Eric Schaefer + The Shredz Detail-Fotos: Erich Werkmann

Do., 9. November 2017
20:00

Mit seinem neuen Album „Bliss“ rührt Schlagzeuger Eric Schaefer den Fusion-Jazz der Sechziger, den Jazz-Dub der Neunziger und die Clubmusik von heute zu einem explosiven Gebräu an. Das ist kein Voodoo, obwohl es streckenweise so klingt, sondern konsequente Fortführung dessen, was Schaefers Spiel von Beginn an einzigartig machte: Stil und Geschmack, Virtuosität und Wissen, komplexe Kompositionen und improvisatorische Spielwut. Verwurzelt im Hardcore und gereift am Jazz, bespielt Schaefer ein Klangspektrum, das weit über jedes akademische Kolloquium hinausreicht.

Romanfabrik | Do., 9.11.2017 |

Nachdem er vor allem als Mitglied von Michael Wollnys Trio bekannt wurde, veröffentlichte er 2013 mit „Who‘s Afraid of Richard W.?“ sein Debüt als Bandleader. Zwei Jahre und zahlreiche Auftritte später nahm die „Wagner-Band“ das neue Album auf – und fand dabei zu ihrem eigenen Sound sowie endlich auch zu einen eigenen richtigen Namen: The Shredz.

 

Der texturreiche Sound von „Bliss“ mitsamt seinen Delay-Schleifen, Synthesizer-Modulationen und prozessiertem Schlagzeug-Sound entstand bereits beim Einspielen. Mit John-Dennis Renkens fliegenden Trompetentönen und Volker Meitz‘ gurgelnden Orgeln und John Eckhardts Bassfundament beschwören The Shredz den Geist der elektrischen Miles-Davis-Sessions herauf.

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

John-Dennis Renken (tp), Volker Meitz (keyb), John Eckhardt (b), Eric Schaefer (dr)

ericschaefer.de

Romanfabrik | Do., 9.11.2017 | 20 Uhr | 15,–/12,– €

CD-Release-Konzert in der Freitagsküche

Fr., 5. Dezember 2014
21:00

Am 5.12.2014 um 21:00 Uhr werden wir ihm Rahmen unserer Reihe „Jazz in der Freitagsküche“ eine CD-Neuerscheinung präsentieren: Frankfurt Sound – Past & Presence Of A Jazz Movement

Das Konzert wird mit dem Trio No Lega eröffnet.

No Lega
Matthias Akeo Nowak – b
Martin Lejeune – g
Valentin Garvie – tp

Im zweiten Teil wird No Lega um zwei Musiker erweitert: Wilson de Oliveira (sax, cl) und Oli Rubow (dr) werden das Trio  zum Quintett machen.

Eintritt frei!

Frankfurt Sound – Past & Presence Of A Jazz Movement – Diese Doppel-CD spannt den Bogen zwischen den frühen Tagen der weltweit als ‚Frankfurt Sound‘ bekannten Jazz Bewegung um Joki Freund und dem derzeit Besten, was die Mainmetropole an Jazz Protagonisten zu bieten hat.
Inhaltlich schafft dieses Konzept damit die Möglichkeit des direkten Vergleichs musikalischen Gehalts aus Vergangenheit und Gegenwart.

Wie hat sich der Jazz dieser Stadt entwickelt? In wie weit halten moderne Elemente Einzug in den Jazz von heute? Kann Frankfurt heute noch Jazz?
Letztere Frage kann man klar beantworten: Ja, sie kann. Mit Hochkarätern wie Michael Wollny, Uli Schiffelholz, Tony Lakatos und vielen anderen braucht sich die Stadt heute nicht verstecken; nicht vor ihrer Vergangenheit und auch nicht vor anderen Jazz-Metropolen dieser Welt.

2 CDs, die neben Stücken der bereits Genannten auch Inhalte von Albert Mangelsdorff, Jutta Hipp, Günter Lenz, Heinz Sauer, Emil Mangelsdorff, Hans Koller, Contrast Trio, Oliver Leicht [Acht], Martin LeJeune, A Coral Room, Max Clouth, Axel Schlosser, Wilson de Oliveira, Oli Rubow und anderen enthalten. Einige Titel sind exklusiv für diesen Sampler bereit gestellt worden bzw. bisher unveröffentlicht.

