10.000 Euro für Frankfurter Jazz-Talente

15. Mai 2018

Die Kulturdezernentin
Dr. Ina Hartwig 

PRESSEINFORMATION
10.05.2018

Maximilian Shaikh-Yousef erhält das Frankfurter Jazzstipendium

Kulturdezernentin Ina Hartwig übergibt das 28. Jazzstipendium der Stadt

Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig hat am Abend des 9. Mai in der Romanfabrik das „Frankfurter Jazzstipendium 2018“ an den Saxophonisten und Komponisten Maximilian Shaikh-Yousef übergeben.

Laut der vom Kulturamt eingesetzten Fachjury ragte Maximilian Shaikh-Yousef bei der Entscheidungsfindung im März im Feld der Bewerbungen durch sein Gespür für interessante Themen und vielseitige Klangfarben hervor. Er überzeugte die Juroren nicht nur am Saxophon, sondern insbesondere mit seinen Kompositionen und Arrangements für große Ensembles. Die Jury lobte im Hinblick auf sein Alter von gerade mal 25 Jahren sein beachtliches Formbewusstsein sowie seine Fähigkeit zur Gestaltung und sieht in dem jungen Künstler enormes Entwicklungspotential.

Das Frankfurter Jazzstipendium ist mit 10.000 Euro dotiert und wird seit 1990 jährlich von der Stadt Frankfurt am Main vergeben. Es wurde zur Unterstützung der regionalen Jazzszene eingeführt und soll Jazzmusikerinnen und -musikern sowie Gruppen dabei helfen, sich nach ihren persönlichen Vorstellungen weiter zu qualifizieren. Zudem sollen sie in ihrem Bestreben nach einem individuellen künstlerischen Profil ermutigt werden.

„Es freut mich sehr, dass wir mit Maximilian Shaikh-Yousef einen Musiker auszeichnen, der   in seinen musikalischen Arbeiten bereits heute einen beachtlichen individuellen Ausdruck entwickelt hat. Das Jazzstipendium der Stadt Frankfurt wird ihn darin bestärken und die weitere Entfaltung seiner Künstlerpersönlichkeit unterstützen“, so Kulturdezernentin Ina Hartwig.

Maximilian Shaikh-Yousef wurde 1992 in Frankfurt geboren und erhielt mit sechs Jahren  Unterricht am Klavier. Mit zehn Jahren wechselte er zum Saxophon und begann wenige Jahre später auch damit, Querflöte zu spielen. Namhafte Frankfurter Musiker wie Gernot Dechert, Ralf Schmidt und Stephan Schmolck gehörten zu seinen Lehrern und Band-Coaches.

Er war zwei Mal Preisträger bei „Jugend jazzt“ und absolvierte als Mitglied des Landesjugendjazzorchesters zahlreiche Konzerte und Konzertreisen unter anderem nach New York und Südafrika. 2017 schloss Maximilian Shaikh-Yousef erfolgreich sein Studium im Fach Jazz und Populäre Musik an der Hochschule für Musik in Mainz ab und ist seither als Saxophonist, Komponist, Arrangeur und Lehrer vorwiegend im Rhein-Main-Gebiet engagiert.

Er ist Bandleader und Saxophonist seiner Jazz-Ensembles „Shaikh-Quartett“ und

„Sh4ikh 9“, der Erweiterung des Quartetts zum Nonett, für die er auch die Kompositionen und Arrangements schreibt. Zudem spielt er als Sideman unter anderem bei den Bands MEK – Mobiles Einsatzkommando, Fellaws Kingdom und Pompadelic.

Das Stipendium möchte Maximilian Shaikh-Yousef nutzen, um mit seinen beiden Jazzbands zwei professionelle CDs zu produzieren, die dann jeweils bei einer Tour durch Europa vorgestellt werden sollen.

Nach der Verleihung des Stipendiums durch Stadträtin Ina Hartwig begeisterte Maximilian Shaikh-Yousef mit seinem neun Musiker umfassenden Ensemble in einem Konzertset das Publikum in der Romanfabrik.

