F.I.M Session für freie Improvisation mit Christof Lauer/ Bülent Ates

Mi., 20. März 2019
20:00

Im Anschluss an einen ca. 3/4-stündigen Opener sind experimentier-freudige Musikerinnen und Musiker eingeladen in verschiedenen Zusammensetzungen vor Publikum zu improvisieren und zu kommunizieren.

Nicht Musizierende erleben im direkten Kontakt zu den Musikern die Entwicklung eines gemeinsamen Spiels.

​Die Musiker des Openers:

Christof Lauer, u.a. Echo Jazz Preisträger 2015, ist in den letzten 30 Jahren mit einer bewundernswerten Kontinuität auf allen Kontinenten der Erde und bei allen europäischen und internationalen Festivals von Montreux bis Istanbul und von Havanna bis Peking sowohl mit eigenen Bands wie auch als Sideman in den unterschiedlichsten Formationen aufgetreten. Die Vielfalt und kreative Energie von Lauers musikalischen Begegnungen und Projekten spiegelt immer wieder seine tiefste Überzeugung wider: „Jazz ist Kommunikation“.

Zitat von Volker Kriegel zu Christof Lauer:“Ich halte Christof inzwischen ganz unumwunden, ohne pathetisch zu sein, für den besten Saxophonisten, den wir in Europa haben. Ich bin jedes Mal total fasziniert, wenn ich ihm zuhöre. Er hat inzwischen eine Meisterschaft erreicht, die schon gespenstisch ist.“  Volker Kriegel, 2002

Christof Lauer wird am Abend mit Bülent Ates im Duo improvisieren.

Bülent Ates, den man als „Urgestein“ der Frankfurt Jazzszene bezeichnen kann, kam vor vielen Jahren auf Einladung von Albert Mangelsdorff von Istanbul nach Frankfurt und blieb. Er spielte u.a. mit Heinz Sauer, Bob Degen, Harry Petersen und Alfred 23 Harth und wird F.I.M. Gästen gut bekannt sein.

Die Fabrik

Kulturwerk Frankfurt

http://fim-ffm.de/

Volker Engelberth Quintett „Prismatic Colours“

Sa., 6. April 2019
20:00

„Prismatic Colours“ist die jüngste Veröffentlichung des Pianisten Volker Engelberth. Der mehrfach ausgezeichnete Musiker (u.a. ‚Landesjazzpreis Baden-Württemberg‘ 2016, ‚Jazzpreis der Stadt Worms’ 2017) ist spätestens seit seinem dritten, von der Fachpresse hoch gelobten Quintett-Album ‚Jigsaw Puzzles’ (2016) fest in der nationalen Jazzszene angekommen.

Erst im April wurde er von der Zeitschrift Jazzthing als einer von zehn Pianisten in der Reihe ‚Deutschlands neue Key-Players‘ vorgestellt. Die aktuelle Formation ist die konsequente Fortsetzung der musikalischen Puzzle-Arbeit des Vorgänger-Albums im Quintett mit Stefan Karl Schmid und Alexander ‚Sandi‘ Kuhn am Saxophon, sowie Engelberths langjähriger Rhythmusgruppe Arne Huber am Kontrabass und Silvio Morger am Schlagzeug.

Während zahlreicher Konzerte im In- und Ausland in den vergangenen Jahren hat sich die Formation kontinuierlich weiterentwickelt und ist zu einer spannenden und hervorragend eingespielten Einheit gereift. Ständige Interaktion und sensibles Zusammenspiel sind kennzeichnend für dieses Ensemble, bestehend aus fünf der umtriebigsten Musiker der deutschen Jazzlandschaft.

Stefan Karl Schmid (sax, cl), Alexander ‚Sandi‘ Kuhn (sax), Volker Engelberth (p), Arne Huber (b), Silvio Morger (dr)

www.volkerengelberth.com

Steigenberger Frankfurter Hof | Eingang von der Bethmannstraße | Salon 15 | Sa., 06.04.2019 | 20 Uhr | Einlass ab 19 Uhr | 15,- €/12,- € (erm., JIF-Mitgl.)
Einlass nur mit Musikmesse Festival Bändchen. Reservieren Sie hier online und kaufen Sie das Festivalbändchen einfach an unserer Abendkasse, es sei denn, Sie haben das Bändchen bereits anderweitig erworben.
Achtung: Kein Einlass mit Eintrittskarten oder Online-Tickets zur Messe (s.u.)!

