Maurus Twerenbold non harmonic Quartett

Fr., 29. März 2019
20:00

Der Name ist hier nur teilweise Programm. Denn keineswegs fehlt es an der persönlichen oder musikalischen Harmonie. Dem seit 2014 bestehenden Quartett fehlt es – jedenfalls nach Jazz-traditionellem Verständnis – nur an einem Instrument, das den harmonischen Boden legt. Doch Posaune, maurus_twerenbold 4c_c_Reto Andreoli

Tenorsax/Bassklarinette und Kontrabass bilden zusammen mit dem Schlagzeug einen mal wilden und energievollen, mal sphärischen und harmonischen, auf jeden Fall aber eigenständigen Bandsound. Twerenbolds Kompositionen sind vielseitige Kaleidoskope: Jazz, fugenartige Stücke, erinnernd an große klassische Komponisten, und wilde Melodien à la Frank Zappa.

Maurus Twerenbold studierte an der Hochschule Luzern bei Nils Wogram, Adrian Mears, Gerry Hemingway und Ed Partyka. Er spielt in diversen stilübergreifenden Formationen und tritt regelmässig mit dem Zurich Jazz Orchestra und dem Swiss Jazz Orchestra auf. Toni Amadeus Bechtold war Mitglied im Landesjazzorchester Baden-Württemberg und im BuJazzO. Er studierte an der Musikhochschule Nürnberg sowie der Hochschule Luzern und spielt seither in der Zentralschweiz in vielen kleineren Ensembles. Lukas Traxel studierte ebenfalls an Hochschule Luzern und ist heute ein gefragter Sideman. Daniel „D-Flat“ Weber studierte an der Hochschule der Künste Bern. Seine Virtuosität lebt er in Projekten von traditioneller Bigband bis hin zu experimentellem Jazz aus.

Maurus Twerenbold (tb, comp), Toni Amadeus Bechtold (sax, bcl), Lukas Traxel (b), Daniel „D-Flat“ Weber (dr)

www.maurustwerenbold.ch

Club Voltaire | Fr., 29.3.2019 | 20 Uhr | 12,–/ 9,– € JIF
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Karma Jazz Group

Do., 21. März 2019
20:00

2009 gründete die ukrainische Pianistin Natalya Karmazin ihre Band „Karma Jazz Group“ und fand sofort eine große Anerkennung in der Frankfurter Jazzszene. Im gleichen Jahr folgten die Auszeichnung mit dem Frankfurter Jazzstipendium und Auftritte bei den wichtigsten Festivals, z.B. dem Deutsches Jazz Festival. 2011 folgte „Birth of Indigo”, das Debütalbum ihrer Band. Nun präsentieren Natalya Karmazin und die Karma Jazz Group ein neues Programm mit eigenen Kompositionen der Bandleaderin. „Go on“ heißt dass Motto des Konzerts – zugleich symbolisiert es eine neue Etappe auf dem Weg des Quintetts.

Natalya Karmazin studierte an den Musikhochschulen in Frankfurt am Main und Leipzig sowohl klassisches als auch Jazzklavier. Ihre Kompositionen und ihr virtuoses Spiel zeigen ihre Wurzeln bei Sergei Rachmaninow und Myroslaw Skoryk. Dennoch sind die Einflüsse ihres Vorbildes Keith Jarrett und ihres Lehrers und Mentors Richie Beirach unüberhörbar. So entsteht eine besondere Mischung von spätromantischer ukrainischer Klaviermusik und modernem zeitgenössischen Jazz. Natalya Karmazin ist in der Ukraine und in Deutschland eine gefragte Solopianistin. Darüber hinaus arbeitet sie zusammen mit Jazzbands und begleitet Sängerinnen und Sänger.

Daniel Guggenheim (ts, ss), Evgeny Ring (as), Natalya Karmazin (p), Christop Rücker (b), Martin Standke (dr)

www.natalyakarmazin.com

Romanfabrik | Do., 21.3.2019 | 20 Uhr | 15,–/12,– € JIF

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Yuriy Sych /  Peter Klomann  

Mi., 13. März 2019
20:00

Das Duo spielt vorwiegend Eigenkompositionen von Peter Klohmann, darunter Titel wie „die heilige Tortelini! (ganz bewußt mit nur einem „L“) , „Officer Pillbow“ oder „Funghi“, die selbst schon fast zu Klassikern des funky Jazz avanciert sind. Gelegentlich rutsch auch der eine oder andere Klassiker Peter Klohmann Foto thomas Rauch groß

Yuriy Sych

aus Jazz, Rock und Pop ins Programm und wird nach allen Regeln der Kunst bearbeitet und improvisatorisch ausgelotet. Yuriy Sych und Peter Klohmann sehen sich beeinflusst von klassischen bis hin zu zeitgenössischen Klängen und Spielarten, wie sie unter anderem auch in elektronischer Tanzmusik zu finden sind, etwa House, Minimal, R’n‘B. Diese musikalische Vielfalt paart sich mit virtuoser Spielfreude, mit teilweise unkonventionellen Spielarten, aber auch mit gefühlvollen, getragenen Passagen und schafft so einen vielfältigen Konzertabend.

