Stand der Jazz-Initiative beim 44. Deutschen Jazzfestival 2013

Do., 24. Oktober 2013
19:00bis23:59
Fr., 25. Oktober 2013
19:00bis23:59
Sa., 26. Oktober 2013
19:00bis23:59

Die Jazz-Initiative wird – wie auch in den vergangenen Jahren schon – auf dem Deutschen Jazzfestival mit einem Stand vertreten sein. Dort gibt es Informationen zum Verein und unseren Veranstaltungen. Schauen Sie doch mal vorbei.JIF-Stand beim 44. Deutschen Jazzfestival 2013

Wer ab dem 24.10.2013 eine Mitgliedschaft abschließt, ist für den Rest diesen Jahres vom Mitgliedsbeitrag befreit, unter der Voraussetzung, auch 2014 noch Mitglied zu bleiben. Die Mitgliedschaft kann man auch verschenken (separates Formular). Sie können die Mitgliedschaft direkt an unserem Stand abschließen. Die Mitgliedsanträge gibt’s dann auch auf unserer Website zum Download (bis zum Jahresende).

Übrigens ist das Festival, bis auf wenige verfügbare Karten am Freitag, inzwischen ausverkauft (Stand: 17.10.2013).
Tipp: Wer keine Karten mehr bekommen hat, kann auf gut Glück zum HR fahren. Immer wieder verkaufen Leute einzelne Karten vor dem Gebäude, weil z.B. der Partner erkrankt ist. Und im Foyer, wo wir unseren Stand haben, stehen große Monitore und Lautsprecher. Ein bisschen Live-Stimmung kann man hier auch beim Hören und Sehen einsaugen. Dieser Bereich ist frei zugänglich.

Ort: Sendesaal des Hessischen Rundfunks, Bertramstraße 8, Frankfurt am Main

Zum Festival-Programm

Epochenklänge „Jazz“

So., 27. Oktober 2013
16:00

Konzert mit Studierenden des Dr. Hoch’s Konservatoriums und dem „Jazz – Vokalensemble“

Das zweite Konzert dieses Jahres in der Reihe „Epochenklänge“ widmet sich – mit Blick auch auf die aktuelle Ausstellung im Museum Angewandte Kunst „Weniger aber besser. Design in Frankfurt 1925 bis 1985“ dem Jazz. Schon im Jahr 1928 – also vor 85 Jahren – hatte Bernhard Sekles die erste Jazzklasse weltweit begründet und zwar an Dr. Hoch’s Konservatorium in Frankfurt am Main. An diesem Sonntagnachmittag wird unter der Leitung von Eva Mayerhofer, Jazz-Sängerin und Dozentin an Dr. Hoch’s Konservatorium, Musik der 1930er und 1940er Jahre gespielt:  Stücke aus dem Great American Songbook von Komponisten wie George Gershwin (I got Rhythm), Rodgers & Hart (My Romance), Duke Ellington (Mood Indigo), dazu von Kurt Weill, Friedrich Hollaender und anderen. Solistinnen (Jazzgesang) sind u.a.  Claudia Lemperle, Brigitta Sperl und Constanze Kochanek. Außerdem singt das Jazz – Vokalensemble.
Seit 2011 finden in der Reihe „Epochenklänge“ zweimal jährlich Konzerte in der Historischen Villa Metzler in Kooperation mit Dr. Hoch’s Konservatorium statt. In Anlehnung an die musealen Stil- oder Epochenräumen der Villa, durchwandeln diese Konzerte musikalisch die Stilepochen vom Barock über die Klassik zur Moderne.

Historische Villa Metzler des Museums Angewandte Kunst, Schaumainkai 15

Vorverkaufsinformationen unter: info@kgv-frankfurt.de

 

John Tchicai Memorial Concert

Do., 10. Oktober 2013
19:30bis22:00


Schon als junger Saxophonist betrat John Tchicai die Weltbühne, als er von seiner Heimatstadt Kopenhagen nach New York aufbrach und dort – als einziger europäischer Musiker – an der Ausgestaltung des freien Jazz beteiligt war. Tchicai war Mitbegründer der New York Contemporary Five und des New York Art Quartett, er spielte bei wegweisenden Aufnahmen mit Archie Shepp, Don Cherry, John Coltrane und Albert Ayler.
Nach seiner Rückkehr nach Europa gründete Tchicai 1966 die Cadentia Nova Danica. Er gab Meisterkurse an Konservatorien, schrieb das Lehrbuch „Advice to Improvisers“ und beschäftigte sich mit der Bassklarinette, dem Sopransaxophon und Bambusflöten. Er beteiligte sich intensiv am Projekt „Jazz gegen Apartheid“ und spielte in zahlreichen Bands von Karl Berger, Károly Binder und Vitold Rek.

