Film: Michel Petrucciani – Leben gegen die Zeit (OmU)

So., 8. Januar 2012
14:00
So., 15. Januar 2012
14:00
So., 22. Januar 2012
14:00
So., 29. Januar 2012
14:00

Von Michael Radford, Frankreich / Deutschland / Italien 2011, 103 Min. FSK: ohne Altersbeschränkung

Mit Alexandre Petrucciani, Aldo Romano, Roger Willemsen

Sein Leben würde kurz sein, und das wusste er, also hat er es mit doppelter Energie gelebt: Michel Petrucciani. Seine Musik war zeitlose Magie, sie schien direkt aus seiner Seele zu kommen. Alle, die das Glück hatten, ihm zu begegnen, schwärmen heute noch von seinem unersättlichen Hunger nach Leben.

Er war ein Mensch voller Überraschungen, nicht nur aufgrund seiner körperlichen Erscheinung, sondern vor allem durch sein herausragendes musikalisches Talent. Er besaß die Fähigkeit, mit leichter Hand am Flügel durch die Jazzgeschichte zu springen und sein Publikum zu begeistern. Er schaffte es, mehr Schallplatten zu verkaufen als viele seiner Idole, und spielte in den großen Konzertsälen der Welt.

Geboren mit der Glasknochenkrankheit, nicht einmal ein Meter groß, wurde er ein international bekannter Jazz-Künstler.Sein erstes offizielles Konzert gab er mit 13 Jahren, danach spielte er mit vielen der weltbesten Jazzmusiker.

MICHEL PETRUCCIANI – LEBEN GEGEN DIE ZEIT erzählt anhand von Interviews mit den Menschen, die ihn durch sein Leben begleitet haben, wie seine Familie, Charles Lloyd, Aldo Romano und Roger Willemsen, die ungewöhnliche Geschichte eines Mannes, der von einem unstillbaren Hunger nach Leben getrieben war und alles ausprobierte was es zu bieten hat: Frauen, Reisen, Drogen und seine Kunst.

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Mal Seh’n Kino | Adlerflychtstraße 6 | 60318 Frankfurt am Main | info@malsehnkino.de

 

 

Lucas Heidepriem Trio

Sa., 3. November 2012
20:30bis22:30

Lucas Heidepriem Trio „Lucas Heidepriems Biographie zeigt sich als ein Paradebeispiel für die dramatische Existenz dieses Künstlers. Aufgewachsen in der inspirativen Atmosphäre des Elternhauses, wurde er bereits jung als Schüler und Freund von Albert Mangelsdorff zum Hoffnungsträger der deutschen Jazz-Posaune. Nach bejubelten CD-Veröffentlichungen und Konzertreisen bis ins Jazz-Dorado New York blockierte quasi über Nacht eine Lippenerkrankung das Posaunenspiel. Erst jetzt und als geborenes Multitalent fing Lucas 1993 eine klassische Klavierausbildung an bei Erik Siefert (Musikhochschule Freiburg), die bald erstaunliche Früchte trug, und deren Reife jetzt vor uns liegt.“ George Gruntz

„Ein glänzend disponiertes Trio – eine Klasse für sich. Packende, atmende Musik, die die Freiheit des Jazz mit dem Image der Klassik verbindet. In Heidepriems Klavierspiel verbirgt sich tiefe Sensibilität.“ Jazz Podium
Lucas Heidepriem (p) , Johannes Schaedlich (b) , Dirik Schilgen (dr)

Romanfabrik | Hanauer Landstraße 186 | 069 4 94 09 02
Eintritt € 15,-/12,- (erm. u. JIF-Mitgl.)

http://www.lucas-heidepriem-trio.com/

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

Krakauer Burg – die Machtzentrale des Generalgouverneurs Hans Frank 1939 – 1945

Fr., 9. Dezember 2011
20:00

 

Humanistische Union und KunstGesellschaft veranstalten eine Konzertlesung mit Dieter Schenk und Vitold Rek am Kontrabass am Freitag, den 9. Dezember 2011 um 20:00 Uhr im Frankfurter Club Voltaire . Der Eintritt kostet 7 Euro, ermäßigt 5 Euro bzw. 1 Euro für Hartz IV-Empfänger.

Autor Dieter Schenk schildert die Untaten des Generalgouverneurs, der den Wawel zu seiner Residenz machte: die Burg, die als Wiege polnischer Staatlichkeit gilt, wurde zur Zentrale von Franks menschenverachtender rassistischer Politik. Der Jazzmusiker Vitold Rek begleitet die Lesung auf dem Kontrabass.

„1939 gelangte mit Hans Frank in Polen ein Mann an die Macht, der selbst für die Verhältnisse der Nationalsozialisten außergewöhnlich korrupt war. Er war dermaßen raffgierig und bestechlich, dass es sogar einem Heinrich Himmler zuviel wurde. Weniger Anstoß bei Himmler und anderen seiner Berliner Kollegen erregte Frank mit der gezielten Ermordung und Terrorisierung der Bevölkerung.

