Daniel Erdmann Trio invite Vincent Courtois

Fr., 13. Oktober 2017
20:00

Daniel Erdmann und Vincent Courtois arbeiten seit einigen Jahren in diversen Besetzungen zusammen, unter anderem bei Erdmann7/Rohrer Quartett und bei The Mediums. Sie teilen Klangvorstellungen und melodische Konzeption.

„Die Musik des neuen Daniel Erdmann Trios ist kräftig und zugleich sensibel, mit Sinn für feine Nuancierungen und zugleich auch mit Schwung, gelegentlich gar mit Wucht. Was aufhorchen lässt, ist Sprachnähe, das Erzählende. Das Thematische gibt Bezugsrahmen, Daniel Erdmann bekennt sich zum Melodischen. Einfälle und Aussagen webt er ein in das Stimmengeflecht mit Violine bzw. Bratsche und Vibrafon“. Bert Noglik

„Es ist stimmungsvoll und auf eine ungemein behutsame Art intensiv, wie die drei Atmosphären und Themen entwickeln und dabei, sich in fließendem Wechsel umspielend, Vorder- und Hintergründe der Musik ausleuchten. Wie das Trio das Konkrete, die harmonischen Formen und die Rhythmen von Daniel Erdmanns Kompositionen mit dem wirbelnden und losgelösten Ausdruck aus dem Moment heraus kombiniert, klingt nach großer innerer Freiheit und ist Ton für Ton spannend.“ Beate Sampson, BR-Klassik

Daniel Erdmann (sax), Théo Ceccaldi (vln, vio), Vincent Courtois (cello), Jim Hart (vib)

In Zusammenarbeit mit Jazzdor Straßburg und dem Freien Schauspiel Ensemble Frankfurt

www.daniel-erdmann.com

vincent-courtois.com

Titania | Fr., 13.10.2017 | 20 Uhr | 20,–/15,– €

Kartenvorbestellung nach dem Klick

 

Multiphonics-Festival 2017

Mi., 11. Oktober 2017
20:00

Doppelkonzert

Das Multiphonics Festival 2017 steht unter zwei Mottos. Zum einen „Großbesetzungen“: „MeeresRauschen“ von Annette Maye sowie „Loom“ von Niels Klein; beide Projekte werden auf dem Festival exklusiv der Öffentlichkeit vorgestellt.

Loom

Loom ist ein Orchesterprojekt mit fünf Holzbläsern, fünf Blechbläsern und einer stark erweiterten Rhythmusgruppe. Sein Klangideal verweist direkt auf orchestrale Cool-Jazzmusik wie z.B. die Gerry Mulligan Concert Jazz Band, Clare Fisher oder Miles Davis` „Birth of the Cool“ und transportiert die Musik in die Gegenwart des aktuellen Jazzgeschehens.

Niels Klein (sax, cl, comp); Wanja Slavin, Leonhard Huhn, Heiko Bidmon, Steffen Schorn (sax, cl); Matthias Schriefl, Stephan Meinberg (tp, euphonium), Ludwig Himpsl (f-horn), Johannes Lauer (tb), Mattis Cederberg (btb, tuba), Kathrin Pechlof (harfe), Pablo Held (p), Frank Wingold (g), Dierk Peters (vib), Robert Landfermann (b), Jonas Burgwinkel (dr)

www.niels-klein.com

MeeresRauschen

Das neue Projekt von Annette Maye ist eine musikalische Hommage an die See. Ein umfangreiches Klarinettenensemble wird durch Trompete, Posaune und Euphonium zu einem klangvollen sechsköpfigen Bläsersatz ergänzt. Dazu gesellt sich die erstklassig besetzte Rhythmusgruppe mit Klavier, Bass und Schlagzeug. Von der Komponistin am Meer erstellte Audio-Aufnahmen bilden einen weiteren wesentlichen Bestandteil der Komposition.

Annette Maye (comp, cl), Thomas Savy (cl), Klaus Gesing (bc, voc), Claudio Puntin (cl), Udo Moll (tp, elecronics), Nicolao Valiensi (euphonium, tb), Hans Lüdemann (p), Björn Meyer (b), Dirk-Peter Kölsch (dr)

www.annettemaye.com

www.multiphonics-festival.com

Dr. Hoch‘s Konservatorium | Mi., 11.10.2017 | 20 Uhr | Vvk: 27,60 €; 23,20 (erm.) | AK: 29,– €; 25,– € (erm.); JIF: 20 € über Reserverierung

Karten: http://www.multiphonics-festival.com/tickets

Für Getränke und Toasts sorgen Paolo Kaufmann und sein Team.

