Arne Jansen Trio

Fr., 29. September 2017
20:00

Melodiöse Stücke, transparente Arrangements und ein warmer Gitarrensound gehören zu Arne Jansens Markenzeichen. Sein neues Album „Nine Firmaments“ enthält viele „Songs ohne Worte“, die schnell und ohne Umwege ins Bewusstsein wandern.

Jansen bevorzugt klare Linien und vermeidet jede plakative Artistik. Der Gedanke, durch gezielte Wahl der Mittel intensivere Atmosphären und stärkere Aussagen zu entwickeln, motiviert ihn heute mehr denn je. Jansen nennt für seine Stücke als Inspirationsquelle z.B. eine Reise nach Südost- und Südeuropa.

Der Bassist Robert Lucaciu beschäftigt sich auch mit den Klangwelten der Neuen Musik und beherrscht – neben trockenen Grooves und pointiert gezupften Tönen – alle Facetten des Bogenstrichs. Am Schlagzeug sitzt mit Moritz Baumgärtner ein alter Bekannter Jansens, mit dem ihn intuitives Einverständnis verbindet.

Als Bandleader ist Jansen zwar für alle Kompositionen verantwortlich, lässt aber stets Raum für Ideen der anderen. Die Dramaturgie mit schwellenden Sounds, klingenden Becken, gestrichenen Bass-Motiven und erst ab der Hälfte des Stücks einsetzenden Trommelschlägen kreiert eine besondere Spannung und einen wunderbaren Bandsound.

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

www.arnejansen.com

Arne Jansen (g), Robert Lucaciu (b), Moritz Baumgärtner (dr)

Club Voltaire | Fr., 29.9.2017 | 20 Uhr | 12,–/9,– €

Karten reservieren

Heinz-Dieter Sauerborn Quintett / Günter Minas

Mi., 27. September 2017
20:00

„Bird – Die Charlie-Parker-Legende“

Die Musiker zeigen ein faszinierendes Bild der Jazz-Szene im New York der 40er und 50er Jahre und des genialen Saxofonisten Charlie „Bird“ Parker, Pionier des Bebop, der einen außerordentlichen Einfluss auf die Entwicklung des Jazz und das Saxofons im Jazz hatte.  Sein Leben bestand aus Musik, Sex und Drogen, es endete tragisch und viel zu früh. Aus Erinnerungen von Personen, die ihn gut kannten, ist eine „Rekonstruktion“ seines außergewöhnlichen Lebens entstanden. Seine Entwicklung,  seine Musik und Verrücktheiten werden in kurzen packenden Texten geschildert, gelesen von Günter Minas.

Im Wechsel mit den Texten spielt das Heinz-Dieter Sauerborn Quintett Bebop-Titel von Charlie Parker und seinen Zeitgenossen in eigenen Arrangements. Dieses Programm ist eine Hommage an einen der bedeutendsten Musiker des Jazz und an einen genial-ungewöhnlichen Menschen.

In Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei Frankfurt am Main

www.minas-mainz.de

Günter Minas (Sprecher), Heinz-Dieter Sauerborn (sax), Axel Schlosser (tp), Martin Sasse (p), Jean-Philippe Wadle (b), Jean-Paul Höchstädter (dr)

Stadtbücherei Frankfurt | Mi., 27.9.2017 | 20 Uhr | 10,–/7,– €

Kartenreservierung nach dem Klick

Schlosser / Stoianov

Fr., 22. September 2017
20:00

Ein spannendes musikalisches Erlebnis bietet das Konzert des außergewöhnlichen Duos der Spitzentrompeter Axel Schlosser und Sava Stoianov. Sie verbinden auf spielerische Weise klassische Trompetenliteratur, Jazz, improvisierte Musik, Folklore, Alte und Neue Musik. So kontrastreich diese stilistischen Welten zueinander zu sein scheinen, Schlosser und Stoianov wissen die Grenzen mühelos aufzuheben, Parallelen aufzuzeigen und ein klingendes großes Ganzes zu schaffen.

Axel Schlosser, einer der brillantesten Trompeter der jüngeren deutschen Jazz-Generation, ist Mitglied der hr-Bigband, lehrt an den Musikhochschulen in Frankfurt und Mainz und ist als Solist und Bandleader europaweit aktiv.

