F.I.M.-Session im HoRsT

Di., 18. Oktober 2016
19:30

Um dem „freien“ und „zeitgenössischen Jazz“ eine Heimstätte in Frankfurt zu geben und gerade auch jungen Musikern Möglichkeiten zu bieten, Neues auszuprobieren, initiierten Christof Krause und Jürgen Werner eine „offene Bühne für frei improvisierte Musik“. Erste organisierte Konzerte frei improvisierter Musik mit anschließender Session finden bereits seit 2014 statt.
P1020827bAls Rahmen für die „offene Bühne/Session“ bietet das „F.I.M. Forum für improvisierte Musik“ eine regelmäßige Sessionreihe im Abstand von etwa zwei Monaten an. F.I.M. sieht sich weniger als reiner Veranstalter, sondern will ein Angebot für diese musikalische Szene initiieren und etablieren und hofft, dass daraus weitere Aktivitäten erwachsen können. Die Sessions finden statt im „HoRsT“, in den ehemaligen Adlerwerken in Frankfurter Gallusviertel.

Di., 18.10.2016, 19.30 Uhr:
Burkard Kunkel (bassetthorn, bcl, zither), John Schröder (g), Uwe Oberg (p), Willi Kappich (dr)
anschließend Session

www.horst-ffm.de

HoRsT (Adlerwerke) | 5,– €

JIF Session

Mo., 12. September 2016
20:00
Mo., 10. Oktober 2016
20:00
Mo., 14. November 2016
20:00
Mo., 12. Dezember 2016
20:00

Die Jazzszene in und um Frankfurt ist voller Kontraste, ebenso traditionsbewusst wie modern, experimentierfreudig, virtuos, und – selbstverständlich für Frankfurt – weltoffen und international Dieser lebendigen und vielfältigen Szene wollen wir mit der JIF-Session-Reihe eine Bühne geben.

Wir freuen uns auf spannende Begegnungen im Club Voltaire!

Club Voltaire | 2. Montag im Monat | 20 Uhr | Eintritt frei

Montag, 12.12. / JIF Session mit Opener:
Max Clouth Quartett:
Max Clouth – Gitarre
Stephan Pfalzgraf – Piano
Jonathan Sell – Kontrabass
Lukas Jank – Drumset

Julian & Roman Wasserfuhr

Do., 27. Oktober 2016
20:00

Schon als Teenager zeigte Julian Wasserfuhr sein Ausnahmetalent an der Trompete. Mit seinem Bruder Roman am Klavier bildet er ein unzertrennliches Paar. Die Vertrautheit der Brüder verleiht der Musik einen entspannten und unangestrengten Charakter. Ob mit Trompete oder Flügelhorn, Julian ist kein Vertreter der Höher-Schneller-Weiter-Fraktion. Mit seinem warmen Ton schafft er atmosphärische Klangräume. Sein Bruder Roman ist mit seinem akzentuiert-strahlenden Klavierspiel an dem frischen, aber dennoch ausgereiften und luftigen Sound der Band nicht minder beteiligt.

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Foto: ACT-Jörg Grosse-Geldermann

Nach ihrem hochbeachteten Debüt „Remember Chet“, das die Brüder bereits als Teenager aufnahmen, spielten sie schon bald mit Größen wie Nils Landgren, Lars Danielsson oder Wolfgang Haffner zusammen und fanden zugleich immer mehr zu einem eigenen, charakteristischen, melodisch-atmosphärischen „Wasserfuhr-Sound“ mit viel Mut zur Einfachheit. Beim heutigen Konzert stellen sie ihr aktuelles Album „Running“ vor.