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Das Musikmesse Festival Ticket

Für die verschiedenen Veranstaltungen des Musikmesse Festivals gibt es unterschiedlicheVergünstigungen. Zum Teil ist der Eintritt mit dem Musikmesse Festival Bändchen kostenfrei, zum Teil gibt es Rabatte in unterschiedlicher Höhe. Die Rabatte für die einzelnen Veranstaltungen sind im Programmheft und auf www.musikmesse-festival.com entsprechend ausgewiesen.

Drei Wege zum Musikmesse Festival Ticket

  1. Musikmesse Festival Ticket für alle Besucher der Musikmesse
    Jeder Besucher der Musikmesse erhält sein Musikmesse Festival Bändchen kostenfrei gegen Vorlage des personalisierten Musikmesse Tickets an allen geöffneten Kassen der Musikmesse. Online Tickets für die Musikmesse gibt es unter www.musikmesse.com/online-ticket.
  1. Musikmesse Festival Ticket vor Ort kaufen
    Das Musikmesse Festival Ticket (Musikmesse Festival Bändchen) ist für 15,- EUR während der Messe an allen geöffneten Kassen der Messe Frankfurt sowie an der Abendkassevieler teilnehmender Veranstaltungsorte erhältlich. Eine Liste der Veranstaltungsorte, die das Musikmesse Festival Bändchen verkaufen ist auf www.musikmesse-festival.com zu finden.
  1. Musikmesse Festival Ticket online kaufen
    Unter www.musikmesse-festival.com ist das Musikmesse Festival Ticket für 15,- EUR online erhältlich. Das im Online-VVK erworbene Print@Home Ticket muss an einer der geöffneten Kassen gegen ein Musikmesse Festival Bändchen umgetauscht werden.

Das Festival-Bändchen berechtigt Sie zum Besuch der Musikmesse und Prolight + Sound von Dienstag bis Donnerstag ab 17 Uhr und Freitag den gesamten Tag sowie zum Besuch der Musikmesse Plaza am Samstag.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Musikmesse Festivals www.musikmesse-festival.com

 

Emil Mangelsdorff und Quartett : „Swing tanzen verboten“

Do., 25. April 2019
19:30

Gesprächskonzert mit Emil Mangelsdorff

Emil Mangelsdorff wurde vor 94 Jahren in Frankfurt am Main geboren und wuchs unter den Bedingungen des Nazisystems heran. Er musiziert und berichtet zugleich lebhaft und humorvoll von den Erfahrungen und Erlebnissen des Jugendlichen Emil, der seine Leidenschaft für Jazz entdeckt und entschlossen ist, Jazzmusiker zu werden. Er gehört zu jener „Swing-Jugend“ in Frankfurt, die eine Gegenkultur zum NS-System lebt und Maßnahmen der Gestapo bis hin zur Verhaftung erträgt. Der Staat, in dem er aufwächst, unterdrückt und verfolgt jede künstlerische Artikulation, deren Basis Freiheit und Menschenwürde ist. Emil, von der Ausdruckskraft des Jazz, von der Vielfalt der Mittel dieser Musik beeindruckt, erfährt, dass kulturelle Neugier, Kreativität und Offenheit ausreichen, um die Staatsgewalt auf den Plan zu rufen.

Der vielfach ausgezeichnete Mangelsdorff erzählt aus der Perspektive eines Jugendlichen und zeigt eindrucksvoll und lebendig, dass Zivilcourage und ein Bekenntnis zu kultureller Vielfalt in jeder Gesellschaft möglich und notwendig sind, dass der aufrechte Gang aber auch Spaß macht.

Emil Mangelsdorff erhielt das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Für seine Aktivität in der „Swing-Jugend“ in Frankfurt wurde er mit der Johanna-Kirchner-Medaille und mit der Goethe-Plakette seiner Geburtsstadt geehrt. Er ist Träger der Wilhelm-Leuschner-Medaille des Landes Hessen und der Goethe-Plakette des Landes, wie vor ihm der Philosoph Max Horkheimer, der Komponist Carl Orff, der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki und der Karikaturist Chlodwig Poth.

Besetzung: Emil Mangelsdorff (Altsaxophon), Thilo Wagner (Piano), Jean-Philippe Wadle (Bass), Axel Pape (Schlagzeug).

Wartburgkirche Frankfurt Nordend, Hartmann-Ibach-Straße 110  (Tram 12, 18) | Beginn: 19:30Uhr | Einlass ab 19:00 Uhr | Eintritt frei – um eine Spende für die Kostendeckung wird gebeten | freie Sitzplatzwahl

Die Veranstaltung findet im großen Kirchenraum statt.

