Jazz-Ensemble-Workshop und Konzert (18.-20.11.16) mit dem „Real Jazz Trio“:

18. November 2016bis20. November 2016

Der Workshop richtet sich an ambitionierte Amateure und fortgeschrittene InstrumentalistInnen. Themenschwerpunkt ist die Improvisation. Die Musiker des Trios zeigen, wie sie mit unterschiedlichem Material und Formen umgehen. Die Stücke dienen dabei als „Vehikel“ für die Improvisation. Behandelt werden die verschiedenen Parameter, die eine gute Improvisation ausmachen, sowie deren Gestaltungsmöglichkeit. Weiter wird das Spielen über verschiedene Formen und Metren thematisiert.

Es wird in drei Ensembles gearbeitet, die im Wechsel von den Dozenten unterrichtet werden, wobei verschiedene Schwerpunkte behandelt werden. Zwischendurch wird sich in der ganzen Gruppe ausgetauscht, um die Möglichkeit zu gewährleisten Feedback zu geben und gegebenenfalls auf spezifische Wünsche einzugehen.

 Die TeilnehmerInnen sollten ausreichende Kenntnisse von Noten und Akkordsymbolen haben und nach einem Lead-Sheet, sowie Themen auswendig oder vom Blatt spielen können.

 Das Trio existiert in dieser Besetzung seit 2008 und zeichnet sich durch seine Geschlossenheit im Zusammenspiel bei gleichzeitig größtmöglicher improvisatorischer Freiheit im Umgang mit dem musikalischen Material aus. Bei aller Individualität und Experimentierfreude bleiben die drei Musiker dennoch stets der Jazztradition verpflichtet.

Jean-Yves Jung (piano/F) studierte in Paris Komposition und Klavier. Er ist Mitglied des Biréli Lagrène New Quartetts und hat u.a. mit Musikern wie Billy Cobham, Houston Person, Jerry Bergonzi, Rick Margitza, Philip Catherine und Dee Dee Bridgewater gespielt und aufgenommen.

Johannes Schaedlich (bass/D) studierte klassische Orchestermusik in Karlsruhe und absolvierte ein Jazz-Studium in Hamburg. Er ist fester Bestandteil der deutschen Jazz-Szene und arbeitete mit Lee Konitz, Enrico Pieranunzi, Hal Galper, Doug Raney, Bob Degen, Keith Copeland und vielen anderen zusammen.  www.johannesschaedlich.de

 Jens Biehl (drums/D) ist seit vielen Jahren eine feste Größe in der Frankfurter Jazzszene und darüber hinaus. Stilistisch ist er sehr breit aufgestellt. Er spielte mit vielen namhaften, internationalen Musikern zusammen, wie der HR-Big Band, Bob Degen, Tony Lakatos, Dusko Goykovich, Herb Geller, Christoph Spendel, Wessley G., Charlie Mariano, Joe Gallardo uva.

Besetzung::

Jean-Yves Jung (p) Johannes Schädlich (b), Jens Biehl (dr)

www.jensbiehl.de

Workshopzeiten: Freitag 18 bis 21 Uhr, Samstag 12 bis 18 Uhr, Sonntag 11 bis 16 Uhr

Teilnahmebeitrag 150 Euro; ermäßigt 120 Euro

Zum Abschluss des Workshops spielt das „Real-Jazz-Trio“ am Sonntag Abend ein öffentliches Konzert in der Frankfurt Art Bar.