Die Kulturdezernentin
Dr. Ina Hartwig

Dezernat Kultur und Wissenschaft
Pressesprecherin und Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit
Jana Kremin
Hausanschrift: Brückenstraße 3-7, 60594 Frankfurt am Main
Telefon: 069 – 212 49232; Fax: 069 – 212 97 49232
E-Mail: jana.kremin@stadt-frankfurt.de

 

PRESSEINFORMATION

22.01.2018

10 000 Euro für Frankfurter Jazz-Talente

Jetzt Bewerbungsunterlagen für das Jazzstipendium anfordern

 In diesem Jahr vergibt das Dezernat Kultur und Wissenschaft das 28. Frankfurter Jazzstipendium, früher auch als Arbeitsstipendium Jazz der Stadt Frankfurt am Main bekannt. rMusikerinnen und Musiker aus Frankfurt und näherer Umgebung können sich ab sofort für das mit 10 000 Euro dotierte Stipendium bewerben.

Es gibt keine Altersbegrenzung. Bewerberinnen und Bewerber sollten sich erkennbar den verschiedenen stilistischen Formen des Jazz, einschließlich experimenteller Richtungen, zuordnen lassen. Sie sollten in der Lage sein, ein Programm von mindestens dreißig Minuten live vor Publikum präsentieren zu können.

Das Jazzstipendium kann für jegliche Art der künstlerischen Weiterentwicklung im Bereich Jazz, wie beispielsweise die Teilnahme an einem Workshop oder Meisterkurs beantragt werden.

Bewerbungen sind sowohl von Einzelpersonen wie von Gruppen möglich. Musikerinnen und Musiker können das Stipendium bis zu dreimal erhalten, davon nur einmal als Solistin oder Solist.

Voraussetzung für eine Bewerbung sind eine musikalische Ausbildung oder Qualifikationen mit Schwerpunkt Jazz sowie der Nachweis einer entsprechenden Praxis. Dazu muss ein ausgefüllter Bewerbungsbogen und eine CD, mit maximal drei Musikstücken vorgelegt werden.

Eine unabhängige Jury entscheidet aus den eingesandten Beiträgen über die Vergabe des Frankfurter Jazzstipendiums. Nicht bewerben können sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kulturdezernats der Stadt Frankfurt, Jury-Mitglieder und nahe Verwandte beider Gruppen.

Die Bewerbungen müssen bis zum 23. Februar 2018 eingegangen sein.

Die Vergabe erfolgt voraussichtlich am 9.  Mai 2018.

Das Jazzstipendium wird bereits seit 1991 von der Stadt vergeben. Zu den Stipendiaten gehören unter anderem der Gitarrist Max Clouth im vergangenen Jahr, die Gruppe „Contrast Quartet“ (2008) und als erste Stipendiatin im Jahr 1991 die Saxophonistin Corinna Danzer.

Bewerbungsunterlagen können beim Kulturamt Frankfurt am Main, Brückenstraße 3-7, 60594 Frankfurt am Main angefordert werden. Mehr Informationen gibt es bei Irmgard Tennagels unter der Telefonnummer 069 – 212 3 84 24 oder per E-Mail unter: arbeitsstipendium.jazz@stadt-frankfurt.de

Bisherige Stipendiaten

Christoph Stiefel Solo

Do., 1. März 2018
19:30

Sofienberg Spirits“ nennt der renommierte Pianist Christoph Stiefel sein aktuelles Soloprojekt. Seine Musik lässt sich ebenso in der Welt der Klassik verankern wie im Jazz, man kann sie impressionistisch oder meditativ nennen, als über den Dingen stehend oder tief in ihrem Kern ruhend empfinden. Transzendente Poesie begegnet hier rhythmischer Wucht auf sehr individuelle Weise.

Der 1961 in Zürich geborene Stiefel wurde schon mit 23 Jahren festes Bandmitglied bei Andreas Vollenweider, mit dem er Tourneen durch Europa, Australien, Japan und die USA unternahm. Bekanntheit erlangte er mit einem eigenen Kompositionsstil, bei dem er auf der Basis der Isorhythmik *** eine zeitgemäße Jazz-Variante schuf, die auf faszinierende Weise zwischen Groove-Intensität und Klangfarbenmalerei oszilliert. Diesen Kompositionsstil pflegt er seit Jahren hauptsächlich in seinem „Inner Language Trio“, das den Spagat zwischen konzeptioneller Feinarbeit und improvisatorischer Entfesselung so souverän schafft wie nur wenig andere Formationen im aktuellen Jazz.

