Maria Baptist Trio Plus One

Do., 11. April 2019
20:00

Maria Baptists künstlerische Authentizität, Virtuosität und charismatische Persönlichkeit haben sie an die Spitze der aktuellen europäischen Jazzszene gebracht – sie gab ein privates Klavierkonzert für Michael Jackson, erhielt zahlreiche Preise, ist weltweit auf Tour, leitet ihr eigenes Orchester und hat elf CDs als Bandleaderin veröffentlicht.

Sie pendelt zwischen New York City und Berlin. Maria Baptist wird „in einer Liga mit den Schlüsselfiguren des modernen Jazz“ von All About Jazz gesehen und Big Band Legende Maria Schneider resümiert: „Baptist’s Musik ist ein Geschenk, durchdrungen von all der Kreativität, Kraft, Emotion, Großzügigkeit und Wärme, die sie im Leben ausstrahlt.“

Mit ihrem Trio plus One hat Maria Baptist eine der „spannendsten zeitgenössischen Jazzformationen Europas“ (artistic director 12on14 Jazzclub) geschaffen: Auf ihrem neuen Album „Poems without Words“ kreieren die vier Musiker „tiefe Klangwelten, die wohl so aktuell selten ausEuropa zu hören sind“ (Jazz-Journalist Cosmo Scharmer). Berührende Melodien kontrastieren mit kraftvollen Ausbrüchen, balladeske Linien verwandeln sich in temporeiche Tonfolgen. All dies wird mit einem „technischen Können auf höchstem Niveau präsentiert und mit einer musikalischen Intelligenz, die aus dem Trio plus One ein perfekt harmonierendes Quartett formt.“ (AAZ) Für alle, die Jazz, Funk, und auch ein wenig Pop-Rock mögen, ist ein Konzert von Maria Baptist „eine musikalische Offenbarung.“ (KN)

Maria Baptist (p), Jan von Klewitz (sax), Fabian Timm (b), Heinz Lichius (dr)

Romanfabrik | Hanauer Landstraße 186 | 069/49084828

http://www.mariabaptist.com

Romanfabrik | Do.,11.4.2019 | 20 Uhr | 15,–/12,– € JIF

Alexandra Lehmler Quartett – Sans Mots

Do., 24. Januar 2019
20:00

Ohne Worte! Wenn der Alltag zum einen geprägt wird durch die eigene Familie und zum anderen durch kreatives künstlerisches Schaffen, können einem schnell die Worte fehlen.

Alexandra Lehmler, Trägerin des Jazzpreis Baden-Württemberg 2014 und Stipendiatin der Kunststiftung Baden-Württemberg, ist eine der Vorzeigemusikerinnen der deutschen Szene. Das neue Quartett, mit dem die Mannheimer Saxophonistin Alexandra Lehmler Sans Mots, ihre neue CD einspielte, ist handverlesen. Sie hatte die Gelegenheit, eine Wunschformation zusammenzustellen, und heraus kam ein deutsch-französisches, paritätisch besetztes Quartett.

Diese Band ist ein Spiegel der musikalischen Persönlichkeit von Alexandra Lehmler: feurig, energisch, wandlungsfähig, mit vollem Herzen gebunden an die Sinnlichkeit von Groove und Melodie und auf eine sehr zeitgenössische Art zeitlos.

„Herausgekommen ist ein sensibles Album mit reifen Ausflügen ins Modale oder ins Soulige. Poetisch, aber nicht verblasen. Virtuos, aber nicht verkopft. Très admirable!“ Jazzthing

 

Alexandra-Lehmler_SansMots_3.3_byFelixGroteloh

Die Musik ihres Quartetts ist ein aufregendes, temperamentvolles Kondensat aus klassischen Jazz-Elementen mit erfrischenden Einflüssen vom Balkan, aus Lateinamerika und der Weltmusik. Die Inspiration zu ihrem aktuellen, mittlerweile fünften Album „Sans Mots“ entstand durch die Zusammenarbeit mit Franck Tortiller und Patrice Héral. Der französische Vibrafonist Franck Tortiller ist neben dem ebenfalls aus Frankreich stammenden Perkussionist Patrice Héral weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Ergänzt wird das Quartett durch Matthias Debus am Bass, einem der rührigsten Musiker des Rhein-Neckar-Deltas und zugleich Ehemann von Lehmler.

