Eva Kruse Quintett

Mi., 27. Mai 2015
20:00

Foto: Bibbie Friman

Foto: Bibbie Friman

 

Eva Kruse errang Weltruhm im Trio [em] um den Pianisten Michael Wollny. Nun hat die in Schweden lebende Ausnahme-Bassistin mit einer eigenen Band das Album „In Water“ eingespielt. Inspiriert durch ihr neues Leben auf einer autofreien Schäreninsel im Südwesten Schwedens schrieb sie Songs, die das Gefühl unendlicher Weite und unergründlicher Tiefe in sich tragen.
Außergewöhnlich im Jazz ist das Zusammenspiel von Sopransaxophon und Oboe, einem intensiven, ausdrucksstarken, den Horizont weitenden Dialog. Sie selbst bringt das Grundgefühl ihrer neuen Kompositionen auf die Formel: „Ich hatte das Gefühl, es musste mal etwas Schönes passieren (…) Ich wollte etwas schreiben, in dem ganz viel Platz ist, um zwischen den Tönen atmen zu können.“ Mit ihrem raumgreifenden neuen Album „In Water“ positioniert sich die Bandleaderin nun als europäische Komponistin, die sich aus den Hoheitsgewässern von Jazz, Pop und Klassik befreit.

Eine Veranstaltung der Romanfabrik in Zusammenarbeit mit der Jazz-Initiative

Eva Kruse (b, comp), Uwe Steinmetz (sax), Tjadina Würdinger (Oboe), Bugge Wesseltoft, Carsten Daerr Philip Frischkorn (p), Christian Jormin (dr, perc)

evakruse.com

Romanfabrik | Mi., 27.5.15 | 20.00 Uhr | 20,–/15,– €
Reservierung: Tel. (069) 49084828, reservierung@romanfabrik.de
Vvk: Frankfurt Ticket Tel. (069) 1340-400, http://www.frankfurtticket.de/suche?location=romanfabrik

Jürgen Hagenlocher Quintett

Mi., 6. Mai 2015
20:00bis22:00

Foto: Cathrin Caspari

Foto: Cathrin Caspari

Es gibt nicht viele europäische Jazzmusiker, die die amerikanisch geprägte Jazztradition respektvoll zu behandeln und sie gleichzeitig im eigenen Stil zu interpretieren wissen. Einer, der sich mit Leib und Seele darauf eingelassen hat, ist der Freiburger Saxophonist Jürgen Hagenlocher. Die Stücke erzählen eigene Geschichten, bieten überaus inspirierende und spannende Erlebnisse und faszinieren durch den authentischen New Yorker Sound – Modern Jazz zum Genießen mit allen Sinnen.

Dieses Quintett beweist: Jazz kann entstehen, wenn auf der Grundlage ausgereifter Kompositionskunst eine Gruppe von Könnern mit viel gemeinsamer Erfahrung den gebotenen Raum kongenial nutzt, um ihn zu gestalten und auszuschmücken. Wenn dann noch der Leader die besondere Gabe hat, seine Mitmusiker so auszusuchen, dass sie sich wie selbstverständlich in eine eigene Klangvorstellung einfügen – dann wird Musik zum Ereignis.

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

Jürgen Hagenlocher (sax), Matthias Bergmann (tp), Thomas Bauser (p), Jens Loh (b), Jörg Eckel (dr)

www.hagenlochermusic.com

Romanfabrik | Mi., 6.5.15 | 20.00 Uhr | 15,–/12,– €
Reservierung: Tel. (069) 49084828, reservierung@romanfabrik.de
Vvk: Frankfurt Ticket Tel. (069) 1340-400, http://www.frankfurtticket.de/suche?location=romanfabrik

Das Projekt wird vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst (HMWK) gefördert.

Invisible Change

Do., 30. April 2015
20:00bis22:00

Foto: Florian Ross

Foto: FLorian Ross

Invisible Change entführt das klassische Jazztrio in das Fegefeuer zwischen freier Improvisation und harten Grooves. Dabei wird an Komplexität ebensowenig gespart wie an ergreifenden Melodien. Im Fokus der Band steht stets die musikalische Kernaussage der Kompositionen von Oliver Maas, die im improvisatorischen Freiheitsraum umgeformt werden. Invisible Change ist die Essenz von Einfachheit, musikalischem Vertrauen und absoluter Spielfreude.

