Shalosh

Di., 21. März 2017
20:00

Die Musiker von Shalosh bilden nicht nur ein klassisches Jazztrio, sondern sie sind auch von Kindesbeinen an Freunde. Und diese lange musikalische Freundschaft spürt man in jedem Ton ihrer Musik. Alle sind gleichberechtigt und glauben daran, dass die Musik jene wahre Kraft im Universum ist, die zu begeistern und die Sinne anzuregen vermag für Liebe, Freude, Trauer und Frieden. Shalosh lebt eine musikalische Lebensfreude, die es schafft, alle Grenzen zwischen Künstler und Publikum abzubauen, und die versucht, die Entfremdung der Kulturen zu überbrücken.

Das Trio mischt verschiedenste musikalische Kulturen und rhythmische Genres. So finden sich in der Musik von Shalosh Jazz-Elemente ebenso wie Rock, Groove, Klassik, afrikanische und orientalische Rhythmen, dargeboten mit Raffinesse, Dramatik und großer lyrischer Intensität. Ob zarte melodische Fragmente, dramatische, sich wiederholende Elegie, fein herausgearbeitete Melodien, groovige Soli – alles hat spielend nebeneinander Platz. Gadi Sterns Klavierspiel ist dabei die fließende, ausdrucksstarke Stimme, die immer großen Wert auf den kollektiven Sound der Band und die individuelle Virtuosität der Musiker legt.

In Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei

Gadi Stern (p), David Michaeli (b), Matan Assayag (dr)

www.shalosh.net

Stadtbücherei | Di., 21.3.2017 | 20 Uhr | 10,–/7,– €
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Florian Favre Trio

Mi., 15. März 2017
20:00

Nicht wenige Schweizer Musiker eröffnen dem Genre durch individuelle Ideen neue Perspektiven. Ideen, die wunderbare Blüten treiben können, weit von den amerikanischen Wurzeln entfernt. Florian Favre gehört zu diesen hellsichtigen Charakteren. Wie viele seiner Generation ist er offen für unterschiedliche Stile, weiß sie aber genau zu sortieren und pointiert zu verarbeiten.

Favres variable Kompositionen mögen Einflüsse von europäischer Klassik, Rock oder Elektronik ahnen lassen, finden aber immer zu einer individuellen Sprache. In seiner Musik flirtet er gern mit Unvorhersehbarem, schätzt gegen den Strich Gebürstetes. Bisweilen spielt er sich mit seinem Trio scheinbar selbst in Ekstase, ohne dabei den Überblick zu verlieren. Tempi oder Rhythmen können unerwartet wechseln, wuchtige Drum-Hiebe und hart angeschlagene Bass-Figuren die Dynamik zuspitzen, während Favres rechte Hand hakenschlagend durch Oktaven springt. Am anderen, lyrisch-kontemplativen Ende des Spektrums finden sich fein ziselierte Passagen, in denen die Musiker subtil mit Klangfarben spielen.

In Zusammenarbeit mit Die Fabrik Kulturwerk Frankfurt

Florian Favre (p), Manu Hagmann (b), Paul Amereller (dr)
www.florianfavre.com
Die Fabrik | Mi., 15.3.2017 | 20 Uhr | Achtung Preisänderung: 15,–/ 10,– € erm.
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Christina Fuchs No Tango

Mi., 8. März 2017
20:00

Das Quartett der Komponistin und Saxofonistin Christina Fuchs ist eines der ungewöhnlicheren Ensembles, die sich in der letzten Zeit aus der Kölner Jazzszene hervorgetan haben. Diese Band beweist, dass innovativer Jazz nicht rau, schrill und düster sein muss, sondern delikat, witzig und lyrisch klingen kann. Ihre Kombination aus Jazz, ethnischer Musik und modernen Kompositionen fesselt vom ersten Moment an.

Während der letzten 20 Jahre hat die Saxofonistin Christina Fuchs einen unverwechselbaren Sound und eine eigene Klangsprache in ihren Kompositionen entwickelt. Ihre Werke für großes Ensemble wurden meist vom United Women’s Orchestra aufgeführt, das sie zusammen mit Hazel Leach leitete. Sie arbeitete auch für die NDR Big Band, für die sie Auftragskompositionen schrieb. Kölner Big Bands wie das Soundscapes Orchestra, das Blue Art Orchestra oder das Cologne Contemporary Orchestra spielen ebenfalls ihre Musik.

In Zusammenarbeit mit der Frankfurt Art Bar und dem FrauenMusikBüro Frankfurt

Christina Fuchs (sax, bcl, comp),  Florian Stadler  (acc), Ulla Oster (b, comp), Christoph Hillmann (dr, perc)

christina-fuchs.de

Frankfurt Art Bar | Mi., 8.3. 2017 | 20 Uhr |  12,–/ 9,– € erm.

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