2018 wurde Alexandra Lehmler in Mannheim mit dem Neuen Deutschen Kompositionspreis ausgezeichnet.

Alexandra Lehmler (sax), Franck Tortiller (vib), Matthias Debus (b), Patrice Héral (dr, electronics)

alexandralehmler.de

Romanfabrik | Do., 24.1.2019 | 20 Uhr | 20,–/15,– € JIF
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Paul Heller – Martin Sasse Quartet

Do., 31. Januar 2019
20:00

Das Paul Heller – Martin Sasse Quartet ist die Konsequenz einer einzigartigen und kongenialen musikalischen Partnerschaft zwischen dem Saxofonisten Paul Heller und dem Pianisten Martin Sasse. Heller und Sasse kennen und schätzen sich seit vielen Jahren und stehen seither immer wieder in den unterschiedlichsten Projekten gemeinsam auf der Bühne. Seit 2005 ist Paul Heller Mitglied der WDR Big Band Köln, zudem seit 2013

beim WDR künstlerischer und musikalischer Leiter der erfolgreichen Jazzkonzerte-Reihe „Next Level Jazz“ im Kölner „Stadtgarten“. Er arbeitete mit Jazzgrößen wie Ack van Rooyen, Jasper van’t Hof, Al Foster, Volker Kriegel, Charlie Antolini und Steve Swallow. Neben mehreren Komponistenpreisen erhielt er den Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für Musik.

Martin Sasse, Deutschlands Mainstream-Jazz-Pianist Nr. 1, ist seit vielen Jahren ein Garant für spannende und vor allem swingende Projekte mit Jazzlegenden wie Scott Hamilton, Jimmy Cobb, Lee Konitz, Philip Catherine und vielen mehr. 2010 wurde er mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik für sein Album „Good Times“ mit Charlie Mariano ausgezeichnet.

Paul Heller (sax), Martin Sasse (p), Martin Gjakonovski (b), Paul Höchstädter (dr)

www.paul-heller.com

Titania | Do., 31.1.2019 | 20 Uhr | 20,– / 15,– € JIF
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Triebwerk Hornung

Fr., 25. Januar 2019
20:00

Wanja Slavin, Oliver Steidle und Ludwig Hornung bilden mit der einzigartigen Kombination aus Saxofon, Fender Rhodes und Schlagzeug das „Triebwerk Hornung“. Hier stehen ein hohes Maß an Energie, Abwechslungsreichtum und Dichte auf dem Programm, was durch die intime Besetzung unterstützt, ja, sogar forciert wird.

Triebwerk-Hornung-2_c_Renata-Chueire

Überbordende, ausladende Passagen haben ebenso eine Daseinsberechtigung wie lyrische und fragile Momente; die Kommunikation untereinander steht über Allem. Stilistisch dem Jazz verschrieben, bilden die Elemente des Rock, des Drum ’n’ Bass sowie der Freien Musik zusammen ein ebenso homogenes wie eindringliches Gemisch, das den Hörer mal fordert, mal einlullt, jedoch nie langweilt.

In Oliver Steidle, umtriebiger Schlagzeuger der nationalen und internationalen Szene, und Wanja Slavin, Echo-Jazz-Preisträger 2014, Innovator und fester Bestandteil des deutschen Jazzgeschehens, fand Initiator und Spiritus Rector Ludwig Hornung, Stipendiat des Berliner Senats, die geeigneten Weggenossen, um seine Klangvorstellungen umzusetzen.