Sava Stoianov stammt aus Bulgarien, ist festes Ensemblemitglied und eine herausragende solistische Stimme des Ensemble Modern, gastiert häufig bei den großen Sinfonieorchestern im In- und Ausland und betreibt verschiedene kammermusikalische und solistische Projekte.

Im Laufe des Konzerts kommen neben verschiedenen Trompeten auch Flügelhörner, historische Kornette, Flumpet (Kombination von tp+flh), Zinken und anderes Instrumentarium zum Einsatz.

In Zusammenarbeit mit der Gethsemanekirche

Axel Schlosser (tp, flh, piccolo tp, cor), Sava Stoianov (tp, flh, piccolo tp, cor)

www.axelschlosser.de

Gethsemanekirche | Fr., 22.9.2017 | 20 Uhr | 12,–/9,– €

Kartenvorbestellung nach dem Klick

First Circle

So., 17. September 2017
20:00

Die Musik von First Circle ist frech, humorvoll, melancholisch, selbstbewusst, nachdenklich, modern, traditionell – und enorm fokussiert. Bei diesem Trio ohne Harmonieinstrument stehen Improvisation und Interaktion im Vordergrund, der charakteristisch akustische Bandsound trägt das ausschließlich aus Eigenkompositionen bestehende Programm. Die Musiker agieren dabei behutsam und ungezwungen zugleich.

Das Trio gewann bei der „Bundesbegegnung Jugend jazzt 2015“ den Studiopreis des Deutschlandfunks, den Sonderpreis der Union Deutscher Jazzmusiker für ihre herausragenden Kompositionen sowie den Konzertpreis der Eldenaer Jazz Evenings 2016. Victor Fox gewann zudem einen Solistenpreis.

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

Victor Fox (sax), Roger Kintopf (b), Felix Ambach (dr)

firstcircleblog.wordpress.com

Club Voltaire | So., 17.9.2017 | 20 Uhr | 12,–/9,– €

Karten reservieren

Kerstin Haberecht Quartett

Mi., 13. September 2017
20:00

Eigenkompositionen der Saxofonistin Kerstin Haberecht bilden hauptsächlich das Repertoire ihres Modern-Jazz-Quartetts. Beeinflusst durch zahlreiche musikalische Vorbilder übersetzt sie in ihren Kompositionen prägende Erlebnisse, außergewöhnliche Atmosphären oder kleine assoziative Details in ihre eigene schnörkellose musikalische Sprache. Sie präsentiert sowohl sanfte, sangliche als auch energisch perkussive Seiten ihres Sounds. Überwiegend moderne Elemente angereichert mit einer deutlich zu spürenden Prise Tradition ergeben eine sehr unterhaltsame und außerordentlich individuelle Mischung.

„Beachtenswert ist die Kompromisslosigkeit, mit der Kerstin ihre improvisatorischen Ideen und ihren wunderbaren Ton in den Dienst der Musik stellt, sich nicht als ‚sportliche‘ Solistin inszeniert, sondern sich gemeinsam mit ihren Mitmusikern auf die Reise begibt und einen erstaunlich reifen, warmen Bandsound kreiert, der mehr ist als die Summe seiner Teile.“ Sebastian Sternal

Die vier jungen Musiker haben ihr Debutalbum „Essence“ im Gepäck, das jüngst in der Reihe „Next Generation“ beim Label des Magazins Jazz thing erschien.

In Zusammenarbeit mit dem Frauen Musik Büro Frankfurt und der Frankfurt Art Bar

Kerstin Haberecht (sax), Nicolas Hering (p), Bastian Weinig (b), Mathis Grossmann (dr)

www.haberecht4.com

Frankfurt Art Bar | Mi., 13.9.2017 | 20 Uhr | 12,–/9,– €

Kartenreservierung nach dem Klick

Martin Lejeunes No Lega feat. Valentin Garvie

Sa., 9. September 2017
20:00

No Lega sucht nach dem individuellen Gruppenklang und geht dabei undogmatisch mit Spielformen aus den frühen Tagen des Jazz und Einflüssen der Neuen Musik um. Neben Eigenkompositionen sind Stücke aus dem Repertoire von Bix Beiderbecke, dem legendären Jazzkornettisten aus Chicago, Grundlagen für die Improvisation. Sie werden defragmentiert und aus heutigem Blickwinkel interpretiert.

Martin Lejeune erhielt 2003 das Jazzstipendium der Stadt Frankfurt am Main. Er ist Arrangeur, Komponist und Bühnenmusiker und u.a. Dozent für E-Gitarre am Mainzer Konservatorium.