Markus Braun ist freischaffender Bassist in seinen festen Projekten wie Invisible Change und Sideman in anderen Bands. Er erhielt den Solistenpreis des Haarlemermeer Bigband Concours, gewann den New Generation Jazz Contest mit „Hornstrom“ und war Finalist bei dem Tremplin Jazz Contest Avignon mit der Maxime Bender Group. Bernd Oezsevim studierte Jazzmusik an der Folkwang-Hochschule in Essen und wurde schnell zu einem gefragten Schlagzeuger.

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

Oliver Maas (p, comp), Markus Braun (b), Bernd Oezsevim (dr)

www.invisiblechange.de

Romanfabrik | Do., 30.4.15 | 20.00 Uhr | 15,–/12,– €
Reservierung: Tel. (069) 49084828, reservierung@romanfabrik.de Vvk: Frankfurt Ticket Tel. (069) 1340-400, http://www.frankfurtticket.de/suche?location=romanfabrik

Sebastian Gramss Fossile3

Fr., 24. April 2015
20:30bis22:30

Foto:

Lassen Sie sich nicht vom Namen dieser Band täuschen: Was Sie hier erwartet, ist in keiner Weise antiquiert, im Gegenteil: Rudi Mahall, Sebastian Gramss und Etienne Nillesen nehmen sich der alt¬ehrwürdigen Jazztradition an und transportieren sie ins Hier und Jetzt. In einer Welt der Klingeltoncharts und der Warteschleifenmelodien hält dieses eingespielte Trio den direkten Kontakt zu den unerschöpflichen Brennstoffquellen des Jazz und gibt diesen fossilen Kräften einen neuen, ausgefuchsten Rahmen.

Sebastian Gramss über das neue Album 78 RPM: „…alle Stücke sind ganz speziell für uns Drei geschrieben. Kurze Laufzeiten, also das Wesentliche auf den Punkt gebracht:
Kompakte Themen, kleine Variationen und komprimierte Solos.“

Sebastian Gramss – Echo-Jazz-Preisträger 2013 – und Rudi Mahall sind Meister ihrer Instrumente und spielen seit Jahren in verschiedenen Besetzungen zusammen. Hinzu kommt der holländische Schlagzeuger Etienne Nillesen. Eine absolute Entdeckung!

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

Sebastian Gramss (b, comp), Rudi Mahall (bcl), Etienne Nillesen (dr)

sebastiangramss.de

Club Voltaire | Fr., 24.4.15| 20.30 Uhr | 12,–/9,– €
Karten Reservieren empfohlen (auch für JIF-Mitglieder)

Dimami „Back and Forth“

Fr., 27. März 2015
20:30bis22:30

 

Foto: Dominique Rieffel

Foto: Dominique Rieffel

Das Niederländische Trio Dimami (Dion, Makki, Miguel) präsentiert großstädtischen „Smart-Groove-Avantgarde-Jazz“. Die Band um den Bassisten Dion Nijland experimentiert lebhaft an den Grenzen des Mainstreams; sie ist zwar verwurzelt in den Traditionen, fügt dem Jazz aber neue, ganz eigenständige musikalische Erweiterungen hinzu. Die Adjektive agil, einfallsreich und unvorhersehbar beschreiben vielleicht am besten die musikalische Grundhaltung des Trios, das musikalische Lyrik gradlinig kombiniert mit schmucklosen Grooves und pulverisierenden Improvisationen.

Dion Nijland ist in Frankfurt/Rhein-Main spätestens seit dem umjubelten Konzert mit den „Talking Cows“ im Jahr 2013 bekannt. Dimami besteht bereits seit 15 Jahren und hat für die Jubiläumstour mit „Back and Forth“ das neue, nunmehr vierte Album aufgenommen.

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

Dion Nijland (b), Miguel Boelens (sax), Makki van Engelen (dr)

www.dimami.nl

Club Voltaire | Fr., 27.3.15 | 20.30 Uhr | 12,–/9,– €
Karten Reservieren empfohlen (auch für JIF-Mitglieder)

Reto Suhner Quartet

Do., 19. März 2015
20:00bis22:00

Foto:

Die Ruhe und der Sturm – die Kompositionen und das Zusammenspiel dieses Quartetts sind eine entspannte Mischung aus Kontrolle und Abenteuer. Virtuose Läufe, teilweise am Rande der Tonalität, wechseln sich ab mit perkussiven Phasen, in denen die Musiker das klangliche Spektrum ausloten, und groovende, mitreißende Rhythmen verlassen gängige, „gerade“ Taktarten.

Reto Suhner führt seine Altsaxophon-Soli mit herausragendem Sound von tonalen in erweiterte Skalen und bis in die freie Tonalität. Philip Henzi setzt sein Klavierspiel bewusst kontrastierend zu dieser teilweise hohen musikalisch-klanglichen Dichte. Dem Quartett gelingen vielschichtige, spannende, bisweilen furiose Stücke, es gilt zu Recht als eines der herausragenden Jazzensembles der Schweiz.