Yuriy Sych kam 2003 aus der Westukraine in die kreative Jazz-Szene zwischen Frankfurt und Mannheim, seinen beiden Studienorten. 2006 gründete er das Contrast Quartet, mit dem er das 2008 das Jazzstipendium der Stadt Frankfurt am Main erhielt. Der Saxofonist, Multiinstrumentalist und Komponist Peter Klohmann studierte in Mainz und Stuttgart. Seit 2006 konzertiert er mit seinen eigenen kunstlerischen Projekten, 2009 grundete er die Konzertreihe „Junge Szene Frankfurt“ im Jazzkeller, 2013 gewann er das Frankfurter Jazzstipendium.

Peter Klohmann (sax), Yuriy Sych (p)

peterklohmann.com

Steinway & Sons | Mi., 13.3.2019 | 20 Uhr | 15,– / 12,– € JIF
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After Work Jazz: Caro Smykla & Band

Mo., 11. März 2019
19:00

Der Schwerpunkt unserer Montags-Reihe im Club Voltaire liegt auf jungen, neuen Bands und Projekten aus der Jazzszene Frankfurt/Rhein-Main. Seit Sommer steht diese Reihe unter dem Motto After Work Jazz, denn der Beginn ist auf 19 Uhr vorverlegt.

Heute im Club:
Opener:
Annalena Schwade Quartett
Annalena Schwade (keyb), Darius Blair(ts), Jonas Depenbrock (dr), Markus Allhenn (e-b)

Band des Abends:
Caro Smykla & Band
Caro Smykla (voc), Matthias Wolf (p),  Onno Winter (g), Fabian Gaestel (b), Jonas Depenbrock (dr)

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

Club Voltaire | Mo., 11.3.2019 |  19 Uhr | Eintritt frei

 

Judith Goldbach Quartett     

Fr., 8. März 2019
20:00

Mit „Diary of a Fly“ veröffentlichte die Kontrabassistin Judith Goldbach 2017 ihr zweites Album. Darin schlägt sie eine Brücke von dem ungarischen Komponisten und Musikethnologen Béla Bartók zum Jazz. Modern, frisch und inspiriert klingt diese CD, bei der die imaginäre Fliege, die einst schon Bartók inspirierte, die Hörer durch das musikalische Tagebuch führt. Judith GoldbachJudith Goldbach-2_®_Nico Schnepf

erzählt Geschichten vom Balkan, von Gefahren, Begegnungen, Erlebnissen, Reisen und Gefühlen. Freie Improvisationen, experimentelle Klänge sowie spannende Rhythmik mit treibenden und vielschichtigen Grooves stehen der archaischen Melodik Béla Bartóks gegenüber. Ein einzigartiges, spannendes und sogar lehrreiches Hörerlebnis.

Judith Goldbach stammt aus Böblingen, studierte an der Musikhochschule in Mannheim und lebt nun in Stuttgart. Von dort wirkt sie als Instrumentalistin, Lehrerin oder Workshopdozentin sowie in verschiedenen Jazzformationen bis hin zur Bigband, auch mit eigenen Kompositionen und Arrangements. 2009 gründete sie ihr eigenes Quartett und bringt hier ihre Kreativität und große Spielfreude als Bandleaderin ein. Mit dem Judith Goldbach Quartett geht sie musikalisch neue Wege und begeistert ihr Publikum dank eines eigenen Stils und Sounds.

Sebastian Böhlen (g), Judith Goldbach (b), Claus Kiesselbach (vib), Christian Huber (dr)

www.judith-goldbach.de

Frankfurt Art Bar | Fr., 8.3.2019 | 20 Uhr | 15,–/ 12,– € JIF
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Günter „Baby“ Sommer / Nora Gomringer

Fr., 1. März 2019
20:00

Wer für diese Klangbegegnungen kein Fußwippen übrig hat, der hört nicht richtig. Denn wenn Jazz-Schlagzeug-Legende Günter „Baby“ Sommer zu den humorvollen, bitter-süßen Texten der jungen Lyrikerin Nora Gomringer pinselt, schlegelt, trommelt, paukt, basst und wummert, dann überträgt sich die Freude an Lyrik und spontanen Bewegungen der Sinne auf das Publikum. Man durchreist Gomringers lyrisches Metaphernspiel mit Sommers Klangspektrum – und das ist großer, kluger, inspirierender Spaß. Seit 2008 konzertieren Nora Gomringer und der „Trommler“ – wie er sich selbst nennt – miteinander und schwingen und klingen in Sprache und Rhythmus. Vorsicht! Nora Gomringer könnte Sie amüsieren, irritieren, aus den richtigen Gründen zum Weinen bringen! Soll alles schon vorgekommen sein.

Nora Gomringer (Jahrgang 1980), Schweizerin und Deutsche, lebt in Bamberg. Sie schreibt, vertont, erklärt, souffliert und liebt Gedichte. Zuletzt wurden ihr u.a. der Ingeborg-Bachmann-Preis (2015), der Jacob- Grimm-Preis Deutsche Sprache (2011) und der Joachim-Ringelnatz-Preis (2012) zugesprochen. Als Leiterin des Internationalen Künstlerhauses Villa Concordia fördert sie im Auftrag Bayerns Künstlerinnen und Künstler internationaler Herkunft.

Nora Gomringer (voc, text), Günter „Baby“ Sommer (dr, perc)

babysommer.com

nora-gomringer.de

Gethsemane-Kirche | Fr., 1.3.2019 | 20 Uhr | 15,–/12,– € JIF

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