CD-Release: Tip of the Tongue

Der Bassist (und ehemalige Jazzinitiativen-Vorstand) Manfred Bründl hat eine neue CD veröffentlich: Tip of the Tongue (erschienen bei Laika Records).

„Nach den in den Medien viel beachteten CDs  respect  (nominiert für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik 2006) und  crosshatched  (bestes deutsches Jazz-Album des Sendejahres 2008, DLF) folgt nun die Peter Trunk gewidmete CD TIP OF THE TONGUE.
Gemeinsam mit Hugo Read (Altsaxofon), Rainer Böhm (Klavier) und Jonas Burgwinkel (Schlagzeug) hilft Bassist Manfred Bründl bei der Wiederentdeckung der musikalischen Welt Peter Trunks und stellt sie in den aktuellen Kontext seines musikalischen Schaffens. Fragmente von Originalthemen und Improvisationen Trunks finden sich in seinen Kompositionen wieder und gehen eine Symbiose mit freien gegenwärtigen Gedankenbildern ein. Das am 23. September erschienene Album “Tip of the Tongue” ist zu verstehen als eines gegen die ahistorische Schnelllebigkeit einer angeblich modernen Medienwelt, die ihren Entstehungsprozess zu vergessen sucht. Der Bassist Peter Trunk, war von den späten 50-er Jahren bis zu seinem tödlichen Unfall – er starb bei einem Autounfall in der Silvesternacht 1973 – einer der maßgeblichen Jazzmusiker der internationalen Jazzszene.“

Konzerthinweis: Manfred Bründl’s Silent Bass am 17. November in der Romanfabrik

Arne Huber Quartett [Jordan]

Fr., 30. September 2011
20:30bis22:30

Arne Huber hat ein spannendes, vielseitiges Quartett neu formiert, dem er mit eigenen Kompositionen und Arrangements ein frisches und charakteristisches Klangbild gegeben hat. „Feinfühliger akustischer Jazz in farbenfroher und inspirierter Ausprägung ist das überzeugende Resultat von elegant geführten Dialogen und Improvisationstalent der Protagonisten“(jazz-kalender.de).

Auf der CD Jordan stehen fünf eigene Stücke Hubers drei eigenwilligen Versionen von Cole Porter – Kompositionen gegenüber. „Das Quartett malt in unaufdringlicher Spielweise ein eigenständiges Klangbild – impressionistische Melodien fließen in einen Cool Jazz, der bei aller Verhaltenheit hin und wieder Funken sprüht“ (badische-zeitung.de).

Domenic Landolf an Tenorsaxofon und Klarinette hat eine der interessantesten Stimmen im europäischen Jazz. Das kreative Spiel von Rainer Böhm am Piano bescherte ihm neben dem Landesjazzpreis 2009 noch etliche andere nationale und internationale Auszeichnungen. Seit 2007 ist der Schlagzeuger Jean-Paul (Paul) Höchstätter der Taktgeber in der hr-Bigband. Er ersetzt bei diesem Konzert den ursprünglich geplanten Jochen Rückert.

Domenic Landolf (sax), Rainer Böhm (p), Arne Huber (b), Jean-Paul Höchstätter (dr)
Club Voltaire | Kleine Hochstraße 5 | 069 29 24 08
Eintritt € 9,-/6.- (erm. u. JIF-Mitgl.)

http://www.myspace.com/arnehuber
http://www.ig-jazz.de/wordpress/2011/05/arne-huber-quartett/

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

Jochen Baldes Subnoder [The Moholo Songs]

Do., 22. September 2011
20:30bis22:30

In seinen Kompositionen vereint Jochen Baldes arrangierte und improvisierte Passagen zu einem geschlossenen Ganzen. Sein Album the moholo songs ist ein Werk mit „dynamischen Wellengang und atmosphärischen Klanggebilden“, das einen „durchgehend warmen, bald elegischen, bald heiteren Klang“ hat (Ueli Bernays, NZZ Zürich). „Stimmung und Aussagekraft im Zusammenspiel sind den Musikern wichtig, ergänzende Soli erzeugen Spannung, die über das ganze Werk anhält“ (hubert mischke).

„Die komplexen Themen der Kompositionen, die Leichtigkeit, mit der in dieser Gruppe Geschriebenes und Improvisiertes ineinander verzahnt sind, die variantenreichen Wechsel der Solisten und Klänge in diesem Ensemble, all das macht The Moholo Songs zu einer der CDs des jüngeren Jazz, bei der es lohnt, sich mit ihr zu beschäftigen“ (nach Stereo 04/07).