Eine Veranstaltung der Romanfabrik

Julian Wasserfuhr (tp), Roman Wasserfuhr (p), Markus Schieferdecker (b) und Oliver Rehmann (dr).

www.wasserfuhr-jazz.com

Romanfabrik | Do., 27.10.2016 | 20 Uhr | 20,–/15,– €
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Jazz against Apartheid

Mo., 24. Oktober 2016
20:00

Die Konzertreihe „Jazz against Apartheid“ wurde 1986 mit dem Exilmusiker Johnny Dyani in Frankfurt am Main geschaffen. Die Musik dieses vor 30 Jahren verstorbenen Bassisten, Komponisten und Bandleaders ist grandiose Kunst. Die Konzertreihe spiegelt die Geschichte des leidenschaftlichen Kampfes gegen die Apartheid wider, die Biographie eines Lebens im Exil und ist zugleich lückenlose Dokumentation von 25 Jahren Exilgeschichte.

Frankfurt am Main war früh ein Ort der Anti-Apartheid-Bewegung: Früchteboykott, Menschenteppiche vor den Großbanken, Kirchentag gegen Apartheid sowie Einflussnahme auf deutsche Unternehmen am Kap durch die IG Metall.

„Jazz against Apartheid“ versammelt heute Persönlichkeiten, die vom genialischen Elan und der Phantasie der Musik aus dem Exil begeistert sind. In Frankfurt erleben wir in diesem Jahr Fotografien von Jürgen Schadeberg mit der Ausstellung „Mandela – 6 Jahrzehnte“, die im main_forum der IG Metall vom 19.7. bis 28.10.2016 gezeigt werden.

Schadeberg, 1931 in Berlin geboren, zog 1950 nach Johannisburg und arbeitete als Fotograf und Fotoredakteur für das Magazin „Drum“, das vor allem von der schwarzen Bevölkerungsmehrheit gelesen wurde. Er portraitierte zahlreiche bekannte schwarze Südafrikaner und stellte das Leben in den Townships dar. Zu seinen berühmtesten Fotografien zählt ein Portrait von Nelson Mandela, das Schadeberg 1994 in dessen ehemaliger Gefängniszelle auf Robben Island aufnahm; es wird von der britischen Photographer’s Gallery zu den eindrucksvollsten Bildern des 20. Jahrhunderts gezählt. Jürgen Schadeberg wurde vielfach geehrt, u.a. mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse (2007) und mit dem Cornell Capa Lifetime Achievement Award des International Center of Photography in New York (2014).

Das Konzert im Gallus Theater ist das erste einer kleinen Tournee, die „Jazz against Aprtheid“ bis in die Schweiz führt.

Weitere Konzerte:
Wartburgkirche, Frankfurt am Main, Di., 25.10.2016, 20 Uhr
Bessunger Knabenschule, Darmstadt, Mi., 26.10.2016, 20 Uhr
the bird’s eye jazz club, Basel, Do., 27.10.2016, 20.30 Uhr
main_forum Frankfurt / IG Metall Haus, Fr., 28.10.2016, 19 Uhr

In Zusammenarbeit mit der Projektgruppe Kultur im Ghetto

Tobias Delius (sax), Daniel Guggenheim (sax), Claude Deppa (tp), Allen Jacobson (tb), Christopher Dell (vib), John Edwards (b), Makaya Ntshoko (dr); als Gast: Janusz Stefański (dr)

www.kultur-im-ghetto.de
www.jurgenschadeberg.com

Gallus Theater | Mo., 24.10.2016 | 20 Uhr | 15,– / 12,– €

Katrin Scherer's Momentum

So., 23. Oktober 2016
20:00

Weniger-ist-mehr. Scherers „Momentum“-Projekt ist konsequent auf drei Instrumente reduziert: Die Musikerin beschränkt sich auf das Altsaxofon und erspielt mit dem Keyboarder Benjamin Schaefer und Schlagzeuger Christian Thomé immer wieder überraschende Soundtableaus einer Bandbreite von opulent und furios bis sparsam und verträumt, spannende Improvisationsreisen, immer vorn an der Spitze der Entwicklung.