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

Reto Suhner (sax/cl), Philip Henzi (p), Silvan Jeger (b), Dominic Egli (dr)

www.retosuhner.com

Romanfabrik | Do., 19.3.15 | 20.00 Uhr | 20,–/15,– €
Reservierung: Tel. (069) 49084828, reservierung@romanfabrik.de
Vvk: Frankfurt Ticket Tel. (069) 1340-400, http://www.frankfurtticket.de/suche?location=romanfabrik

Dietmar Osterburg Trio

Fr., 27. Februar 2015
20:30bis22:30

Foto:

Das Dietmar Osterburg Trio ist, was man treffend ein dream team nennt, ein fesselndes Dreigestirn von bester Chemie. Bassist André Neygenfind und Schlagzeuger Eddie Filipp sind weit mehr als eine konventionelle Rhythmusgruppe – sie sind ein veritables Kraftwerk unerschöpflicher Aktivität und Kreativität, das den Gitarristen trägt und unterstützt, und so gelingt es dem Trio, ganz wunderbar gegenwärtigen Mainstream-Jazz schaffen.

Dietmars meisterhafte Mischtechnik verwebt Akkorde und Melodiebögen zu anregenden Ereignissen, wie man sie auf der Gitarre höchst selten zu hören bekommt. Das Trio präsentiert eine hinreißende Fülle von Auswegen aus den allzu oft wiederholten vorfabrizierten Mustern und Abläufen. Die drei Musiker verweigern sich dennoch nicht dem musikalischen Diesseits, dem Konsens, der Verbindlichkeit und der Freude am Kommunizieren.

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

Dietmar Osterburg (g), André Neygenfind (b), Eddie Filipp (dr)

www.dietmarosterburg.de

Club Voltaire | Fr., 27.2.15 | 20.30 Uhr | 12,–/9,– €
Karten Reservieren empfohlen (auch für JIF-Mitglieder)

Christof Lauer plays the music of Sidney Bechet

Do., 26. Februar 2015
20:00bis22:00

Foto: Detlef Kinsler

Foto: Detlef Kinsler

Nur noch die wenigsten jungen Jazzer und Jazzfans kennen Sidney Bechet, einen der Gründerväter des Jazz. Ein unerreichter Stilist des Sopransaxofons, der mit seinen französisch-kreolisch inspirierten Kompositionen die Stiloffenheit im Jazz vorwegnahm. Vor über zehn Jahren fragte ACT-Inhaber Siggi Loch – dessen Jazzleidenschaft im Alter von 15 Jahren durch den Besuch eines Bechet-Konzerts ausgelöst worden war – Christof Lauer, ob er sich vorstellen könne, ein Projekt zu realisieren, das den 1897 in New Orleans geborenen Jazz-Pionier in den Mittelpunkt stellt. Loch versprach sich eine neue Sicht auf das frühe Genie von einem Saxophonisten, der, vom Free Jazz kommend, seine unverwechselbar eigene Klangsprache entwickelt hat – aus der Beschäftigung mit Albert Ayler und Stan Getz, der Zusammenarbeit mit der Frankfurter Schule um Albert Mangelsdorff und Heinz Sauer sowie aus Projekten mit amerikanischen Jazzern und der französischen Avantgarde um Michel Godard und Marc Ducret.

Eine Veranstaltung der Romanfabrik in Zusammenarbeit mit der Jazz-Initiative

Christof Lauer (sax), Rainer Tempel Hubert Nuss (p), Ingmar Heller (b), Patrice Héral (dr)

www.christoflauer.com

Romanfabrik | Do., 26.2.15, 20.00 Uhr | 20,–/15,– €
Reservierung: Tel. (069) 49084828, reservierung@romanfabrik.de
Vvk: Frankfurt Ticket Tel. (069) 1340-400, http://www.frankfurtticket.de/suche?location=romanfabrik

Achtung: Konzert ist ausverkauft; nicht abgeholte Karten werden kurz vor Konzertbeginn an der Abendkasse verkauft

Arne Huber Quartett „Pearls“

Fr., 30. Januar 2015
20:30bis22:30

Foto: Arne Huber stellt das zweite Album seines Quartetts vor, „Pearls“. Durch seine Kompositionen und sein inspiriertes Spiel prägt er die außergewöhnlichen Stimmungen dieser Musik. Mit seinen herausragenden Mitmusikern gelingt es ihm, eine intensive Atmosphäre fern von Effekthascherei zu erschaffen.