Das Generalgouvernement Polen, im Nazi-Jargon als „Reichsnebenland“ bezeichnet, wurde von Krakau und nicht etwa von Warschau aus verwaltet. Es wurde rücksichtslos ausgeplündert, und Hans Frank, der sich in der alten Königsburg fürstlich einrichtete, fühlte sich offensichtlich als König von Polen.“ (Stefan Diebitz, Literaturkritik).

Dieter Schenk arbeitet jetzt als Historiker und Schriftsteller sowie als Honorarprofessor der Universität Lodz. Zuvor war er Kriminaldirektor beim BKA. Schenk erforschte die braunen Wurzeln des BKA und verließ das Amt 1989 wegen „unüberbrückbarer Differenzen“. 2003 erhielt er den Fritz-Bauer-Preis der Humanistischen Union.

Vitold Rek ist Bassist und Komponist. Der gebürtige Pole lebt und arbeitet seit Ende der 1980er Jahre im Rhein-Main-Gebiet. Rek trat auf wichtigen Jazzfestivals auf, darunter Jazz Jamboree in Warschau (1978 – 88), Montreux Jazz Festival (1987), das North Sea Jazz Festival in Den Haag (1990), Jazz in Willisau (1991), das JazzFest Berlin (1992), die Leipziger Jazztage (2004)  – und natürlich immer wieder beim Frankfurter „Jazz im Palmengarten“.

Veranstalter: Humanistische Union und KunstGesellschaft
Ort: Club-Voltaire, Kleine Hochstraße 5,  60313 Frankfurt am Main, Tel. 069 2924-08
Karten an der Abendkasse, keine Reservierungen über die Jazz-Initiative möglich

Friday Night Jam Session Jazz in Oberursel – mit dem Portstreet Bossa Nova Swingtett

Fr., 9. Dezember 2011
20:00

 

Es war der Jazz, der uns zusammengebracht hat.

Schon nach der 1. Session war klar: Das muss es öfters geben! Nun ist in Oberursel und Umgebung bekannt, dass 1 mal im Monat in der Musikhalle Porstrasse gejazzt wird.

Jeder ist eingeladen, ob leidenschaftlicher Jazz Zuhörer oder Instrumentalist/Vocalist.

Diese Session ist keine übliche Session! Zuhörer können im Flairhaften Ambiente auf einer Couch, im Sessel oder am Tisch mit Kerze, gute Musik genießen. Der Sound wird vom Technischem Team professionell für unsere feinen Jazz Ohren gemischt.

Das „Portstreet Bossa Nova Swingtett“ leitet die Session meist ein und Musiker können sich dazu stellen.

Real Book und Spontanität sollte man neben dem Instrument und dem Freund/Freundin ebenfalls mitnehmen.

Ort:
Musikhalle Portstrasse
Hohemarkstr. 18
61440 Oberursel
Ab 20 Uhr!

http://www.fridaynightjazz.bplaced.de/Friday_Night_Jam_Session/Willkommen.html

http://www.portstrasse.de/Home.html

Nikolaus in der Nikolauskapelle

Di., 6. Dezember 2011
20:00

Dienstag. 06.12.2011, 20.00 Uhr
Nikolauskapelle Bergen-Enkheim
Marktstr. 56
60388 Frankfurt/Bergen-Enkheim

mit Frankfurt Jazz Trio, Ursula Illert und Karmen Mikovic

Für das Programm 2011 haben Schauspielerin und Sprecherin Ursula Illert und Moderatorin Karmen Mikovic vorweihnachtliche Texte verschiedener Autoren – von der Klassik zur Moderne – ausgesucht.
Hinzu kommen Christmas-Songs, zum einen distinguiert und an der Klassik orientiert, zum anderen aus dem Jazz-Repertoire.
Dazu die bewährten, von Thomas Cremer ausgewählten und dramaturgisch eingearbeiteten Weihnachtsmusiken des Frankfurt Jazz Trios.

Ursula Illert
Ursula Illert

Ursula Illert, in verschiedenen Formationen mit vielfältigen, interdisziplinären Programmen in den Bereichen Musik, Literatur, Theater und bildender Kunst aktiv, arbeitet – nach vielen Jahren in festen Theater-Engagements – jetzt freiberuflich, vor allem für Funk und Fernsehen.

Karmen Mikovic
Karmen Mikovic

Karmen Mikovic ist leidenschaftliche Jazzsängerin, praktizierende Radiofrau beim HR und studierte Musikwissenschaftlerin aus Frankfurt. Ihre warme Altstimme setzt sie in den unterschiedlichsten Formationen ein, vom Duo (bei „jazzgems“) bis zum Nonett (bei „Belle’s Angels“)

Das Frankfurt Jazz Trio (hier in der gewohnten „special edition“ mit Thomas Cremer, Martin Sasse und Ingo Senst) übernimmt traditionell mit liebevollen Weihnachts-Arrangements den musikalischen Part des Abends.
Vorverkauf 12 Euro / Abendkasse 15 Euro

Karten erhalten Sie bei:
SAALBAU Betriebsgesellschaft mbH
Eschersheimer Landstraße 23
60322 Frankfurt am Main
und bei
BERGER BÜCHERSTUBE
Marktstr. 15, 60388 Frankfurt/Bergen-Enkheim

Weitere Informationen telefonisch unter (0 69) 15 30 83 20.