Multiphonics Festival 2017

Do., 12. Oktober 2017
20:00

Doppelkonzert

 Louis Sclavis & Aki Takase „Yokohama“

Ein Gipfeltreffen zwischen zwei der bedeutendsten europäischen Improvisatoren der letzten zwanzig Jahre. Aki Takase lebt seit langem in Berlin und zählt dort zu den Fixsternen der Jazz-Szene. Der Klarinettenvirtuose Louis Sclavis stürzt sich mit ihr in das – für ihn eher seltene – Abenteuer Duo. Die beiden feiern das 50. Jubiläum der Städtepartnerschaft zwischen Yokohama und Lyon, der Geburtsstadt von Sclavis, auf ihre Weise: in einem Balanceakt freier Improvisation, der ihre Kompositionen und musikalischen Welten verbindet. Ein aufregender Dialog zwischen einer virtuosen Rhythmikerin und einem unverbesserlichen Klangperfektionisten.

Louis Sclavis
Aki Takase

 

 

 

 

 

 

 

 

Louis Sclavis (cl), Aki Takase (p)

L´Hicâz Car

L’Hijâz Car steht für raue, ungezügelte Energie, moderne Komposition, Klänge des Mittel meerraume, und das alles auf eine Art und Weise, wie man sie noch selten gehört hat! Angeführt von Gregory Dargent setzen die Musiker ihre Vision der Lyrik einer modernen östlichen Welt um. Dies tun sie auf Grundlage ihrer Originalinstrumen- tation mit Oud, Tarhu, Bassklarinette, Kontrabass und Perkussion, ihrer individuellen Erlebnisse aus 15 Jahren Tourerfahrung in der ganzen Welt, sowie ihrer starken persönlichen Freundschaft.
Ihre erste Instrumentalplatte «Riders of the Aurès» – entstanden nach der erfolgreichen Zusammenarbeit mit Houria Aïchi – wurde von den großen europäischen Musikmedien als außergewöhnliches Kunstwerk wahrgenommen: „Bestes Album des Jahres (fRoots, UK), „das beste Album, dass jemals vom Label Buda Musique produziert wurde (Songlines,UK). Ebenso wurde die Band mit großem Erfolg im offiziellen Showcase-Programm der Jazzahead 2014 in Bremen vorgestellt. L’Hijâz’Car geht seinen Weg sowohl auf bekannten Jazzfestivals, als auch in Spielstätten, die Weltmusik präsentieren. Es ist Musik ohne Grenzen!

L’Hijâz Car

Grégory Dargent (oud), Jean-Louis Marchand (bass clarinet),  Nicolas Beck (tarhu), Vincent Posty (doublebass), Etienne Gruel (percussions)

http://www.multiphonics-festival.com

Brotfabrik | Do., 12.10.2017 | 20 Uhr | Vvk: 25,20 € (incl. Geb.); AK: 28,– €, 24,– € (erm.); JIF: 20 € über Reservierung

Tickets: www.multiphonics-festival.com/tickets

 

 

 

Omer Klein Trio

Do., 5. Oktober 2017
20:00

Einflüsse aus der traditionellen jüdischen Musik des Abendlandes und dem Orient, der Liedkunst der Romantik und der Rockmusik finden sich in der Musik der zeitgenössischen israelischen Jazzmusiker aus der Generation Omer Kleins. Ihren internationalen Erfolg erklärt Klein mit ihrer Fähigkeit zu improvisieren: In seinem bedrängten chaotischen Land erfordere das tägliche Leben, ständig Entscheidungen zu treffen und schnelle Lösungen zu finden.

Erstaunlich ist der Aufstieg angesichts der kaum vorhandenen Jazz-Infrastruktur in Israel. „Es gibt viel zu wenig Clubs, kaum Festivals, kaum Plattenproduzenten, kaum Jazz im Rundfunk“, berichtet Klein. Immerhin entwickelte sich nach dem Vorbild der klassischen Ausbildung auch die sogenannte Jazz-Education. Doch letztlich sind die extrem begrenzten Auftrittsmöglichkeiten dafür verantwortlich, dass so viele israelische Jazzmusiker ihre Heimat verlassen.

Omer Klein studierte an der Thelma Yellin High School of Arts in Tel Aviv-Jaffa und bei Danilo Pérez am New England Conservatory in Boston. Nach einigen Jahren in New York City lebt er seit 2011 in Deutschland. Er gewann 2006 den ersten Preis der Jazz Hoeilaart International Competition in Belgien, 2013 und 2015 wurde er der Förderpreisträger für Musik der Landeshauptstadt Düsseldorf

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

Omer Klein (p), Haggai Cohen-Milo (b), Amir Bresler (dr)

www.omerklein.com

Romanfabrik | Do., 5.10.2017 | 20 Uhr | 20,–/15,– €

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