Eine Veranstaltung der Projektgruppe Kultur im Ghetto

Reservierung empfohlen

Weitere Veranstaltungen in dieser Reihe:

17.03.19
Sonntag
17:00h „Swing tanzen verboten“ – Gesprächskonzerte mit Emil Mangelsdorff und seinem Quartett Kulturhaus ehemalige Synagoge Pfungstadt, Hillgasse 8 , 64319 Pfungstadt
15.06.19
Samstag
20:30h „Swing tanzen verboten“ – Gesprächskonzert mit Emil Mangelsdorff Bessunger Knabenschule (Darmstadt), Ludwigshöhstrasse 42, 64285 Darmstadt
23.09.19
Montag
19:30h „Swing tanzen verboten“ – Gesprächskonzerte mit Emil Mangelsdorff und seinem Quartett Haus Am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt

EMIL MANGELSDORFF und Quartett : „Swing tanzen verboten“

So., 24. Februar 2019
20:00

Gesprächskonzert mit Emil Mangelsdorff

Emil Mangelsdorff wurde vor 94 Jahren in Frankfurt am Main geboren und wuchs unter den Bedingungen des Nazisystems heran. Er musiziert und berichtet zugleich lebhaft und humorvoll von den Erfahrungen und Erlebnissen des Jugendlichen Emil, der seine Leidenschaft für Jazz entdeckt und entschlossen ist, Jazzmusiker zu werden. Er gehört zu jener „Swing-Jugend“ in Frankfurt, die eine Gegenkultur zum NS-System lebt und Maßnahmen der Gestapo bis hin zur Verhaftung erträgt. Der Staat, in dem er aufwächst, unterdrückt und verfolgt jede künstlerische Artikulation, deren Basis Freiheit und Menschenwürde ist. Emil, von der Ausdruckskraft des Jazz, von der Vielfalt der Mittel dieser Musik beeindruckt, erfährt, dass kulturelle Neugier, Kreativität und Offenheit ausreichen, um die Staatsgewalt auf den Plan zu rufen.
Der vielfach ausgezeichnete Mangelsdorff erzählt aus der Perspektive eines Jugendlichen und zeigt eindrucksvoll und lebendig, dass Zivilcourage und ein Bekenntnis zu kultureller Vielfalt in jeder Gesellschaft möglich und notwendig sind, dass der aufrechte Gang aber auch Spaß macht. Besetzung: Emil Mangelsdorff (Altsaxophon), Thilo Wagner (Piano), Jean-Philippe Wadle/ Diemtar Fuhr (Bass), Axel Pape (Schlagzeug).

In Zusammenarbeit mit der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Frankfurt (VVN-BdA) und Kultur im Ghetto

https://frankfurtmain.vvn-bda.de/swing-tanzen-verboten/

Brotfabrik | 20:00Uhr | VVK: 15 € + Service- und VVK-Entgelt | AK: 18 € | freie Sitzplatzwahl | Tickets

Die Veranstaltung ist ausverkauft.

Christof Lauer: Jazz-Meditation

Mi., 6. Februar 2019
17:00bis17:30

Christof Lauer_©_ACT-Norbert Guthier

Premiere

Der Saxofonist Christof Lauer hat sich mit seiner kraftvollen Virtuosität einen Spitzenplatz in der Jazz-Welt erspielt. Im Februar 2019 startet er mit einem neuen Format: In der Alten Nikolaikirche am Frankfurter Römer spielt er an jedem ersten Mittwoch im Monat 30 Minuten frei improvisierte Musik. Er inspiriert die Zuhörer und spontanen Besucher, lässt sie zu sich kommen, in Klangwelten eintauchen und lenkt die geistigen Kräfte zu kreativem, in die Tiefe gehendem Nachdenken.

Christof Lauer gehört ohne Zweifel zu Frankfurts Vorzeigemusikern und steht in einer Reihe mit den Mangelsdorff-Brüdern oder Heinz Sauer als Markenzeichen für die Jazzstadt Frankfurt. Aufgewachsen in einer nordhessischen Pfarrersfamilie, studierte er in Frankfurt und in Graz. Nach seiner Rückkehr nach Frankfurt Ende der 1970er Jahre wurde er Solist im Jazzensemble des Hessischen Rundfunks, nahm 1994 Charlie Marianos Platz im United Jazz and Rock Ensemble ein und gehörte ab 1996 zum Albert Mangelsdorff Quintett; bis Ende 2018 war er Mitglied der NDR Big Band. Er ist ein umtriebiger Weltenbummler: Mit seinen zahlreichen Bandprojekten –z.B. mit Michel Godard oder Patrice Héral – spielt er weltweit. Er wurde mit dem SWR-Jazzpreis (1986) und mit dem Hessischen Jazzpreis (2005) ausgezeichnet. 2015 erhielt er den Echo Jazz für „Petite Fleur“ als Bigband-Album des Jahres.