Christoph Stiefel stellt im Konzert sein neues, im Februar 2018 erscheinendes Solo-Album vor.

*** Isorhythmen ordnen einem festen Muster von Tonhöhen einem sich wiederholenden rhythmischen Muster zu.

Christoph Stiefel (p)

WWW. CHRISTOPHSTIEFEL.CH

Steinway & Sons Frankfurt | Do., 1.3.2018 | 19:30 Uhr |20,–/15,–

Reservieren Sie direkt bei Steinway & Sons Frankfurt per E-Mail

F.I.M.-Session im HoRsT

Di., 16. Januar 2018
19:30

F.I.M.-Session im HoRsT

Um dem „freien“ und „zeitgenössischen Jazz“ eine Heimstätte in Frankfurt zu geben und gerade auch jungen Musikern Möglichkeiten zu bieten, Neues auszuprobieren, initiierten Christof Krause und Jürgen Werner eine „offene Bühne für frei improvisierte Musik“. Erste organisierte Konzerte frei

improvisierter Musik mit anschließender Session finden bereits seit 2014 statt.

Als Rahmen für die „offene Bühne/Session“ bietet das „F.I.M. Forum für improvisierte Musik“ eine regelmäßige Session-Reihe im Abstand von etwa zwei Monaten an. F.I.M. sieht sich weniger als reiner Veranstalter, sondern will ein Angebot für diese musikalische Szene initiieren und etablieren und hofft, dass daraus weitere Aktivitäten erwachsen können. Die Sessions finden statt im „HoRsT“, in den ehemaligen Adlerwerken im Frankfurter Gallusviertel.

Di., 16.1.2018, Opener: Peter Hanson (sax, synth), Frederik Helbing (g), Fabian Habicht (dr)

Weitere Termine: Di., 6.3.2018, Di., 8.5.2018 (anschließend Session)

WWW.HORST-FFM.DE

HoRsT | 20 Uhr | 7,– / 5,– € / frei für Session-Musiker

 

JIF Sessions

Mo., 12. Februar 2018
20:00
20:00
Mo., 12. März 2018
20:00
Mo., 9. April 2018
20:00
Fr., 11. Mai 2018
20:00
Mo., 11. Juni 2018
20:00

Der Schwerpunkt unserer Montags-Reihe im Club Voltaire liegt auf jungen, neuen Bands und Projekten aus der Jazzszene Frankfurt/Rhein-Main.

Die Jazzszene in und um Frankfurt ist voller Kontraste, ebenso traditionsbewusst wie modern, experimentierfreudig, virtuos, und – selbstverständlich für Frankfurt – weltoffen und international. Dieser lebendigen und vielfältigen Szene wollen wir mit der Montags-Reihe im Club Voltaire eine zusätzliche Bühne geben.

2. Montag im Monat, Club Voltaire
alle zwei Monate. Orte und Termine unter fim-ffm.de

12.2.2018: Giovanni Gulino Quartett

12.3.2018: Uli Schiffelholz Trio (mit Jean-Yves Jung und Christian Torckewitz)

9.4.2018: High Five (Matyas Montags-Jam): Juan Pablo – Keys, Darius Blair – Sax, Jonas Depenbrock – drums, Fabian Gaestel – bass, Onno Winter – guitar

11.5.2018 (abweichend an einem Freitag: Session zur Bundesbegegnung Jazz 2018): Corinna Danzer (Sax), Jonas Lohse (b), Andrey Shabashev (p), Benno Sattler (dr)

11.6.201: Jazz Sisters

10.9., 8.10., 12.11., 10.12.2018; 14.1.2019

Club Voltaire | 20 Uhr | Eintritt frei

Foto: Jonas Lohse

Benedikt Jahnel Trio

Do., 3. Mai 2018
20:00

Das Benedikt Jahnel Trio zeigt sich mit „The Invariant“, seinem lang ersehnten dritten Album, von einer neuen Seite: brillant virtuos die Klavierparts, der Bass wuchtig bis filigran, elektrisierend das pulsierende Schlagzeug – dabei wirkt alles wie aus einem Guss und ist zu keinem Zeitpunkt auf Effekt aus.