 

„CD-Release-Konzert in der Freitagsküche“ weiterlesen

Bob Degen – Down By The Harbour

Fr., 16. Mai 2014
20:30bis22:30

CD-Präsentation
Down By The Harbour

Foto:

Foto: Sabine Lippert

Ungewöhnliche Instrumente und die zweite und dritte Frankfurter Jazzgeneration treffen aufeinander. Ihre eigenen Kompositionen sind ausdrucksvoll im Klanglichen, in filigraner Melodik und komplexer Harmonik, im gemeinsamen Ausloten musikalischer Grenzgebiete und im dezenten gegenseitigen improvisatorischen Abtasten.

Konzert im Nebbienschen Gartenhaus

Bob Degen (p)
Burkard Kunkel (bassett horn)

Berry Blue feiert den 65. Geburtstag mit einer neuen CD

Fr., 19. Oktober 2012
20:30

Berry Blue
Bei solch einem Datum geht der Blick auch einmal zurück, und so hat der Jazzsänger Berry Blue Filmmusik aus seiner Jugend und Lieder für seine unterhaltsame Nostalgie-Revue „Zum blauen Kakadu“ mit professionellen Musikern rechtzeitig zum 65. Geburtstag auf einer CD fertiggestellt. Die Offenbach-Post würdigt dieses Ereignis mit einem halbseitigen Artikel (Markus Terharn, 29.9.2012).

Christoph Aupperle am Piano und Vibraphon zusammen mit Berrys Sohn Julian Kessler an der Gitarre haben die Titel der CD arrangiert, Soli kommen von Hans Rück am Saxofon, Rhythmus liefern Andreas Neubauer am Schlagzeug, Thore Benz am Kontrabass und Geovany da Silveira mit E-Bass und Perkussion. Als Gast wirkt Nanni Byl aus Wiesbaden mit, bei der Berry Gesangsunterricht nimmt.

In langjähriger reger Konzerttätigkeit im RheinMain-Gebiet hat sich Berry einen beachtlichen Fankreis erworben, der ihn auf seinem Weg vom Rock mit deutschen Texten über den Blues und in den letzten 10 Jahren zum Jazz begleitet. Musikalische Orientierung liefern ihm allen voran Ella Fitzgerald, Sarah Vaughan, die junge Französin Zaz und Götz Alsmann. Immer ist er offen für neue Einflüsse und bleibt neugierig.

Jedes Lied verdient für Berry den Respekt, es so zu spielen als ob es das erste Mal wäre. Das tut er auf Englisch, Französisch, Italienisch und Deutsch. Seine soeben erschienene CD ist erhältlich bei ihm, bei Amazon und demnächst im CD – Laden am Frankfurter Goethehaus.
Am Freitag, 19. Oktober, 20.30 Uhr, präsentiert er in der Jahresreihe des JAZZ E.V. OFFENBACH (www.jazz-ev-of.de) Jazz-Standards im Wiener Hof (Langener Straße 23) und stellt mit seiner Band die aktuelle CD vor.
www.berryblue.de

Ulli Jünemann Quartett / CD-Präsentation

Mo., 1. Oktober 2012
20:00
Do., 4. Oktober 2012
20:30

Saxophonist Ulli Jünemann ist gerade mit seinem international besetzten Quartett auf Tour, und stellt seine neue CD „Boo Hoo“ (Nabel records) vor. Zu zwei Terminen ist er auch im Rhein-Main-Gebiet zu Gast: 1.10.2012: Wiesbaden, Camera, Unter den Eichen 5, 20 Uhr
4.10.2012: Kempinski, Königstein/Falkenstein Debusweg 9, 20:30 Uhr

ULLI JÜNEMANN QUARTET
Adam Nussbaum – Drums
Jay Anderson – Bass
Jeanfrancois Prins – Gitarre
Ulli Jünemann – Sax

CD-Release: Tip of the Tongue

Der Bassist (und ehemalige Jazzinitiativen-Vorstand) Manfred Bründl hat eine neue CD veröffentlich: Tip of the Tongue (erschienen bei Laika Records).