Christof Lauer (sax)

www.christoflauer.com

Alte Nikolaikirche | Mi., 6.2., 6.3., 3.4., 1.5., 5.6.2019 | 17 Uhr | Eintritt frei
keine Reservierungen

 

Bob Degen Quartett + Gast: Valentin Garvie

Mi., 27. Februar 2019
20:00

Mit kleineren Unterbrechungen arbeitet Bob Degen schon seit Anfang der 1970er Jahre von Frankfurt/Rhein-Main aus. Der amerikanische Pianist und Komponist ist hier vernetzt mit der lokalen und internationalen Szene wie kaum ein anderer. Er ist bekannt für die feine aristokratische Art seines Spiels zwischen Tradition und Experiment, und sein kluges, stets spannendes

Bob Degen Quartett Foto 2

Vermögen, Zuhörer und Impulsgeber zugleich zu sein, haben ihn zu einem hoch geschätzten Partner gemacht. Davon wissen das Jazzensemble des Hessischen Rundfunks, Weltstars aus Japan, immer wieder Heinz Sauer und Valentin Garvie ein Lied zu singen.

Bei diesem Konzert ist die Thomas Bachmann Group musikalischer Partner von Bob Degen. Thomas Bachmann unterrichtet Jazz-Saxofon und Improvisation an der Hochschule in Mainz und spielt u.a. in der Frankfurt Jazz Big Band. Ralf Cetto unterrichtet ebenfalls an der Mainzer Hochschule, spielt z.B. im Trio von Aziza Mustafa Zadeh und hat bereits mit unterschiedlichen Formationen mehrere Jazzpreise gewonnen. Uli Schiffelholz studierte in Köln und New York und wurde 2011 mit dem Jazzstipendium der Stadt Frankfurt ausgezeichnet. Musikalisch aktiv ist er u.a. im Jazzensemble des Hessischen Rundfunks.

Verstärkt wird das Ensemble durch den frisch aus Argentinien eingeflogenen Valentin Garvie, der kurzfristig von Bob Degen eingeladen wurde. Garvie ist seit 2002 Mitglied des Ensembles Modern und lebt seit 2018 wieder in seinem Heimatland. Er wurde 2007 mit dem Titel des „Associate of the Royal Academy of Music“ geehrt. 2012 erhielt er das Frankfurter Jazzstipendium. 2015 wurde er als beständiger Grenzgänger zwischen Jazz und Klassik mit dem Hessischen Jazzpreis 2015 ausgezeichnet.

Thomas Bachmann (sax), Bob Degen (p), Ralf Cetto (b), Uli Schiffelholz (dr), Gast: Valentin Garvie (tp)

www.bobdegen.de

Stadtbücherei | Mi., 27.2.2019 | 20 Uhr | Einlass ab 19:30 |10,–/ 7,– € JIF

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Das  Kapital 

Fr., 22. Februar 2019
20:00

CD Release

Wann haben Sie zum letzten Mal „La mer“ oder „Ne me quitte pas“ gehört? Oder „Comme d’habitude“, die französische Vorlage zu Sinatras „My Way“? Die „Gymnopedien“ von Eric Satie oder Stücke aus Renaissance und Barock, etwa von Lully? So wie hier waren diese „Hits“ aus rund 430 Jahren Das Kapital Vive La France_c_Denis-Rouvre

Musikgeschichte noch nie zu erleben. Das Kapital transzendiert die höchst unterschiedlichen Vorlagen in seinen eigenen Kosmos. Mit hintersinnigem Witz schneidert die Band den Stücken ein hinreißend neues Klanggewand, das ursprüngliche Genrezugehörigkeiten vergessen lässt oder gar absichtsvoll konterkariert. Etwa wenn das ehemals hedonistische „Born To Be Alive“ unvermittelt Blues-Züge annimmt oder „Vertigo“, 1746 von Joseph-Nicolas-Pancrace Royer geschrieben, plötzlich zu rattern beginnt wie eine Punkjazz-Parodie.