Beginn 19:30 Uhr,  Eintritt 12 Euro, ermäßigt 9 Euro

MAGNUS ÖSTRÖM / Schweden in der Brotfabrik

18. November 2016bis20. November 2016

Esbjörn Svensson lässt seine beiden Trio-Mitglieder Dan Berglund (Bass) und Magnus Öström (Schlagzeug) auch acht Jahre nach dem Tod des begnadeten Pianisten nicht los. Gerade erst erschien mit „E.S.T. Symphony“ ein Album mit von dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra instrumentierten Kompositionen der Jazz-Innovatoren, gerne als „Trio of the Decade“ gewürdigt.
Öströms erstes Soloalbum „Thread Of Life“ (2011) war von Abschied und Aufbruch bestimmt. Ein beinah kathartisches Werk mit dem sich der Drummer dem Musikmachen wieder annäherte. „Auf der CD zeigt sich Öström als bemerkenswerter Song-Architekt, der eine ganz eigene Art von Jazzrock – mit krummen Metren, Soundverfremdungen und starken Melodien – entwirft“, schrieb das Klassik & Jazzmagazin Rondo über das Debüt. Auch auf „Searching For Jupiter“ zwei Jahre später war Schicksalhaftes noch ein Thema im oft melancholisch angehauchten Jazz mit elektronischen Elementen und Progressive Rock-Anleihen.
Öströms im April erschienene dritte CD „Parachute“ besticht nach der dunklen Phase in seinem Leben diesmal fast durch Leichtigkeit und einen beinah „childlike charme“ wie der britische Guardian bemerkte. „Er zeigt mit dem Gitarristen Andreas Hourdakis, dem Bassisten Thobias Gabrielson und dem Pianisten Daniel Karlsson, was ihm improvisierte Musik zwischen rockenden Grooves, singbaren Melodien und teils komplexer Harmonik bedeutet: Eine tiefgründige Emotionalität transformieren die vier in teils simmernde, teils funkensprühende Energie mit ihrem antizipierenden Zusammenspiel als Treibriemen“, analysierte Martin Laurentius in Jazz thing & blue rythm.

http://www.magnusostrom.com

Brotfabrik / Kulturprojekt 21
20:00Uhr / VVK: 20 € + Service- und VVK-Entgelt / AK: 24 € / freie Sitzplatzwahl / Tickets

Bachmannstr. 2-4 |  D-60488 Frankfurt am Main

JIF-Mitglieder  : Nach Voranmeldung   20 €

Fon +49 69 24 79 08 00 | Fax +49 69 24 79 08 09

www.brotfabrik.de

 

JIF Session

Mo., 12. September 2016
20:00
Mo., 10. Oktober 2016
20:00
Mo., 14. November 2016
20:00
Mo., 12. Dezember 2016
20:00

Die Jazzszene in und um Frankfurt ist voller Kontraste, ebenso traditionsbewusst wie modern, experimentierfreudig, virtuos, und – selbstverständlich für Frankfurt – weltoffen und international Dieser lebendigen und vielfältigen Szene wollen wir mit der JIF-Session-Reihe eine Bühne geben.

Wir freuen uns auf spannende Begegnungen im Club Voltaire!

Club Voltaire | 2. Montag im Monat | 20 Uhr | Eintritt frei

Montag, 12.12. / JIF Session mit Opener:
Max Clouth Quartett:
Max Clouth – Gitarre
Stephan Pfalzgraf – Piano
Jonathan Sell – Kontrabass
Lukas Jank – Drumset

Daniel Guggenheim Quartett

Fr., 30. September 2016
20:00

Mit Daniel Guggenheim, Peter Madsen, Dietmar Fuhr und Jonas Burgwinkel treffen sich vier erfahrene Jazzmusiker, um ihrer Spielfreude und Lust auf Neues Ausdruck zu verleihen. Sie präsentieren Kompositionen aus der Feder Guggenheims, die sowohl atmosphärische Dichte als auch Raum für individuelle Entfaltung schaffen.

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Foto: Dominique-Rieffel

Der Weg Daniel Guggenheims führte aus der Schweiz über Paris, Rio de Janeiro und New York zum Erfolg. Dabei haben ihn von Anfang an starke Persönlichkeiten geprägt, wie Jimi Hendrix, John Coltrane oder Sonny Rollins. 1983 traf er in Brasilien auf Hermeto Pascoal, für ihn ein wahrer Glücksfall. Durch Musikanarchist Pascoal lernte Guggenheim seine eigene Musik zu leben und Grenzen immer wieder neu auszuloten.