In der Kombination der Instrumente ist der Miles Davis der Jahre um 1970 herauszuhören, doch Baldes geht in lauter eigenen Stücken souverän mit dem Klangideal um. Aus einem an John Coltrane und Pharoah Sanders angelehnten Motiv macht er Eigenes“ (nach Fono Forum 04/07).

Jochen Baldes (ts) , Franz Hellmüller (g), Urs Bollhalder (p), Raffaele Bossard (b), Dominic Egli (dr)

in der Romanfabrik | Hanauer Landstraße 186 | 069 4 94 09 02
Eintritt € 15,-/12.- (erm. u. JIF-Mitgl.)
http://www.jochenbaldes.ch/pages/sub.htm

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

Reservieren Sie jetzt Karten in der Romanfabrik:
Telefonisch unter 069/49084829 oder per E-Mail…

 

Angelika Niescier [Sublim]

Mi., 28. September 2011
19:30bis22:30

Nicht erst seitdem sie letztes Jahr mit dem ECHO Jazz ausgezeichnet wurde, gehört die Saxophonistin Angelika Niescier zu den wichtigsten Stimmen des deutschen Jazz. Neben Konzerten mit ihrem Quartett Sublim war die vielseitige Musikerin zuletzt für ein Jahr als Improvisor in Residence der Stadt Moers aktiv ,leitete das German Women Jazz Orchestra, mit dem sie kurz nach den politischen Veränderungen des Frühjahrs in Ägypten, Gaza, Jordanien und im Irak auftrat, schuf für RUHR  2010 eine einmalige Synthese zwischen Bergmannsliedern und zeitgenössischem Jazz oder entwickelte für das Goethe-Institut in Mexico City im Sommer 2011 ein multidisziplinäres Projekt zum Thema „Nationale Traumata“.

In ihrer direkten Tonsprache brodele eine Willenskraft, die den Jazz über alle stilistischen Grenzen hinweg trage, schrieb ein Kritiker…

und, möchte man hinzufügen, über Länder und Generationengrenzen ohnehin. Auf der Bühne entsteht zwischen Angelika Niescier und ihren Mitmusikern eine fesselnde Atmosphäre, deren energetisch-poetischer Kraft man sich nur schwer entziehen kann.

In Zusammenarbeit mit dem Jazzinstitut Darmstadt und Dr. Hoch’s Konservatorium - Musikakademie Frankfurt

Angelika Niescier (sax, bcla), Florian Weber (p), Sebastian Räther (b), Christoph Hillmann (dr)
http://www.angelika-niescier.de

Ort: Dr. Hoch’s Konservatorium, Musikakademie Frankfurt, Sonnemannstraße 16, Tel. 069.212-44822

Eintritt 15,–/12,– €

Lehrerfortbildung jazz:schule

Mi., 28. September 2011
09:30bis16:30
Fr., 30. September 2011
09:30bis16:30

Im Workshop <jazz:schule> vermittelt die renommierte Saxophonistin Angelika Niescier mit ihrem Quartett Jazz als ein lebendiges Konzept. Der Workshop wendet sich als Fortbildung an Lehrer allgemeinbildender Schulen und hilft dabei, Jazz als eine musikalische Form von Kommunikation in den Musikunterricht aufzunehmen und den Schülern dabei sowohl den Spaß an der Kreativität wie auch an der Rezeption kreativer Prozesse zu vermitteln.

Da Improvisation im Verlauf des Workshops von allen Teilnehmern selbst „erlebt“ werden soll, ist es sinnvoll, Instrumente mitzubringen, wobei die menschliche Stimme genauso einsetzbar ist. Ein Klavier und die Instrumente der Rhythmusgruppe sind vorhanden.

Ort 28.9.2011: Dr. Hoch’sches Konservatorium, Frankfurt/Main, in Kooperation mit der Jazzinitiative Frankfurt e.V. und der Polytechnischen Gesellschaft Frankfurt/Main.
Konzert 28.9.2011: Gesonderter Artikel -Angelika Niescier –.
Ort 30.9.2011: Main-Taunus-Schule, Hofheim am Taunus, in Kooperation mit den Jazzfreunden Hofheim e.V.

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