Domenic Landolf an Tenorsaxofon und Klarinette ist mittlerweile eine der interessantesten Stimmen im europäischen Jazz. Am Piano wird mit Rainer Böhm ein Musiker zu hören sein, dessen kreatives Spiel ihm neben dem Landesjazzpreis 2009 noch etliche andere nationale und internationale Auszeichnungen beschert hat. Und komplettiert wird das Quartett schließlich durch Jochen Rueckert. Der seit etlichen Jahren in New York lebende Musiker gilt mittlerweile einer der wichtigsten zeitgenössichen Jazz-Schlagzeuger weltweit.

Das Konzert zur CD „Pearls“ des ARNE HUBER QUARTETs wurde am Montag 26.01.15 22:30-23:00 Uhr in hr2 Jazz Now vorgestellt – „Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen“
http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=53567&key=standard_document_1074368 und wird danach 7 Tage als audio on demand im Netz gesendet.
Musik und Moderation: Guenter Hottmann

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

Arne Huber (b/comp), Domenic Landolf (sax/cl) Rainer Böhm (p), Jochen Rueckert (dr)

www.domeniclandolf.com

Club Voltaire | Fr., 30.1.15 | 20.30 Uhr | 12,–/9,– €
Karten Reservieren empfohlen (auch für JIF-Mitglieder)

Jazz gegen Apartheid – zwischen Heimkehr und Exil

24. November 2014 20:00bis29. November 2014 20:00

Herbstprogramm 24. – 29. November 2014 – 30 Jahre Projekt Kultur im Ghetto

Jazz gegen Apartheid ist ein Musikprojekt, das 1985-1986 mit dem Exilmusiker Johnny Dyani in Frankfurt geschaffen wurde. Die Musik dieses 1986 verstorbenen Komponisten, Bandleaders, Bassisten ist Kunst, zugleich die Geschichte des leidenschaftlichen Kampfes gegen die Apartheid im Exil.
Aktuell sind Krieg im Frieden, Flüchtlingselend, entfremdete Arbeit und kulturelle Vielfalt Auslöser für Kompositionen.

Mitwirkende:    Claude Deppa (tp),  Daniel Guggenheim (ts),Christopher Dell (vib),
John Edwards (b), Makaya Ntshoko (dr),Janusz Stefański (dr)

Orte und Termine:

24.11.2014, 20:00 Uhr Gallus Theater, Frankfurt, Kleyerstr.15,

25.11.2014, 20:00 Uhr Osterkirche, Mörfelder Landstr. 212, Frankfurt-Sachsenhausen

26.11.2014, 20:00 Uhr Cyriakuskirche, Auf der Insel, Frankfurt-Rödelheim

27.11.2014, 20:00 Uhr Paul-Gerhardt-Gemeindezentrum, Gerauer Str. 52, Frankfurt-Niederrad

28.11.2014, 20:00 Uhr main_forum (IG Metall Haus) Wilh.-Leuschner-Str. 79, Frankfurt

29.11.2014, 20:00 Uhr Bessunger Knabenschule, Darmstadt, Ludwigshöhstr. 42

Zitat FAZ 2012:

„…voller Elan, Phantasie, schräger Improvisationslust und randvoll mit Emotionen. Wer wünscht sich auch sterile Perfektion, wenn man solche Energien spürt wie bei dem südafrikanischen Trompeter Claude Deppa, der die schön einfachen Melodien in den Kompositionen seines verstorbenen Landsmanns Johnny Dyani – „U.D.F.“, „Does Your Father Know“ oder „Song for Biko“ – mit herausgeschleuderten Improvisationen in der Luft zerfetzt, dass man fast in Deckung gehen muss, um nicht von der Wucht dieser Klangwellen erdrückt zu werden. Oder die Saxophoneskapaden des Free-Jazz-Berserkers Tobias Delius, der seine eckigen Phrasen aus allen Gliedmaßen seines zuckenden Körpers hervorzukramen scheint… Es war ein rauschendes Free-Jazz-Fest, zu dem auch der schonungslos virtuose Vibraphonist Christopher Dell, der trotz aller freien Phrasierung stets gut organisiert wirkende Tenorsaxophonist Daniel Guggenheim, ein den Kontrabass in seine klingenden Einzelteile zerlegender John Edwards und der fast schon Legendenstatus einnehmende Makaya Ntshoko am Schlagzeug ihr Gutteil beitrugen.“

Mehr Information zum Programm und zur Projektgruppe, Eintrittspreise, Kartenreservierung und Wegbeschreibungen: www.kultur-im-ghetto.de