„Nach den in den Medien viel beachteten CDs  respect  (nominiert für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik 2006) und  crosshatched  (bestes deutsches Jazz-Album des Sendejahres 2008, DLF) folgt nun die Peter Trunk gewidmete CD TIP OF THE TONGUE.
Gemeinsam mit Hugo Read (Altsaxofon), Rainer Böhm (Klavier) und Jonas Burgwinkel (Schlagzeug) hilft Bassist Manfred Bründl bei der Wiederentdeckung der musikalischen Welt Peter Trunks und stellt sie in den aktuellen Kontext seines musikalischen Schaffens. Fragmente von Originalthemen und Improvisationen Trunks finden sich in seinen Kompositionen wieder und gehen eine Symbiose mit freien gegenwärtigen Gedankenbildern ein. Das am 23. September erschienene Album “Tip of the Tongue” ist zu verstehen als eines gegen die ahistorische Schnelllebigkeit einer angeblich modernen Medienwelt, die ihren Entstehungsprozess zu vergessen sucht. Der Bassist Peter Trunk, war von den späten 50-er Jahren bis zu seinem tödlichen Unfall – er starb bei einem Autounfall in der Silvesternacht 1973 – einer der maßgeblichen Jazzmusiker der internationalen Jazzszene.“

Konzerthinweis: Manfred Bründl’s Silent Bass am 17. November in der Romanfabrik

CD-Tipp: Frankfurt Edition

Vor rund zwanzig Jahren erschien beim Frankfurter Label L+R (Lippmann+Rau / Bellaphon) die „Frankfurt Edition“, eine Reihe von CDs mit Jazzmusikern der Frankfurter Szene. Eine Idee, die es durchaus wert wäre, nochmal aufgegriffen zu werden. Mit dabei waren damals Markus Becker, John Schröder, Manfred Bründl, Christopher Dell, Mike Dietz, Emil Mangelsdorff, Ralf Hübner, Heinz Sauer, Stephan Schmolck und etliche andere …

Die CDs der Reihe gibt es momentan für schlappe 5,99 € beim 2001-Versand bzw. im 2001-Laden Am Kornmarkt.

Jutta Hipp

Ein Artikel auf Spiegel Online erinnert an die Jazzpianistin Jutta Hipp, die in den 1950ern auch eine zeitlang in Frankfurt lebte und u. a. mit Emil Mangelsdorf eine Platte für das amerikanische Blue Note Label aufnahm – als erste(r) europäische Jazzmusiker(in). Ihre Blue Note-Aufnahmen mit Zoot Sims wurden nun wieder veröffentlicht.

Kochen mit Vitold

1207_KSFGA_Rek.jpgVitold Rek stellt in der aktuellen Ausgabe des Journal Frankfurt ein Gericht aus seiner galizischen Heimat (das polnische Galizien, nicht das in Spanien) vor: Kohlrouladen mit Hackfleischfüllung. (Ausgabe 12-07, ab Samstag, 26.7. am Kiosk).
TMP515_200.jpgVor einigen Wochen ist auch Vitolds neue erschienen, aufgenommen im März 2006 mit seiner Gruppe East West Wind: Home. Die aktuelle Besetzung von East West Wind besteht aus Vitold (double bass, mandolin, mandola, vocal), Jarosław Bester (accordion) und Ramesh Shotham (percussion: tavil, mridangam, kanjira, morsing, zarbang, konakol, cymbals, ghatam, vocal). „Together, these three musicians both rediscover previous relationships and reveal unexplored synergies among a wide scope of ethnically diverse music.“ schreibt Elliot Simon in All About Jazz.

Bastian Fiebig: Ikaria

Mit 40 wird alles besser, nein, erst richtig gut, heißt es und passend zum Vierzigsten brachte Bastian Fiebig sein erstes eigenes Album „Ikaria“ heraus – zwölf Instrumentals, Songs mit dem Saxophon als Stimme. Die meist groovigen Stücke haben viel Soul-, Funk-, und Bluesappeal. Am 31.3. spielt Bastian Fiebig & Band (Bastian Fiebig/sax, Jens Biehl/dr, Stefan Kowollik/git, Jörg Mühlhaus/bs, Ernst Seitz/p) im Club Voltaire.
Die CD ist erhältlich bei Bastian oder im Virus Plattenladen.

Bastian Fiebig: Ikaria