Daniel Guggenheim Quartett

Do., 19. April 2018
20:00

Starke Persönlichkeiten haben ihn immer inspiriert, ob Jimi Hendrix oder Sonny Rollins. Daniel Guggenheim muss sie spüren und fragt sich jedes Mal aufs Neue: Was sagt mir ihre Musik? Schon parallel zum Studium an der Swiss Jazz School leitete er sein eigenes Quartett und interpretierte John Coltrane nach seiner Vision.

1983 trifft er in Brasilien auf Hermeto Pascoal, ein wahrer Glücksfall für ihn. Durch Pascoal lernt Guggenheim seine Musik zu leben und Grenzen immer wieder neu auszuloten. Ob Paris, New York oder Frankfurt, wo er sich mittlerweile niedergelassen hat: Daniel Guggenheims Musik lässt immer wieder neue Bilder entstehen, die für alle Beteiligten zu einem umfassenden Erlebnis werden. Er spielte u.a. mit Elvin Jones, Cecil McBee, Richie Beirach, Billy Hart, Bob Degen, Vitold Rek, Keith Copeland, Janusz Stefanski, David Liebman, Peter Madsen, Jeff Williams, Jürgen Wuchner, John Tchicai und Harry Becket.

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

Daniel Guggenheim (sax), Sebastian Sternal (p), Dietmar Fuhr (b), Jonas Burgwinkel (dr)

WWW.DANIELGUGGENHEIM. COM

 

Romanfabrik | Do., 19.4.2018 | 20 Uhr | 20,– / 15,– €
Achtung: Preisänderung ggü. dem gedruckten Programmheft

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Saskya

Fr., 27. April 2018
20:00

Anna-Lena Schnabel ist leider erkrankt und kann das Konzert am Fr., 27. April 2018, 20 Uhr, im Club Voltaire nicht spielen. Sie wird vertreten vom Adrian Hanack. Der Hamburger Saxofonist ist u.a. auch Mitglied des Lisa Wulff Quartetts und mit den Musikerinnen und der Musik von SASKYA gut vertraut.

Das Trio Saskya steht für modernen Sound, Innovation, Eigenständigkeit und Farbenreichtum. Die Musikerinnen lernten sich im Bundesjazzorchester und an der Musik- hochschule Hamburg kennen. Sie wurden bereits als Band- leaderinnen mit ihren jeweiligen Projekten für den Echo Jazz nominiert, Schnabel gewann ihn 2017.

Allesamt noch in den Zwanzigern, verfügen sie über enorme musikalische Reife und Bühnenerfahrung. Sie überzeugen mit innovativen Klängen, subtilen Grooves und starken Melodien. Ihre unterschiedlichen Charaktere und Stilistiken fügen sich zu einem variationsreiches Klangbild zusammen, das auch ohne Schlagzeug klare Konturen und gleichzeitig ein hohes Maß an Freiheit aufzeigt. Der unkonventionelle Einsatz der Stimmen von Clara Haberkamp und Lisa Wulff, kombiniert mit dem unverwechselbaren Saxofonton Anna-Lena Schnabels, lässt eine vielschichtige Soundästhetik entstehen. Mit Saskya wirken die drei nun erstmalig in einem Kollektiv, dessen Essenz die Gesamtheit dreier Strömungen deutlich macht, eine Reise und ein Erlebnis mit offenem Ziel.

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire und dem Frauen Musik Büro Frankfurt

 Anna-Lena Schnabel (sax, fl)  Adrian Hanack (sax), Clara Haberkamp (p, voc), Lisa Wulff (b, voc),

WWW.ANNALENASCHNABEL.COM

Club Voltaire | Fr., 27. 4. 2018 | 20 Uhr | 12,– / 9,– €

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Patrick Bebelaar Solo

Mi., 18. April 2018
20:00

Herbert Joos ist kurzfristig erkrankt. Patrick Bebelaar wird ein Solo-Konzert spielen.

Herbert Joos zählt zu den renommiertesten Jazztrompetern Europas. Er wurde durch zahlreiche Veröffentlichungen und als Solist des Vienna Art Orchestra weltweit bekannt.

Patrick Bebelaar konnte als Pianist und Komponist seit seinem Studium an der Stuttgarter Musikhochschule in zahlreichen Produktionen mit anderen bekannten Musikern immer wieder auf sich aufmerksam machen; er wurde 2000 mit dem Jazzpreis Baden-Württemberg ausgezeichnet. Joos und Bebelaar verbindet bereits seit über fünf Jahren eine enge musikalische Partnerschaft. Ihr letztes Album „Seven Duets“ erhielt frenetische Kritiken.

Bei ihrem aktuellen Duokonzept widmen sich die Musiker der „Beauty of Darkness“. In hellen Tönen beginnen sie ihren Abstieg, der sie dann von der Dämmerung bis hin zum tiefen Schwarz der Nacht führt. Diesen Weg gehen die Musiker mit ausschweifenden Improvisationen entlang der Motive Joos’, in denen sie ihr traumwandlerisches Zusammenspiel unter Beweis stellen. Im grummelnden und schwerfällig groovenden letzten Kapitel führt schließlich „The Beauty of Silence“ wieder zurück ins Tageslicht, wo Bebelaars Komposition „Ra“ die ersten Strah- len der morgendlichen Sonne begrüßt.