Am 8.10.2012 starb John Tchicai. Frankfurt am Main war – neben Kopenhagen und New York – ein wichtiger Wirkungsort Tchicais. Dieser Konzertabend ist seinem kompositorischen Schaffen gewidmet und wird von musikalischen Weggefährten gestaltet.

In Zusammenarbeit mit Dr. Hoch’s Konservatorium

Jesper Løvdal (sax), Vitold Rek (b), Günter Baby Sommer (dr)

Dr. Hoch’s | Do., 10.10.13 | 19.30 Uhr | 15,–/10,– € (Kartenvorbestellung nach dem Klick)

Für das leibliche Wohl zu sehr zivilen Preisen sorgt mit leckeren Toasts, Weinen, Bier und Softdrinks Paolo Kaufmann und Team.

Uwe Oberg Lacy Pool – The Music of Steve Lacy

Do., 3. Oktober 2013
20:30bis22:30


Mit großer Lust am Experiment erkundet Uwe Obergs „Lacy Pool“ die Stilvielfalt von Steve Lacys Musik. Dabei entstehen neue, aufregende Formen des Ausdrucks, deutlich werden Spannungsfelder und expansive, sprengende Passagen in Lacys natürlich fließender musikalischer Logik. Eingängige Melodien erhalten witzige Elemente und Pathos, überraschende Unisono- Chorusse und ausgleichende Bewegungen, abgeschlossen von grazilen, schwerelos wirkenden Tönen. Diese erfrischende, innovative, vorausdenkende Sicht auf Steve Lacys Musik zeigt neue Wege, jenseits von vorgefassten Haltungen zu kreativer improvisierter Musik.

Der Offenbacher Pianist Uwe Oberg wurde 2007 mit dem Hessischen Jazzpreis ausgezeichnet. Freies Spiel, Klangexperimente, konventionelle, swingende Passagen und aufmerksame Improvisationen bestimmen den Höreindruck von Obergs Musik. Ferner sucht er immer wieder die improvisatorische Begegnung mit Musikern aus verschiedenen Kulturkreisen.

Eine Veranstaltung der Romanfabrik

Uwe Oberg (p), Christof Thewes (tb), Michael Griener (dr)

www.uweoberg.de

Romanfabrik | 15,–/12,– €
Reservierung: Tel. (069) 49084828, reservierung@romanfabrik.de
Vvk: Frankfurt Ticket Tel. (069) 1340-400, http://www.frankfurtticket.de/suche?location=romanfabrik

Magnus Öström Group

Di., 15. Oktober 2013
20:00

Magnus Öström war Schlagzeuger von e.s.t. , die 12 Alben und eine Konzert-DVD aufnahmen, mehrfach durch die Welt tourten und Hunderttausende von Alben verkauften. Sie gelten als einflussreichste Band des Jazz zwischen 2000 und 2009.

Zur Bewältigung des Verlustes von Esbjörn Svensson begann Magnus Öström zu schreiben, Stücke mit signifikanten Titeln wie „Weight Of Death“, „Between“,“The Haunted Thought And The Endless Fall“ oder Hymn (ForThe Past)“. Dabei entstanden rockige, gitarrenlastige Strukturen mit eindeutigen Querverweisen auf frühere Tage, die sich aber deutlicher an Soundlandschaften, elektronischen Effekten, an Artrock oder Jazzrock orientieren als an Melodien. Mit dem Tontechniker Janne Hansson sowie Gitarrist Andreas Hourdakis, Pianist und Keyboarder Gustaf Karlöf und Bassist Thobias Gabrielson brachte er das Material in Form. „Threat Of Life“, seine erste eigene CD, sein musikalisches Universum, dem er als Komponist, Arrangeur, Bandleader und Drummer („oder besser Maler“) konkrete Konturen verlieh.