Mit „The Invariant“ gelingt der Formation die große Kunst, sich völlig bruchlos von den beiden Vorgängeralben abzuheben.

Kompakt das Zusammenspiel, stilistisch einzigartig – strahlend kreativer Jazz.

Benedikt Jahnel studierte Jazzpiano an der UdK Berlin sowie am City College in New York City. Der kanadische Drummer Owen Howard lebt seit über 25 Jahren in New York. Die Freundschaft zwischen Owen und Benedikt geht zurück auf eine Begegnung an der UdK. Owens einzigartiger Sound und sein individuelles Time-Konzept machen ihn zu einem der interessantesten Drummer seiner Generation. Antonio Miguel stammt aus Spanien und hat sich bereits nach kurzer Zeit in New York einen Namen als Begleiter und Solist gemacht. Sein Sound hat eine unglaubliche Mischung aus Weichheit und Prägnanz, aus Rhythmik und Lyrik. Die Verbindung zu Benedikt entstand durch zahlreiche gemeinsame Sessions mit Freunden in New York und Antonios Studium am City College in Harlem. Mittlerweile lebt Antonio wieder in Madrid.

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

 

 Benedikt Jahnel (p), Antonio Miguel (b), Owen Howard (dr)

WWW.BENEJAHNEL.DE

Romanfabrik | Do., 3.5.2018 | 20 Uhr | 20,– / 15,– €

Karten reservieren

 

Daniel Guggenheim Quartett

Do., 19. April 2018
20:00

Starke Persönlichkeiten haben ihn immer inspiriert, ob Jimi Hendrix oder Sonny Rollins. Daniel Guggenheim muss sie spüren und fragt sich jedes Mal aufs Neue: Was sagt mir ihre Musik? Schon parallel zum Studium an der Swiss Jazz School leitete er sein eigenes Quartett und interpretierte John Coltrane nach seiner Vision.

1983 trifft er in Brasilien auf Hermeto Pascoal, ein wahrer Glücksfall für ihn. Durch Pascoal lernt Guggenheim seine Musik zu leben und Grenzen immer wieder neu auszuloten. Ob Paris, New York oder Frankfurt, wo er sich mittlerweile niedergelassen hat: Daniel Guggenheims Musik lässt immer wieder neue Bilder entstehen, die für alle Beteiligten zu einem umfassenden Erlebnis werden. Er spielte u.a. mit Elvin Jones, Cecil McBee, Richie Beirach, Billy Hart, Bob Degen, Vitold Rek, Keith Copeland, Janusz Stefanski, David Liebman, Peter Madsen, Jeff Williams, Jürgen Wuchner, John Tchicai und Harry Becket.

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

Daniel Guggenheim (sax), Sebastian Sternal (p), Dietmar Fuhr (b), Jonas Burgwinkel (dr)

WWW.DANIELGUGGENHEIM. COM

 

Romanfabrik | Do., 19.4.2018 | 20 Uhr | 20,– / 15,– €
Achtung: Preisänderung ggü. dem gedruckten Programmheft

Karten reservieren

 

16. Bundesbegegnung Jugend jazzt in Frankfurt

Do., 10. Mai 2018
20:00
Fr., 11. Mai 2018
09:00
21:00
Sa., 12. Mai 2018
09:00
19:30

Die zweite Maiwoche 2018 steht in Frankfurt am Main ganz im Zeichen des Jazz-Nachwuchses. Nach der Verleihung des Frankfurter Jazzstipendiums am Mittwoch, 9. Mai, finden gleich zwei Bigband-Wettbewerbe statt: der 7. Hessischer Schulbigband-

Wettbewerb des Hessischen Rundfunks am Freitag, 11. Mai (die Finalrunde ab 19 Uhr im hr Sendesaal, Eintritt frei) und die

16. Bundesbegegnung Jugend jazzt, zu der rund 300 Teilnehmer aus ganz Deutschland erwartet werden.

Zur Bundesbegegnung Jugend jazzt trifft sich der talentierte Jazznachwuchs zu einem bundesweiten Band-Wettbewerb. 2018 stehen die Bigbands im Fokus, Gastgeber ist erstmals Frankfurt am Main. Die Bundesbegegnung ist neben dem musikalischen Wettstreit auch eine Mischung aus Festival, Konzert- podium, Kontakt- und Informationsbörse mit Workshops und Seminaren für den Jazznachwuchs.