Seit über 15 Jahren verbindet Peter Madsen und Daniel Guggenheim eine tiefe musikalische Freundschaft. Auch Madsen liebt Gegensätze und Kontraste: er lebt teils in New York City, teils im österreichischen Vorarlberg, und seine künstlerische Bandbreite überzeugt durch Jazz, Volksmusik, afrikanische Einflüsse und Ausflüge in die musikalische Untermalung von Literatur und Poesie.

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

Daniel Guggenheim (sax), Peter Madsen (p), Dietmar Fuhr (b), Jonas Burgwinkel (dr)

www.danielguggenheim.com

Club Voltaire | Fr., 30.9.2016 | 20 Uhr | 12,–/9,– €
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Jason Rebello solo

Do., 29. September 2016
20:00

Der rasante Aufstieg von Englands wohl bekanntestem Pianisten Jason Rebello begann Anfang der 1990er Jahre, als der legendäre Miles-Davis-Saxofonist Wayne Shorter ihn entdeckte und sein Debütalbum produzierte. Der breiten Weltöffentlichkeit wurde Jason Rebello dann bekannt, als er sein großes Vorbild Kenny Kirkland nach dessen unerwartetem Tod in der Band von Sting ersetzte, mit diesem drei mit Grammys ausgezeichnete Alben aufnahm und mehrfach auf Welttournee ging. Jason Rebello veröffentlichte bislang sieben eigene Alben und begleitete u.a. Peter Gabriel, Jeff Beck, Phil Collins und den französischen Schlagzeuger Manu Katché.

photo0054RebelloIm intimen Rahmen der Romanfabrik stellt Jason Rebello sein neues Solo-Piano-Album „Held“ vor und stellt dabei seine herausragende Musikalität und Technik unter Beweis. Klaviermusik, gespielt von einem der wohl profiliertesten Künstler der europäischen Klavier- und Jazzszene.
Eine Veranstaltung der Romanfabrik
Jason Rebello (p)

www.jasonrebello.co.uk

Romanfabrik | Do., 29.9.2016 | 20 Uhr | 20,–/15,– €

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Philipp Brämswig Trio

So., 18. September 2016
20:00
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Foto: Nadine-Targiel

Das Trio aus jungen gefragten Musikern der Kölner Szene um den Gitarristen Philipp Brämswig veröffentlichte Anfang 2016 mit „Molecular Soul“ sein erstes Album. Mit Florian Rynkowski am elektrischen Bass und Drummer Fabian Arends, dessen Spiel erkennen lässt, dass er bei Jonas Burgwinkel in die Schule gegangen ist, hat Brämswig einen traumhaft eingespielten Klangkörper geformt, der vertrackte Rhythmen so furios wie mühelos durchforstet.

Balladeske Figuren, für deren Gestaltung Brämswig das Plektrum aus der Hand legt, spielen die drei Musiker ebenso perfekt aufeinander bezogen wie die rockigen Gebilde, die sie mit Fusionsounds überziehen. Neben einer natürlichen Virtuosität ist vor allem die mal einfühlsame, mal zupackende Interaktion zum Markenzeichen der Band geworden. Die Kompositionen von Brämswig sind Schmelztiegel verschiedenster musikalischer Einflüsse und vereinen Intellekt und Groove.

Der Niedersachse Brämswig studierte in Amsterdam und New York City und war u.a. Mitglied im BuJazzO. Heute lebt er als freischaffender Musiker in Köln und lehrt in Osnabrück.