Valentin Garvie studierte klassische Trompete in Buenos Aires und London, ist aber von Anfang an sowohl in klassischen als auch in Jazz-Ensembles aktiv. Seit 2002 ist er Mitglied des Ensemble Modern in Frankfurt am Main. Er wurde mit dem Jazzstipendium der Stadt Frankfurt am Main (2012) und mit dem Hessischen Jazzpreis (2015) ausgezeichnet.

Schlagzeuger Oli Rubow erweitert das Klangspektrum auf gleichermaßen subtile wie kraftvolle Weise. Live-Samplings und der dezente Einsatz von Echo und Filtern eröffnen sich neue Dimension.

In Zusammenarbeit mit der Frankfurt Art Bar

Valentin Garvie (tp), Martin Lejeune (g), Matthias Akeo Nowak (b), Oli Rubow (organic electro beats)
www.martinlejeune-jazz.de

Frankfurt Art Bar | Sa., 9.9.2017 | 20 Uhr | 12,–/9,– €

Kartenvorbestellung nach dem Klick

Sauer / Degen / Plandé

Do., 7. September 2017
20:00

Heinz Sauer überzeugt mit seiner Fähigkeit, den Ton seines Saxofons immer wieder neu zu formen, die Phrasierung zu variieren, jedes einzelne Motiv klanglich unterschiedlich zu gestalten. Aus einer gigantischen musikalischen Farbpalette bildet er immer wieder neue Klänge. Er ist eine der prägenden, ganz großen Figuren des deutschen Nachkriegsjazz und zugleich von ganz gegenwärtiger Wucht und elementarer Kraft.
Mit kleineren Unterbrechungen arbeitet Bob Degen schon seit Anfang der 1970er Jahre von Frankfurt/Rhein-Main aus. Der amerikanische Pianist und Komponist ist hier vernetzt mit der lokalen und internationalen Szene wie kaum ein anderer. Er ist bekannt für die feine aristokratische Art seines Spiels zwischen Tradition und Experiment, und sein kluges, stets spannendes Vermögen, Zuhörer und Impulsgeber zugleich zu sein, haben ihn zu einem hoch geschätzten Partner gemacht.

Eric Plandé zählt zu den renommierten Modern-Jazz-Interpreten in der Musikszene Frankfurt/Rhein-Main. Kritiker loben seinen „geradezu explosiven Spieldrang mit einer enormen Virtuosität und kreativem Furor“. Seine Kompositionsweise hat er einmal so beschrieben: „Der Sound entsteht wie eine Art Gespinst, aus dem es kein Entrinnen gibt.“
Auf dem Programm stehen ausschließlich eigene Kompositionen der Musiker.

www.heinzsauer.de

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

Heinz Sauer (sax), Eric Plandé (sax), Bob Degen (p)
Romanfabrik | Do., 7.9.2017 | 20 Uhr | 15,–/12,–€

Karten reservieren oder kaufen

STEINWAY-Jazz Förderpreis : Valentin Louis Findling Trio

Mi., 1. November 2017
20:00

Als drei Freunde studieren sie schon seit geraumer Zeit zusammen an der Musikhochschule Würzburg. Nachdem sie häufiger als Rhythmusgruppe in größeren Formationen gespielt hatten, stellten die drei jungen Musiker fest, dass sie Musik auf ähnliche Art spielen und empfinden. Sie haben einen kernigen, melodischen und auch teilweise poppigen Sound entwickelt, Groove zieht sich durch alle Stücke. Valentin Findling erhielt 2016 den Steinway Jazz-Förderpreis.
Unter dem Motto „fordern um zu fördern“ vergibt Steinway seinen Förderpreis an talentierte Studierende im Fachbereich Jazz-Klavier der Musikhochschule Würzburg. Nach der Vorauswahl der Teilnehmer durch die Hochschule ermittelte eine unabhängige Jury den Preisträger in einem Wettbewerbskonzert. Der Preisträger erhält neben einem öffentlichen Auftritt eine finanzielle Unterstützung für sein Studium in Höhe von 1.000 Euro.
In Zusammenarbeit mit dem Steinway-Haus Frankfurt

Steinway-Haus | Mi., 1.11.2017 | 20 Uhr | 15,– /10,– €

Valentin Louis Findling (p), Lorenz Huber (b), Paul Sennewald (dr)