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Foto: Jana-Heinlein

Das Profil der Musik trägt die unverkennbare Handschrift von Katrin Scherer. Ihre Kompositionen geben der Musik einen äußeren Rahmen und sind Anknüpfungspunkt für wilde, aber auch minimalistische Improvisationen.
Scherer, Thomé und Schaefer erzeugen üppige, karge, kraftvolle, feinsinnige Klanglandschaften und sind dabei immer am Puls der Zeit.

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

Katrin Scherer (as), Benjamin Schaefer (keyb), Christian Thomé (dr)

www.katrinscherer.de
www.soundcloud.com/katrinscherer

Club Voltaire | So.,23.10.2016 | 20 Uhr | 12,-/9,- €
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Sebastian Sternal/Vitold Rek

Do., 20. Oktober 2016
20:00

Sebastian Sternal Porträt 1Sebastian Sternal studierte Jazzklavier und -komposition in Köln und Paris wurde mit dem Neuen Deutschen Jazzpreis 2014, dem ECHO Jazz 2013 und dem WDR Jazzpreis 2007 ausgezeichnet. Erl lehrt Jazz-Theorie, -Klavier und -Komposition an der Musikhochschule Köln und ist als Professor für Jazzklavier an der Hochschule für Musik Mainz tätig.

Vitold Rek arbeitete mit vielen anderen Jazzmusikern zusammen, u.a. als Solist mit dem HR-Jazzensemble. Sein Stil wird als „tongewaltig“ und gleichzeitig elegant und kammermusikalisch beschrieben. Vitold Rek unterrichtet Jazzkontrabass an der Hochschule für Musik in Mainz. Er verbindet in seinem Spiel die Tradition des Jazz mit klassischen und folkloristischen Einflüssen. 2010 war Vitold Rek der künstlerische Leiter des Jazz-Festivals der Jazz-Initiative Frankfurt/Main.
Mit dem Emil Mangelsdorff Quartett „Blues Forever“ hat Rek den Preis der Deutschen Schallplattenkritik 2008 bekommen. 2013 erhielt Vitold Rek den Hessischen Jazzpreis.

Der Kontrabassist Vitold Rek ist derzeit einer der kultiviertesten Spieler dieses Instruments überhaupt.“ ( FAZ 1999, Ulrich Olshausen )

In Zusammenarbeit mit dem Steinway-Haus Frankfurt
Sebastian Sternal (p), Vitold Rek (b)

www.sebastiansternal.de
www.jazzpages.com/VitoldRek
Steinway-Haus Frankfurt | Do., 20.10.2016 | 20 Uhr | 20,– /15,– € (incl. Ein Begrüßungsgetränk)
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Ryan Carniaux Quintet

Do., 13. Oktober 2016
20:00

Ryan Carniaux studierte in Boston, MA, und in Maastricht. Er brachte mit seinem Quartett zuletzt das Album „Never leave your baggage unattended“ heraus und trat bereits mit vielen bekannten Jazzgrößen aus Europa und den USA auf. Er unterrichtet im In- und Ausland sowie auf internationalen Workshops; 2013 wurde er zum Professor für Jazz-Trompete an der Folkwang Universität der Künste in Essen ernannt.

Der New Yorker Altsaxofonist Plume gehört zu einer neuen Generation talentierter, entschlossener junger Musiker, die sich in der amerikanischen Metropole einen Namen gemacht haben. Plume greift als Improvisator, Bandleader und Komponist die Musik u.a. von Coltrane auf und formt sie neu, ohne dass sie ihren Charakter verliert.

43_Jazz_inde_klep_Nov2014_jpgDie Kompositionen des Quartetts erzählen Geschichten und verwandeln die Farbigkeit und die Vielfalt der Welt in faszinierend dichte Klangstrukturen. Fast unmerklich bauen sich rhythmische Spannungsbögen auf und gipfeln in leidenschaftlich geführten Disputen am Instrument.