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

Philipp Brämswig (g), Florian Rynkowski (E-b), Fabian Arends (dr)

www.philippbraemswig.com

Club Voltaire | So.,18.9.2016 | 20 Uhr | 12,–/9,– €
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Jochen Rückert Quartet feat. Mark Turner

Do., 8. September 2016
20:00

Der Kölner Schlagzeuger und Komponist Jochen Rückert lebt seit 1995 in New York, wo er sich zu einem der interessantesten Musiker seiner Generation entwickelt hat. Das Quartett mit seinen langjährigen musikalischen Mitstreitern Mark Turner am Tenorsaxofon, Lage Lund an der Gitarre und Orlando le Fleming am Kontrabass tourt seit 2009 um die Welt.

Mark Turner gilt zu Recht als einer der besten Tenorsaxofonisten der Gegenwart. In Südkalifornien geboren, studierte er in Long Beach und in Boston, MA. Mit seinem eigenen Quartett tritt er am 11.12.2016 in Dr. Hoch’s Konservatorium auf.

Jochen_Rueckert_PR_7-bDie blinde Vertrautheit der Band, ihr organisches, fein geschliffenes Zusammenspiel ab dem ersten Ton überzeugt ohne jede Effekthascherei. Zunächst wirkt die Musik dezent, sanft und doch kompakt, um mehr und mehr das differenzierte Miteinander zu offenbaren. Jochen Rückerts Stücke überraschen eher mit zuversichtlichem Swing als mit Primzahl-Metren, die man vielleicht von einem deutschen Schlagzeuger erwarten würde. Seine Vermeidung einer formellen Ausbildung, vor allem im Bereich der Jazz-Komposition, sorgt für einen erfrischenden Mangel an elitärem Unsinn in seiner Musik.

Eine Veranstaltung der Romanfabrik

Mark Turner (sax), Lage Lund (g), Orlando le Fleming (b) und Jochen Rückert (dr)

www.jochenrueckert.net

Romanfabrik | Do.,8.9.2016 | 20 Uhr | 20,–/15,– € erm.

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Argüelles Quartet

Do., 1. September 2016
19:30bis22:00

Seit genau 50 Jahren verbindet Birmingham und Frankfurt am Main eine Städtepartnerschaft. Aus diesem Anlass ist heute ein Jazzquartett zu Gast mit vielfältigen musikalischen und biographischen Bezügen zwischen beiden Städten und Europa. Die Brüder Julian und Steve Argüelles sind in Birmingham aufgewachsen.

Julian Argüelles Foto : Louis de Carlo
Julian Argüelles Foto : Louis de Carlo

Der Saxofonist, Komponist und Arrangeur Julian Argüelles hat in Frankfurt durch seine mehrjährige Mitgliedschaft bei der hr-Bigband zahlreiche Fans gewonnen.

Stephen „Steve“ Argüelles ist Produzent, Schlagzeuger und Percussionist, ruheloser Erperimentierer und hungriger Konsument musikalischer Alternativen.

Die Aufnamen des Pianisten Pablo Held wurden von der weltweiten Fachpresse hochgelobt. Er ist als Dozent am Institut für Musik der Hochschule Osnabrück tätig und gibt weltweit Workshops.

Der Bassist Robert Landfermann präsentiert in Köln improvisierte Musik mit interessanten Persönlichkeiten des deutschen Jazz.

Zur Kritik von Wolfgang Sandner

In Zusammenarbeit mit dem Referat für Internationale Angelegenheiten

Julian Argüelles (sax), Pablo Held(p), Robert Landfermann (b), Stephen Argüelles (dr)

www.julianarguelles.com
www.pabloheld.com
robertlandfermann.com

Donnerstag, 1. September 2016 | 19.30 Uhr | 12,–€/6,–€/frei (JIF)
Vorverkauf ab 26.5.2016 und Abendkasse an der Palmengarten-Kasse Eingang Siesmayerstraße 63. Reservierungen sind nicht möglich. Einlass an der Kasse ab 18.00 Uhr, Einlass zum Konzertgelände ab 18.30 Uhr, Veranstaltungsende spätestens 22.00 Uhr.
Achtung: Der Karten-Vorverkauf findet nur an der Palmengarten-Kasse statt.