In Zusammenarbeit mit dem Steinway-Haus Frankfurt

 Herbert Joos (tp), Patrick Bebelaar (p)

WWW.BEBELAAR.DE

Steinway-Haus | Mi.,18.4.2018 | 20 Uhr | 20,– / 15,– €

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Philip Catherine Paulo Morello Trio

Sa., 14. April 2018
20:00
Paulo Morello, Philip Catherine (g), Unterfahrt, Foto Ralf Dombrowski

Die beiden Gitarristen Catherine und Morello lernten sich 2010 in der international erfolgreichen Formation „Night of Jazz Guitars“ kennen und schätzen. Gemeinsam spielten sie in Deutschland, Frankreich, Belgien und Rumänien. Nun präsentieren sich die beiden Gitarrenvirtuosen in einer gleichzeitig intimen und groovenden Triobesetzung mit dem Bassisten Sven Faller.

Philip Catherine ist eine Jazzgitarren-Legende. Der heute 74-jährige tourte bereits in jungen Jahren mit Dexter Gordon, Jean-Luc Ponty, Chet Baker, Tom Harrell und vielen anderen Größen. Charles Mingus verpasste ihm den Spitznamen „Young Django“, da Catherines intensiver Gitarrenton anfangs stark von Django Reinhardt beeinflusst war. Die Süddeutsche Zeitung schrieb erst kürzlich über ihn, dass er „Sachen spielt, die man derzeit von keinem anderen Gitarristen auf der Welt hören könne“. Es ist jedoch nicht die Technik und Geschwindigkeit, die den Saitenzauberer herausheben, sondern vielmehr sein unverwechselbarer akustischer Gitarrenton und ein Improvisationsstil, bei dem die großen Bläser des Jazz Pate standen.

Paulo Morello gilt als einer der interessantesten Jazzgitarristen Europas. International bekannt wurde er mit seinem Bossa Nova-Legends Projekt: zusammen mit der GrammyGewinnerin Leny Andrade oder dem Bossa Nova-Urvater Johnny Alf gastierte Morello auf den bedeutendsten europäischen und südamerikanischen Festivals. Aktuell tourt Morello mit seinem Trio „Hammond Eggs“ mit den US-Musikern Randy Brecker und Bob Mintzer. Darüber hinaus arbeitete er mit Jimmy Smith, Paul Kuhn, Billy Cobham, Airto Moreira, Larry Coryell oder Pat Martino zusammen.

Sven Faller hat sich mit seinem melodischen Stil auf dem Kontrabass international einen Namen gemacht. Nach seinem Studium am Mannes College of Music lebte er viele Jahre in New York und teilte die Bühne mit zahlreichen namhaften Künstlern wie Charlie Mariano, Chico Freeman, Bobby Watson, Pippo Pollina oder Konstantin Wecker.

Philip Catherine (g), Paulo Morello (g), Sven Faller (b)

WWW.PHILIPCATHERINE. COM

Steigenberger Frankfurter Hof | Sa., 14.4.2018 | 20 Uhr | 15,- €/ kostenlos mit Musikmesse-Festivalticket, das Sie auch direkt an unserer AK kaufen können (15,-). Es ermöglicht den vergünstigten oder kostenfreien Eintritt zu Festivalveranstaltungen sowie den Eintritt zur Musikmesse am Freitag ab 14 Uhr und/oder am Samstag ab 10 Uhr.

Eingang von der Bethmannstraße, Großer Ballsaal

(aus organisatorischen Gründen nicht wie zuvor angekündigt am Donnerstag, sondern SAMSTAG!)

Eine Veranstaltung im Rahmen des Musikmesse Festivals

 www.musikmesse-festival.com

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Jürgen Wuchner/Christof Thewes

Fr., 6. April 2018
20:00

Der Komponist und Kontrabassist Jürgen Wuchner studierte an der Akademie für Tonkunst (Darmstadt). Er war Mitglied von Heinz Sauers „Voices“, Hans Kollers „Free Sound“, des Herbert Joos-Quartetts sowie des hr-Jazzensembles und arbeitete für das Vienna Art Orchestra und für „Part of Art“. Die Bigband

„United Colors of Bessungen“ und „Deep Talking“ sind seine wichtigsten aktuellen Bandprojekte. Wuchner ist künstlerischer Leiter der „Darmstädter Jazz Conceptions“ und war Dozent für Jazz-Bass an der Darmstädter Akademie für Tonkunst. Er wur- de mit dem Hessischen Jazzpreis (1996) und dem Darmstädter Musikpreis (2012) ausgezeichnet.

Christof Thewes arbeitet als Posaunist, Komponist und Arrangeur. Er leitet zahlreiche eigene Ensembles, die alle Besetzungen zwischen Solo und Bigband umfassen. Er war bislang an 60 Alben beteiligt und spielte weltweit mit vielen namhaften Jazzern wie Alex Schlippenbach, Evan Parker, Rudi Mahall, Albert Mangelsdorff u. a. Ihm wurde 2007 der Jazzpreis der Stadt Worms verliehen.

Christof Thewes und Jürgen Wuchner verbindet eine langjähri- ge Zusammenarbeit, u. a. in der Gruppe „Guttermusic“ sowie bei den Jazz Conceptions. Ihre Eigenkompositionen bewegen sich zwischen Tradition und Avantgarde.

In Zusammenarbeit mit der Gethsemanegemeinde

 Christof Thewes (tb), Jürgen Wuchner (b)

WWW. CHRISTOFTHEWES.DE

Gethsemanekirche | Fr., 6.4.2018 | 20 Uhr | 12,– / 9,– €

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