Was die Gruppe auszeichnet, ist ihr vielfältiges Interesse. Während sich ihr Chef als Liebhaber der Fusion Ära der 70er Jahre bezeichnet, kennt Gitarrist Hourdakis jedes Metallica Solo auswendig, Keyboarder Karlöf verehrt die Electronic Pioniere und Bassist Gabrielson all die Soul-Titanen von Motown. Aber jeder kommt irgendwie vom Jazz.

In Kooperation mit der Brotfabrik

Magnus Öström (dr, comp),  Andreas Hourdakis (g),  Gustaf Karlöf Daniel Karlsson (p),  Thobias Gabrielson (b)

Bachmannstraße 2-4  60488 Frankfurt am Main
Tel. 069 24790800

Konzert im Saal / Kulturprojekt 21
VVK: 20 € + Service- und VVK-entgelt / AK: 24 € / freie Sitzplatzwahl  / Tickets
Mitglieder der Jazz-Initiative erhalten an der Abendkasse die Karte zu 16 € (Mitgliedsausweis vorzeigen)

http://www.magnusostrom.com

Jazz in der Freitagsküche

Fr., 6. September 2013
21:00bis23:00
Fr., 4. Oktober 2013
21:00bis23:00
Fr., 1. November 2013
21:00bis23:00
Fr., 6. Dezember 2013
21:00bis23:00

Seit 2012 hat das Künstlerhaus Freitagsküche nach mehreren Umzügen seinen Platz in einem Hinterhaus auf der Mainzer Landstraße gefunden. In unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofes haben die Macher, der Künstler Michael Riedel und der Theatermann Thomas Friemel, einen belebten und beliebten Szenetreff geschaffen. Jeden Freitagabend kochen dort wechselnde „Gastköche“ aus der Kunstszene, oft begleitet von Kunst- oder Theateraktionen.

Im Gewölbekeller der Freitagsküche finden, in Zusammenarbeit mit der Jazz-Initiative Frankfurt am Main, Jazzkonzerte und Jam- Sessions statt. In neuem Rahmen können junge wie etablierte Musiker aus Frankfurt und Rhein-Main erlebt werden.

In Zusammenarbeit mit dem Künstlerhaus Freitagsküche

Wechselnde Bands aus Frankfurt/Rhein-Main, anschließend Jam-Session

6. Sept = Martin Weitzmann Trio (Martin Weitzman, p / Gerhard Bitter, b / Willi Kappich, dr)
4. Okt = Max Clouth Clan (Max Clouth, git / Tim Roth, b / Martin Standke, dr / TL Mazumdar, key / Jason Schneider, trp)
1. Nov = Marcus Becker Quartett (Alberto Menéndez, ts & ss / Michael Höfler, bass / Martin Standke, dr / Markus Becker, p)
6. Dez. = Ulf Kleiner, fender rhodes / Corinna Danzer, sax / Jonas Lohse, b / Uli Schiffelholz, dr

www.freitagskueche.de

Freitagsküche | Eintritt frei
Mainzer Landstr. 105, Frankfurt

Rainer Böhm – Johannes Enders

Do., 17. Oktober 2013
20:00bis22:00

Beide Musiker sind überaus gefragte, mit Preisen überhäufte und vielgerühmte Improvisatoren, die sich keinem Experiment verschließen und zu individuellen Klangsprachen gefunden haben. Im Duo nutzen sie temperamentvoll die vielfältigen Möglichkeiten, die die Intensität und Intimität der Dialogform ausmacht.

Der Weilheimer Johannes Enders, Jahrgang 1967, gehört zu den renommiertesten Saxophonisten Europas und steht regelmäßig mit internationalen Stars wie The Notwist, Lee Konitz, Brad Mehldau und Billy Hart auf der Bühne. Der zehn Jahre jüngere Rainer Böhm, baden-württembergischer Jazzpreisträger 2010 und fester Pianist bei Dieter Ilg, zählt ebenso als überragender Solist wie als sensibler Begleiter zu den herausragenden deutschen Jazzern. Im Duo machen sich Enders und Böhm die flexiblen Möglichkeiten der intimen Interaktion zunutze, um spannungsreich und ausdrucksstark in den Grenzbereich zwischen Modern Jazz und Neoromantik vorzustoßen.

Johannes Enders (sax), Rainer Böhm (p)

In Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei Frankfurt am Main

Stadtbücherei | Do., 17.10.13 | 20.00 Uhr | 10,–/7,– €
Hasengasse 4, Frankfurt am Main, Tel. 069 21238080