Heinz Sauer / Michael Wollny

Sa., 7. Januar 2012
20:30bis22:30

Sauer/Wollny46 Jahre liegen zwischen den beiden Musikern, die sich musikalisch sehr nahe stehen. Saxophonist Heinz Sauer, eine der prägenden, ganz großen Figuren des bundesdeutschen Nachkriegsjazz und Grandseigneur des Jazz. Und Michael Wollny, international gefeierter Pianist (und seit Kurzem ebenfalls Frankfurter).

Sauer mit einem Saxophonton, der sich mit elementarer Kraft ergießt und der dann in vielen verblüffenden Farbnuancen verglimmt. Wollny mit seinen überraschenden Eruptionen am Klavier, seinen geistvoll nach allen Seiten stiebenden Klang- Splittern aus einer harmonisch völlig freien Welt, die die Frage nach Tonalität und Atonalität längst hinter sich gelassen hat.

Mit immer feinfühligem und wachem Ohr für den anderen lassen sie ihre individuellen Konturen schärfer heraustreten – im Duo mit Wollny wird die Intensität von Sauer am Saxophon deutlich, und Wollny steigert im Zusammenspiel mit Sauer seine Selbstverständlichkeit im Umgang mit seinem überquellenden Talent.
Heinz Sauer (s), Michael Wollny (p)

Romanfabrik | Hanauer Landstraße 186 | 069 4 94 09 02
Eintritt € 15,-/12,- 20,-/15,- Euro (erm. u. JIF-Mitgl.)

http://www.heinzsauer.de/http://www.michael-wollny.de

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

Krakauer Burg – die Machtzentrale des Generalgouverneurs Hans Frank 1939 – 1945

Fr., 9. Dezember 2011
20:00

 

Humanistische Union und KunstGesellschaft veranstalten eine Konzertlesung mit Dieter Schenk und Vitold Rek am Kontrabass am Freitag, den 9. Dezember 2011 um 20:00 Uhr im Frankfurter Club Voltaire . Der Eintritt kostet 7 Euro, ermäßigt 5 Euro bzw. 1 Euro für Hartz IV-Empfänger.

Autor Dieter Schenk schildert die Untaten des Generalgouverneurs, der den Wawel zu seiner Residenz machte: die Burg, die als Wiege polnischer Staatlichkeit gilt, wurde zur Zentrale von Franks menschenverachtender rassistischer Politik. Der Jazzmusiker Vitold Rek begleitet die Lesung auf dem Kontrabass.

„1939 gelangte mit Hans Frank in Polen ein Mann an die Macht, der selbst für die Verhältnisse der Nationalsozialisten außergewöhnlich korrupt war. Er war dermaßen raffgierig und bestechlich, dass es sogar einem Heinrich Himmler zuviel wurde. Weniger Anstoß bei Himmler und anderen seiner Berliner Kollegen erregte Frank mit der gezielten Ermordung und Terrorisierung der Bevölkerung.

Das Generalgouvernement Polen, im Nazi-Jargon als „Reichsnebenland“ bezeichnet, wurde von Krakau und nicht etwa von Warschau aus verwaltet. Es wurde rücksichtslos ausgeplündert, und Hans Frank, der sich in der alten Königsburg fürstlich einrichtete, fühlte sich offensichtlich als König von Polen.“ (Stefan Diebitz, Literaturkritik).

Dieter Schenk arbeitet jetzt als Historiker und Schriftsteller sowie als Honorarprofessor der Universität Lodz. Zuvor war er Kriminaldirektor beim BKA. Schenk erforschte die braunen Wurzeln des BKA und verließ das Amt 1989 wegen „unüberbrückbarer Differenzen“. 2003 erhielt er den Fritz-Bauer-Preis der Humanistischen Union.

Vitold Rek ist Bassist und Komponist. Der gebürtige Pole lebt und arbeitet seit Ende der 1980er Jahre im Rhein-Main-Gebiet. Rek trat auf wichtigen Jazzfestivals auf, darunter Jazz Jamboree in Warschau (1978 – 88), Montreux Jazz Festival (1987), das North Sea Jazz Festival in Den Haag (1990), Jazz in Willisau (1991), das JazzFest Berlin (1992), die Leipziger Jazztage (2004)  – und natürlich immer wieder beim Frankfurter „Jazz im Palmengarten“.

Veranstalter: Humanistische Union und KunstGesellschaft
Ort: Club-Voltaire, Kleine Hochstraße 5,  60313 Frankfurt am Main, Tel. 069 2924-08
Karten an der Abendkasse, keine Reservierungen über die Jazz-Initiative möglich

Friday Night Jam Session Jazz in Oberursel – mit dem Portstreet Bossa Nova Swingtett

Fr., 9. Dezember 2011
20:00

 

Es war der Jazz, der uns zusammengebracht hat.

Schon nach der 1. Session war klar: Das muss es öfters geben! Nun ist in Oberursel und Umgebung bekannt, dass 1 mal im Monat in der Musikhalle Porstrasse gejazzt wird.

Jeder ist eingeladen, ob leidenschaftlicher Jazz Zuhörer oder Instrumentalist/Vocalist.

Diese Session ist keine übliche Session! Zuhörer können im Flairhaften Ambiente auf einer Couch, im Sessel oder am Tisch mit Kerze, gute Musik genießen. Der Sound wird vom Technischem Team professionell für unsere feinen Jazz Ohren gemischt.

Das „Portstreet Bossa Nova Swingtett“ leitet die Session meist ein und Musiker können sich dazu stellen.

Real Book und Spontanität sollte man neben dem Instrument und dem Freund/Freundin ebenfalls mitnehmen.

Ort:
Musikhalle Portstrasse
Hohemarkstr. 18
61440 Oberursel
Ab 20 Uhr!

http://www.fridaynightjazz.bplaced.de/Friday_Night_Jam_Session/Willkommen.html

http://www.portstrasse.de/Home.html