Kartenreservierung nach dem Klick

Adam Pierończyk Quartet

Do., 20. Juli 2017
19:30

Adam Pierończyk ist der hervorragende Musiker der polnischen Saxofonschule, ein Künstler, der sich niemandem mehr beweisen muss. Seine Musik ist virtuos, durchdacht, raffiniert, aber dabei nicht berechnend oder kühl. Seine Improvisationen sind tief und emotional. Sein Quartett vereint mit Grzegorz Nagórski, Henning Sieverts und John Schröder Musiker, die für den kosmopolitischen, modernen europäischen Jazz stehen. Das Quartett tritt in der Tradition deutsch-polnischer Jazzkonzerte auf, die Werner Wunderlich vor 60 Jahren mit der ersten, von der Deutschen Jazz Föderation geförderten Konzerttournee westdeutscher Jazzmusiker in Polen begründete. Darauf folgten viele Tourneen polnischer Jazzmusiker in Deutschland und auch Auftritte bei der Konzertreihe „Jazz im Palmengarten“, deren kreativer Impulsgeber und organisatorischer Leiter Wunderlich 44 Jahre lang war. Die Konzerte waren lebendige Beispiele für den kulturellen Austausch, der den politischen Prozess der Aussöhnung zwischen Westdeutschland und Polen vorzubereiten half.

Adam Pierończyk (sax), Grzegorz Nagórski (tb),
Henning Sieverts (b, cello), John Schröder (dr)
WWW.ADAMPIERONCZYK.COM

Donnerstag, 20.7.2017 | 19.30 Uhr | 12,–/6,– €/frei (JIF)
Palmengarten Frankfurt – Open Air Konzert

Karten können nur direkt an der Kasse des Palmengartens in der Siesmayerstraße erworben werden.
Die Konzerte finden bei jedem Wetter im Freien statt; bei Unwetter zum Schutz der Gäste und Künstler ggf. Absage, auch während des Konzertes möglich (der Veranstalter Palmengarten entscheidet dann über eine Erstattung des Eintrittspreises).

 (Änderungen vorbehalten)

Thärichens Tentett

Do., 6. Juli 2017
19:30

Noch nie war  Thärichen vorhersehbar oder gar berechenbar, das zeigt sein neues Album „An Berliner Kinder“ deutlich. Deutsche Texte im Jazzgewand? Gab es vereinzelt schon. Aber die schrägen Lautgedichte des Dadaisten Hugo Ball neben boshaften Versen von Joachim Ringelnatz oder Bachs „Arie der Wollust“ und ein Sonett von Shakespeare? Eine Verbeugung vor allen Zweiflern an einer ungebrochenen Ästhetik, eine Liebeserklärung an die deutsche Sprache, genussvolle Verätzung derselben und am Ende die Vereinigung von alldem mit Hilfe der Musik. Thärichen versteht es, die Atmosphäre der vielfältigen Lyrik musikalisch zu verdichten, und seine Musiker wissen allzu herzige Arrangements mit stürmischen Soli zu konterkarieren. Über alldem: die Stimme Michael Schiefels, sicher einer der versiertesten und variabelsten Jazz-Sänger Deutschlands. Und doch gelingt es ihm erneut, sich selbst zu übertreffen. Von glockenheller Engelsstimme bis hin zu triefend höhnischer Herablassung – da erklingt ein Kosmos. Foto: Joachim Gern
Foto: Joachim Gern

Nicolai Thärichen (comp, arr, p), Michael Schiefel (voc),
Andreas Spannagel (fl, ts), Jan von Klewitz (as, ss, cl),
Nikolaus Leistle (bs, bcl), Sven Klammer (tp, flh),
Simon Harrer (tb), Kai Brückner (g), Johannes Gunkel (b),
Kai Schönburg (dr)
WWW.THAERICHEN.DE

Donnerstag, 6.7.2017 | 19.30 Uhr | 12,–/6,– €/frei (JIF)
Palmengarten Frankfurt – Open Air Konzert

Karten können nur direkt an der Kasse des Palmengartens in der Siesmayerstraße erworben werden.
Die Konzerte finden bei jedem Wetter im Freien statt; bei Unwetter zum Schutz der Gäste und Künstler ggf. Absage, auch während des Konzertes möglich (der Veranstalter Palmengarten entscheidet dann über eine Erstattung des Eintrittspreises).