Wanja Slavin (sax), Ludwig Hornung (fender rhodes, comp), Oliver Steidle (dr)

ludwighornung.de

Club Voltaire | Fr., 25.1.2019 | 20 Uhr | 12,–/ 9,– € JIF
Reservierung

Laia Genc – Liaison Tonique

Mi., 16. Januar 2019
20:00

Unter ihren Fingern erklingt der Flügel mal vertraut, mal verfremdet durch andere Spielweisen und elektronische Erweiterung. Tänzerisch balancierend bewegt sich Laia Genc mit viel musikalischem Charme zwischen denStrukturen auskomponierter Stücke und der Freiheit der Improvisation. Dabei berührt sie ganz spielerisch verschiedene musikalische Genres und erschafft so eine lebendige Musik, die unerhörte Geschichten erzählt. Mit ihrer Musik ist sie oft Grenzgängerin an der Schnittstelle von Jazz und gegenwärtiger Musik. Offen für die reichen Einflüsse des Lebens schöpft sie, nicht zuletzt durch ihre Zusammenarbeit mit vielen anderen Künstlern aus verschiedenen Kulturbereichen.

Geboren als halbe Türkin und aufgewachsen als ganze Preußin in Berlin, konvertierte Laia Genc in Köln zur rheinischen Frohnatur und studierte dort an der Musikhochschule bei Hubert Nuss und John Taylor, anschließend wechselte sie ans Pariser Konservatorium. Mit ihrem aktuellen Album „Birds“ beweist sie, warum sie als eine der talentiertesten, vielseitigsten und spannendsten Musikerinnen der neuen Jazz-Generation gilt. „So gelingt Gencs ‚Liaison Tonique‘ etwas, das rar geworden ist im Piano-Trio-Format: Jedes Stück birgt eine Überraschung. Eine Liaison, auf die man sich als Zuhörer nur zu gerne einlässt.“ (Rondo Magazin)

Laia Genc (p, comp), Markus Braun (b), Jens Düppe (dr)

www.laiagenc.com

Fabrik | Mi., 16.1.2019 | 20 Uhr | 15,–/12,– € JIF
Reservieren

After Work Jazz: „High Five“ Jazzquintett

Mo., 14. Januar 2019
19:00

Der Schwerpunkt unserer Montags-Reihe im Club Voltaire liegt auf jungen, neuen Bands und Projekten aus der  lebendigen und vielfältigen Jazzszene Frankfurt/Rhein-Main. Die Szene ist voller Kontraste, ebenso traditionsbewusst wie modern, experimentierfreudig, virtuos, und – selbstverständlich für Frankfurt – weltoffen und international.

Heute: „High Five“ Jazzquintett

Darius Blair (sax), Juan Pablo Rivera Parrado (p), Onno Winter (g), Fabian Gaestel (b), Jonas Depenbrock (dr)

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

Club Voltaire | Mo., 14.1.2019 |  19 Uhr | Eintritt frei

 

Heinz Sauer / Michael Wollny

Sa., 5. Januar 2019
20:00

ausverkauft

Beide Musiker erfinden im Augenblick des Konzertes ihre Musik immer wieder neu, ganz auf den Moment und den Ort der musikalischen Begegnung konzentriert.Foto : Erich Werkmann

„Offen für den Raum, für das Publikum, für die Atmosphäre, die Schwingungen, die während des Konzerts unsere Sinne erreichen“ so Heinz Sauer – der radikale Individualist, der auf seinem Instrument einen ganz eigenen Stil geprägt hat, expressiv und introvertiert, rau und zart, kantig und filigran.

Fotos: Erich Werkmann

 

Michael Wollny – inzwischen auch Professor für Jazz-Piano an der Musikhochschule in Leipzig – wird im In- und Ausland als einer der wichtigsten Jazzmusiker seiner Generation gefeiert. „Wollny bringt alles mit, was man von einem perfekten Jazzpianisten oder überhaupt von einem Klavierspieler verlangen kann: virtuose Technik und überschäumende Fantasie, Disziplin und Fähigkeit zum kreativen Chaos, Sinnlichkeit und ästhetisches Gespür.“ F.A.Z.

 

Heinz Sauer (sax), Michael Wollny (p)

www.heinzsauer.de

www.michaelwollny.com

Romanfabrik | Sa., 5.1.2019 | 20 Uhr | ausverkauft