Zur 16. Bundesbegegnung Jugend jazzt in Frankfurt treten ausschließlich die ersten Preisträger der vorausgehenden Bigband-Wettbewerbe der einzelnen Bundesländer in den musikalischen Wettstreit. Angesehene Profis und erfahrene Pädagogen betreuen die Jazzorchester bei ihren Auftritten, beraten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und geben ihre Urteile ab. Das Wertungsspielen ist öffentlich und findet am Freitag (ganztägig) und Samstag (vormittags) in der Frankfurter Musikhochschule statt. An den Abenden finden zudem öffentliche Konzerte als Rahmenprogramm statt.

Zur Eröffnung der 16. Bundesbegegnung Jugend jazzt spielt am Donnerstag, 10. Mai, die hr-Bigband. Das Programm „Coltrane, Zawinul, Marsalis & more“ beleuchtet legendäre Wegmarken der Jazzgeschichte und zeitgenössische Positionen in einer Klangsprache, die Tradition und Gegenwart organisch mitein- ander verknüpft.

Am Freitag, 11. Mai, finden im Jazzkeller und im Club Voltaire zeitgleich Jazz Jam Sessions statt. Hierzu laden die Jazz-Initia- tive und beiden Frankfurter Clubs, die nur wenige Gehminuten voneinander entfernt liegen, lokale Jazzmusiker und die Wett- bewerbsteilnehmer ein.

Am Samstag, 12. Mai, schließlich findet die Bundesbegegnung mit der Jugend jazzt-Night ihren Abschluss. Neben dem Landes Jugend Jazz Orchester Hessen „Kicks & Sticks“ tritt die zuvor ermittelte Gewinnerband auf und nimmt den Jazzpreis des Deutschen Musikrats entgegen.

WWW.JUGEND-JAZZT.DE

Eröffnungskonzert mit der hr-Bigband

hr-Sendesaal | Do., 10.5.2018 | 20 Uhr | 19,– € / 10,50 € JIF-Mitglieder (erm. Karten nur an der Abendkasse), ein gemeinsames Angebot des hr + der FuF der hr Bigband

Fr., 11.5. (ganztägig) und Sa., 12.5.2018 (vormittags): Öffentliches Wertungsspielen mit den teilnehmenden Jazzorchestern aus allen Bundesländern

HfMDK | ab 9 Uhr | Eintritt frei

Jazz Jam Sessions in Frankfurter Clubs 

Club Voltaire + Jazzkeller | Fr., 11.5.2018 | 21 Uhr | 5,– €
Club Voltaire: Corinna Danzer (sax), Jonas Lohse (bass), Andrey Shabashev (p), Benno Sattler (dr)
Jazzkeller: Nico Hering (piano), Peter Klohmann (sax), Bastian Weinig (bass), Andreas Neubauer (drums)

Jugend jazzt-Night mit dem LJJO-Hessen „Kicks & Sticks“ und dem Gewinner des Jazzpreises des Deutschen Musikrates
hr Sendesaal | Sa., 12.5.2018 | 19.30 20.00 Uhr | 12,–/8,– €

WWW.JUGEND-JAZZT.DE

 

 

 

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Arne Huber Quartett

Fr., 26. Januar 2018
20:00

Der Freiburger Bassist Arne Huber nennt sein neues Album „Im echten Leben“. Wumm! Mit bewährtem Werkzeugkoffer aus Saxofon, Piano, Bass und Schlagzeug öffnet er dem Alltag musikalisch Tür und Tor. Der Titel ist eine Einladung an jeden, der unvoreingenommen einen Soundtrack zum Leben sucht, ohne sich von den starren Ritualen eines Genres die Gangart vorgeben lassen zu wollen.