„Real Jazz“ aus New York City, wie er „echter“ nicht sein kann, mit einer hochkarätigen internationalen Besetzung.

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

Ryan Carniaux (tp, flh), Plume (sax), Mike Roelofs (p), Reza Askari (b), Samuel Dühsler (dr)

www.ryancarniaux.com

Romanfabrik | Do., 13.10.2016 | 20 Uhr | 15,–/12,– €

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Izabella Effenberg Trio feat. Nicole Johänntgen

Do., 6. Oktober 2016
20:00

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Foto: Ludwig-Olah

Die Vibrafonistin und Komponistin Izabella Effenberg stammt aus Polen und lebt in Nürnberg. Nach dem viel beachteten Debütalbum „Cuéntame“ hat sie kürzlich „Iza“ eingespielt, ihr jüngstes Album, begleitet von Pianist Jochen Pfister und Schlagzeuger Pawel Czubatka. Für das CD-Release-Konzert hat Effenberg die vielfach ausgezeichnete Schweizer Saxofonistin Nicole Johänntgen eingeladen, die derzeit in New York City lebt und u.a. Organisatorin des SOFIA Projekts ist.

Izabella Efffenberg kreiert Stimmungen und Sounds mit musikalischen Miniaturen als Grundlagen für die Improvisationen. Ihre Eigenkompositionen sind inspiriert von Jazz, europäischer Klassik und zeitgenössischer Musik, Improvisation und arrangierte Passagen fließen ineinander im kreativen Austausch zwischen den vier außergewöhnlichen Musikern.

Effekte wie präpariertes Klavier, verschieden präparierte und gelegentlich auch mit dem Bogen gestrichene Becken und Trommeln, außergewöhnliche Instrumente wie Plastiktüten, Marimbola u.a. treten neben den originalen akustischen Klang der Instrumente.

In Zusammenarbeit mit dem Kulturzentrum Die Fabrik
und dem Frauen Musik Büro Frankfurt

Izabella Effenberg (vib, crotales, array mbira), Jochen Pfister (p)
Pawel Czubatka (dr, marimbola, crotales), Nicole Johänntgen (sax)

www.izabellaeffenberg.com

Die Fabrik | Do., 6.10.2016 | 20 Uhr | 15,–/10,– €/Festivalpässe

EXTRA: Heinz Sauer & Bob Degen – Ile de la Réunion

Do., 6. Oktober 2016
20:00

Romanfabrik | Hanauer Landstraße 186 | 069. 4 94 09 02

„Heinz Sauer und Bob Degen spielen ihre lange Vertrautheit in dem erwartet wunderbaren Duo aus: Sauers leidenschaftlich gebändigter, lebenserfahren glühender Tenorsaxophonton und Degens unvorhersehbar versponnenen Motivspuren am Klavier“, so Ulrich Olshausen in der FAZ – unlängst haben sie, die sich schon so lange kennen, in Berlin erneut zusammengespielt, sind gleichsam wieder jung vereint. Beginnend mit der 1979 mit dem deutschen Schallplattenpreis ausgezeichneten LP „Elingtonia Revisited“ wird hier eine so einzigartig faszinierende wie erfolgreiche Duo-Geschichte fortgesetzt und die zwei außerordentlichen Musiker laden ein auf ihre Ile de la Réunion.

Es spielen
Heinz Sauer (ts)
Bob Degen (p)

Eintritt
€ 15,– / 12,– [erm. u. JIF-Mitgl.]

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

Jazzkeller-Porträt in der FAZ

Do., 6. Oktober 2016
20:00

Wolfgang Sandner portraitiert in der FAZ vom 13.12. Eugen Hahn, den Pächter des Jazzkellers Frankfurt. Sandner fordert, man solle den Keller unter Denkmalschutz stellen „und seine jeweiligen Pächter gleich mit“. Er würdigt die Arbeit der Jazzkeller-Crew als „Kulturarbeit unter verschärften Bedingungen“.
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