Henning Sieverts Symmethree : Fotos : Rüdiger Vogt

Mi., 26. September 2018
20:00

       Nach dem gefeierten Debut-Album von „Symmethree“ (2011) erscheint nun „Aerea“: In der Verbindung von Luft („Aer“) und Raum („Area“) führt Henning Sieverts den neuen Flug seines Trios durch symmetrische Landschaften, mit dabei die renommierten Ko-Piloten Nils Wogram (Posaune) und Ronny Graupe (Gitarre).

Die ungewöhnliche Instrumentierung mit Posaune, Gitarre und Bass/Cello erlaubt reizvolle klangliche Verschmelzungen und wechselnde Aufgabenverteilungen: Jeder spielt mal Melodie, mal Bass – ein basisdemokratisches Musizieren also, nicht aber, was das musikalische Konzept betrifft: Alle Kompositionen und Arrangements stammen von Henning Sieverts.

Der international angesehene Bassist, Cellist, Komponist und Rundfunkjournalist wirkte bereits an mehr als 100 CD-Produktionen mit, davon vier unter eigenem Namen. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Bayerischen State Music Award (2004), den New German Jazz Award (2009) und den Echo Jazz (2010). Sieverts ist Lehrbeauftragter für Jazz-Bass an der Hochschule für Musik und Theater in München und moderiert seit 2003 die Sendung „Jazztime“ beim Bayerischen Rundfunk.

Henning Sieverts (b), Nils Wogram (tb), Ronny Graupe (g)

www.henningsieverts.de

Stadtbücherei | Mi., 26.9.2018 | 20.00 Uhr | 10,–/7,– € JIF

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Nix / Cremer : Schwitters

Do., 20. September 2018
20:00

Am 8. Januar 2018 jährte sich der Todestag von Kurt Schwitters zum 70. Mal. Aus diesem Anlass erinnert das neue Projekt von Schauseler Jochen Nix und Schlagzeuger Thomas Cremer an den großen, immer noch zu wenig gewürdigten Maler, Dichter, Raumkünstler und Grafiker.

Schwitters zählt zu den einflussreichsten Künstlern der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, er löste sich vom Dadaismus, entwickelte die Vision eines alles umfassenden MERZ-Kunstwerkes und verlor darüber nie seinen Humor: „Ich werte Sinn gegen Unsinn. Mir tut der Unsinn leid, daß er bislang so selten künstlerisch geformt wurde, deshalb liebe ich Unsinn.“ Völlig klar – denn selbstverständlich gehört auch der Unsinn zum Gesamtkunstwerk.

Freuen Sie sich auf ANNA BLUME, die MERZkunst des Kurt Schwitters und die unstillbare Leidenschaft, Dinge auf den Kopf zu stellen –  orchestriert vom Einmann-Orchester Thomas Cremer und interpretiert vom renommierten Schauspieler, Regisseur und Sprecher Jochen Nix. Dieses Konzert holt zugleich den wegen Erkrankungen ausgefallenen Schwitters-Abend vom September 2017 nach.

Jochen Nix (Lesung), Thomas Cremer (dr)

www.frankfurt-jazz.de

Romanfabrik | Do., 20.9.2018 | 20 Uhr | 10,–/7,– € JIF

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Jon Sass / Wolfgang Puschnig

Fr., 14. September 2018
20:00

Wolfgang Puschnig wurde nach seinem Studium in Wien mit dem Vienna Art Orchestra weltbekannt. Der geborene Klagenfurter ist holzbläserischer Multiinstrumentalist, den Witz, Spielfreude und Ausdrucksstärke auszeichnen. Als experimentierfreudiger Musiker locken ihn stets neue Herausforderungen und er versucht, angeblich inkompatible Stile zusammenzuführen. Er gilt als einer der wohl einflussreichsten und wichtigsten Jazzmusiker Österreichs und Europas.

Jon Sass und Wolfgang Puschnig kennen sich u.a. aus ihrer gemeinsamen Zeit beim Vienna Art Orchestra. Sass ist ein echter „Groove Master“ und einer der kreativsten Tubaspieler der heutigen Zeit. An seinem Instrument ist er enorm vielseitig und in der klassischen Musik, im Jazz, in R&B und vielen anderen Genres aktiv. Mit seinem einzigartigen und eindringlichen Sound hat er großen Einfluss auf die „Brass-Welt“. Er ist auf über 80 Alben zu hören und brachte 2005 seine lang erwartete Solo-CD „Sassified“ heraus.

Gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Wolfgang Puschnig (sax, fl), Jon Sass (tuba)

www.puschnig.comwww.jonsass.com

Gethsemanekirche | Fr., 14.9.2018 | 20 Uhr | 12,–/ 9,– € JIF

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Chris Jarrett solo

Do., 6. September 2018
20:00

Der Komponist und Pianist Chris Jarrett lebt seit mehr als 25 Jahren in Deutschland. In seinen Stücken lässt er Jazz, Klassik, Avantgarde und Weltmusik auf atemberaubende Art und Weise verschmelzen. Dafür wird er von Musikjournalisten auch schon mal als „Rebell“ gegen das Piano-Establishment bezeichnet.

Foto vom Konzert: Erich Werkmann

Seine Musik ist vital und impulsiv, voller Brüche und Überraschungen, sein Spiel  unkonventionell, virtuos und dynamisch. Er lässt sich nicht leicht einordnen in die üblichen Kategorien des Musikbetriebes, so gilt ihm etwa Frank Zappa genauso als Vorbild wie die Meister des Barock oder der Moderne.

Chris Jarrett wurde in Allentown, Pennsylvania, geboren. Er erhielt seine musikalische Ausbildung u.a. in Oberlin, Ohio, sowie in Oldenburg und lebt heute in der Pfalz. Neben seinen Werken für sein eigenes Trio und sein Quartett „Four Free“ komponierte er Filmmusik, Opern, Oratorien und größere Orchesterstücke; er ist auf mehr als zehn Alben zu hören. 2017 veröffentlichte er sein aktuelles Solo-Album „Tales of our Times“.

Chris Jarret (p)

www.chrisjarrett.de

Romanfabrik | Do., 6.9.2018 | 20 Uhr | 20,–/15,– € JIF

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