Fotos: Rüdiger Vogt

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Mit „Vive la France“, seinem neuen Album erweist des pan-europäische Trio nun der populären Musik seiner ersten respektive zweiten Heimat Referenz. Edward Perraud wurde in Nantes geboren, der Berliner Daniel Erdmann ist schon länger überwiegend in Reims ansässig und der Däne Hasse Poulson lebt, nach Boston und Kopenhagen, seit Jahren in Paris. „Der Titel der Platte ist natürlich ironisch gemeint. Es ist doch total absurd, dass Nationalisten jetzt an vielen Orten wieder stärker werden“, sagt Daniel Erdmann. „Manche der Stücke mögen zum nationalen Kulturgut Frankreichs gehören, aber sie sind sicher kein Soundtrack zu Patriotismus.“

Daniel Erdmann (sax), Hasse Poulsen (g), Edward Perraud (dr)

www.das-kapital.com

Club Voltaire | Fr., 22.2.2019 | 20 Uhr | 12.–/ 9.– € JIF
Reservierung

Uncanny Valley

Do., 21. Februar 2019
20:00

Uncanny Valley wurde im Juli 2017 gegründet und spielt hauptsächlich Stücke des Saxofonisten Tom Challenger und des Bassisten Phil Donkin. Alle drei Musiker kennen sich schon lange aus verschiedenen Bandkonstellationen in London, New York und Berlin. Der Fokus ihrer Kompositionen liegt auf Formen, in denen die Intervalle und Rhythmen weite Räume zum Improvisieren eröffnen. Die drei Musiker schlängeln, gleiten und  kratzen entlang der Themen und lassen so eine intensive, gelegentlich unheimliche Mischung aus Wohlklang und Reibung entstehen. Alles Vertraute und herkömmlich Akzeptierte in der improvisierten Musik wird in Frage gestellt, zerlegt und neu geschaffen in diesem wunderbaren Hexenkessel.

Erwe
Tom Challenger spielt u.a. mit Kit Downes und hat mit der Band „Ma.“ in einem elektro-improvisatorischen Format drei beachtete Alben eingespielt. Phil Donkin entwickelte sich nach dem Studium an der renommierten Guildhall School in London zu einem der wichtigsten europäischen Bassisten seiner Generation. Er spielte u.a. mit Kenny Wheeler, Julian Argüelles, Chris Speed, John Abercrombie, Marc Copland und Kurt Rosenwinkel. Der Schlagzeuger Oliver Steidle studierte an der Musikhochschule in seiner Heimatstadt Nürnberg und ist heute ein Gravitationszentrum der Avantgarde-Jazzszene in Berlin. Mit zwei Bands wurde er mit dem Neuen Deutschen Jazzpreis ausgezeichnet.

Tom Challenger (sax), Phil Donkin (b), Oliver Steidle (dr)

uncannyvalley7.bandcamp.com

Romanfabrik | Do., 21.02.2019 | 20 Uhr | 20,–/15,– € JIF
Karten reservieren

Rainer Böhm

Mi., 13. Februar 2019
20:00

CD-Release : hýdōr

Rainer Böhm wird von Kritikern seit Jahren zu den herausragenden deutschen Jazzpianisten gezählt. Der heute 40-jährige studierte an den Musikhochschulen in Mannheim und Köln, wurde bereits in jungen Jahren mehrfach ausgezeichnet und dürfte als Bandleader und Sideman inzwischen bei mehr als 60 CD-Einspielungen mitgewirkt haben. Der baden-Rainer Boehm_®_Joachim Gern

württembergischer Jazzpreisträger 2010 ist fester Pianist bei Dieter Ilg und spielte schon mit unzähligen Jazzgrößen, von Albert Mangelsdorff und Randy Brecker bis Mark Turner und Kurt Rosenwinkel. Er lehrt an den Musikhochschulen in Nürnberg und in Mannheim.

Im Konzert stellt er „hýdōr“ vor, sein soeben erschienenes erstes Solo-Album. Das altgriechische Wort für Wasser hat dem Album nicht zufällig den Namen gegeben. Die fließenden Bewegungen des Wassers, sein steter, mal ruhiger, mal rascher Fluss, die Reflexionen und Spiegelungen des Lichts an der Wasseroberfläche waren Inspiration für einige Titel des Albums. Hier treffen wundervolle Auflösungen auf starke, rhythmische Akzente von harter Synkopierung bis zum ostinaten Ruhepuls. Rainer Böhms hochkonzentriertes, virtuoses Spiel verwandelt die Grundideen in einen Fluss von Stimmungen und Impressionen. Auf jegliche Effekthascherei verzichtend entwickelt sein Spiel eine suggestive Kraft, die verzaubert. Kein Ton zu viel, kein Ton zu wenig.

Rainer Böhm (p)

rainerboehm.de

Steinway & Sons | Mi., 13.2.2019 | 20 Uhr | 15,– / 12,– € JIF

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