In den Konturen scharf, in den Farben weich und von feingliedriger Präzision, ist jeder der neuen Songs für sich die Verhandlung einer Klangästhetik, die in der Klassik verankert ist, mit einem Vokabular, das aus dem Jazz kommt. Im Gegensatz zu anderen Bands hat das Arne Huber Quartett keinen gemeinsamen sozialen Background. Arne Huber hat in Saxofonist Domenic Landolf, Pianist Rainer Böhm und Schlagzeuger Jochen Rückert drei ausgewiesene Individualisten zu einer Einheit geschmiedet. Hier geht es nicht um das persönliche Vokabular eines jeden Bandmitglieds, sondern um die gemeinsam errungene Metaebene. Huber lebt in Freiburg, Rückert in New York, Landolf in Basel und Böhm in Köln. Vier Städte, drei Länder, zwei Kontinente auf einem Album, in einer Band. Umfassender geht es kaum, wie im echten Leben.

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

 Arne Huber (b, comp), Domenic Landolf (sax, cl), Rainer Böhm (p), Jochen Rückert (dr)

WWW.ARNEHUBER.DE

Club Voltaire | Fr., 26.1.2018 | 20 Uhr | 12,– / 9,– €

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Fotos: Rüdiger Vogt

Clara Haberkamp

Do., 25. Januar 2018
20:00

Zwei Extreme fechten in den Stücken der jungen Berliner Pianistin Clara Haberkamp einen Kampf aus und führen die Musik oft an ihre Grenzen: Zweifel und Unschuld prallen auf Radikalität und Härte. So gibt es zaghafte und ängstliche Zustände, die nachdenklich und in sich verschränkt sind. Und es gibt Augenblicke von brutaler Direktheit, die meist völlig unangekündigt über den Hörer hereinbrechen. Zugleich ist Improvisation unverzichtbar für ihren unverwechselbaren musikalischen Ausdruck. „Das erklärt die dramatische Spannung in ihren Stücken, zu denen sie auch singt. Hat

man sich erst einmal auf ihr Klavierspiel eingelassen, ist ihre Stimme erneut eine Offenbarung. Sie ist ganz klar, schön und unverstellt.“ Wolf Kampmann

Clara Haberkamp studierte Klavier, Gesang und Komposition zunächst in Berlin und später in Hamburg, wo sie heute einen Lehrauftrag für Jazzimprovisation hat. Sie gewann in den Jahren 1998 bis 2006 mehrmals bei den Wettbewerben „Jugend jazzt“ und „Jugend musiziert“ auf Landesebene; 2017 war sie für den Echo Jazz nominiert.

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

 Clara Haberkamp (p, voc), Dan Peter Sundland (b), Tilo Weber (dr)

WWW. CLARAHABERKAMP.DE

Romanfabrik | Do., 25.1.2018 | 20 Uhr | 15,– / 12,– €

Karten reservieren

 

Sauer/Wollny (ausverkauft)

Sa., 6. Januar 2018
20:00

Diese Musiker erfinden im Augenblick des Konzertes ihre Musik immer wieder neu, ohne Absprachen, ganz auf den Moment und den Ort der musikalischen Begegnung konzentriert.

„Offen für den Raum, für das Publikum, für die Atmosphäre, die Schwingungen, die während des Konzerts unsere Sinne erreichen“ so Heinz Sauer – der radikale Individualist, der auf seinem Instrument einen ganz eigenen Stil geprägt hat, voller Rauheit und Zärtlichkeit.

Michael Wollny wird im In- und Ausland als einer der wichtigsten Jazzmusiker seiner Generation gefeiert „Wollny bringt alles mit, was man von einem perfekten Jazzpianisten oder überhaupt von einem Klavierspieler verlangen kann: virtuose Technik und überschäumende Fantasie, Disziplin und Fähigkeit zum kreativen Chaos, Sinnlichkeit und ästhetisches Gespür.“ F.A.Z.

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

 Heinz Sauer (sax), Michael Wollny (p)

WWW.HEINZSAUER.DE, WWW.MICHAELWOLLNY. COM

 

Fotos : Erich Werkmann

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

Heinz Sauer (sax), Michael Wollny (p)

www.heinzsauer.de/

michaelwollny.com/

Romanfabrik | Sa., 6.1.2018 | 20 Uhr | 30,-/25,- € ( Ausverkauft )