Karten-Vorbestellungen für die Abendkasse (Euro 15) auch bei:
Frankfurt Jazz Productions
Allendorfer Str. 38, 60433 Frankfurt
Tel.: 069-515492
frankfurt-jazz@t-online.de
per Mail oder Telefon, bitte auch auf den Anrufbeantworter

Ketil Bjørnstad – Die Unsterblichen

Sa., 26. November 2011
20:30

Ketil BjørnstadNach dem Abschluß seiner Romantrilogie um den norwegischen Pianisten Vinding (Vindings Spiel, Der Fluß, Die Frau im Tal) hat der in Oslo lebende norwegische Schriftsteller, Pianist und Komponist Ketil Bjørnstad einen sehr persönlichen Roman über den Arzt Thomas Brenner geschrieben. Brenner ist Ende fünfzig und möchte Verantwortung abgeben, doch Familie und Beruf verlangen stattdessen noch mehr Aufmerksamkeit und Zeit von ihm. Er fühlt sich überfordert, sein Leben gerät aus den Fugen.

In Deutschland wurde Bjørnstad u. a. durch seine Romanbiographien über Edvard Grieg (Suhrkamp 1998) und Edvard Munch (Insel 1995) bekannt. Sein musikalisches Debüt gab er im Alter von 16 Jahren im Philharmonischen Orchester Oslo mit Bartóks drittem Klavierkonzert. Im Rahmen der Lesung wird Ketil Bjørnstad auch seine Klavierspielkunst eindrucksvoll unter Beweis stellen: Er hat in unterschiedlichen Besetzungen von der Kritik hochgelobte Jazz-CD’s eingespielt!

Samstag, 26. November 2011 / 20:30 Uhr (Einlass 19:30 Uhr)

Eintritt 10 €, ermäßig 7 €

Reservieren Sie jetzt Karten:
Telefonisch unter 069/49084829 oder per E-Mail an

Eine Veranstaltung der Romanfabrik e.V.
Romanfabrik | Hanauer Landstraße 186 | 069. 4 94 09 02

Darmstädter Jazzforum auf Vimeo

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„Musik als Kommunikationsform im Unterricht“ lautete der Untertitel der Lehrerfortbildung mit der Saxophonistin Angelika Niescier im Rahmen des 12. Darmstädter Jazzforums, den die Jazzinitiative zusammen mit dem Jazzinstitut DA und dem Dr. Hochs Konservatorium veranstaltete.
Er richtete sich an Lehrer aller Schulformen und sollte ihnen helfen, Jazz als musikalische Kommunikationsform so in den Musikunterricht einzubauen, dass Schüler dabei sowohl den Spaß an der eigenen Kreativität wie an der Rezeption kreativer Prozesse entdecken können.

Palmengarten 2011

Anfang der Woche haben wir an unsere Mitglieder das Programmheft für die Konzerte im Palmengarten verschickt. Außerdem liegt es an vielen Veranstaltungsorten in Frankfurt aus – und ist natürlich auch hier auf unserer Website digital verfügbar.

Félix Stüssi 5 & Ray Anderson [Hieronymus]

Félix Stüssi, der kanadische Jazzpianist mit schweizer Wurzeln, präsentiert sein drittes Album >Hieronymus< (Effendi Records, 2010), das dieses Jahr für einen Juno Award nominiert wurde, den kanadischen Grammy.

Das Quintett und der Star-Posaunist Ray Anderson laden auf eine musikalische Abenteuerreise ein. Jede Komposition ist eine Geschichte, die von Stüssi und seinen langjährigen Mitmusikern Alexandre Côté, Bruno Lamarche, Clinton Ryder und Isaiah Ceccarelli spannend, humorvoll und mit viel Feingefühl erzählt wird.
Das Titelstück Hieronymus wurde vom faszinierenden Werk des niederländischen Malers Hieronymus Bosch (ca.1450–1516) inspiriert.
An der Schwelle zur Renaissance hat der geniale Tüftler Bosch eine einzigartige Fantasiewelt geschaffen und revolutionäre Techniken der Farbgebung entwickelt. Stüssi versteht es, diese Stimmungen in Klangfarben umzusetzen und findet so – wie Bosch auch – eine moderne künstlerische Ausdrucksform, ohne der Tradition zu entsagen. Im Vordergrund stehen Spielwitz, Originalität und eine ansteckende, positive Energie, der man sich schwer entziehen kann.

Félix Stüssi (p), Ray Anderson (tb), Alexandre Côté (as,ss), Bruno Lamarche (ts, ss), Clinton Ryder (b), Isaiah Ceccarelli (dr)

www.felixstussi.com

Palmengarten Frankfurt, Einlass ab 18:30 Uhr, Eintritt 10,- €, JIF-Mitglieder frei

Achtung: Keine Karten- und Sitzplatzreservierung möglich. Veranstaltung findet bei jedem Wetter im Freien statt.